Bombers großes Veganexperiment

Aus Antivegan Wiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Ich möchte nun endlich mal mein vor langer Zeit geäußertes Versprechen wahr machen, euch, wenn auch mit einiger Verspätung, an meinen Erfahrungen über mein Langzeitexperiment (15 Monate) Veganismus teilhaben zu lassen. Seit Ende Mai bin ich bekanntlich wieder ovo-lacto-Veggie. Ich werde mich einfach mal an den oft propagierten Schlagworten der Veganer entlang arbeiten und sie mit meinen eigenen Erfahrungen füllen. Ein Verriss der veganen Ernährung wird es allerdings nicht werden.


Inhaltsverzeichnis

"Vegane Ernährung ist gesund!"

In gesundheitlicher Hinsicht konnte ich bei mir kaum Veränderungen zum Zustand als Vegetarier feststellen. Ich habe mich immer körperlich fit und belastbar gefühlt. Dass ich in den 15 veganen Monaten kein einziges Mal krank oder z.B. auch nur erkältet war, ist allerdings nicht auf den Veganismus zurückzuführen. Das war nämlich als Vegetarier trotz der pösen tierischen Produkte auch schon so.

Ich habe während meiner veganen Phase auf jeden Fall versucht, mich (zum ersten Mal im Leben) wirklich gesund zu ernähren. Ich vertrage an sich alle pflanzlichen Lebensmittel sehr gut. So habe ich extrem viel Gemüse verspeist, meine Hauptproteinquellen waren Hülsenfrüchte in Form von Erbsen, Linsen und Kichererbsen (legga!). Im Unterschied zu vielen anderen Menschen bekomme ich von diesen Lebensmitteln selbst in sehr hohen Dosen keine Blähungen. Flatulenzen kannte ich daher nur aus der dreiwöchigen veganen Eingewöhnungsphase.

Sojaprodukte habe ich hauptsächlich in Form von Sojamilch konsumiert. Hin und wieder (ungefähr so oft wie bereits zu Vegetarierzeiten) gab es mal zum Grillen eine Sojawurst, "Spaghetti Bolognese" mit Sojagranulat, einen Sojajoghurt oder ein Stück Tofu. Letzteren habe ich ca. alle zwei Wochen auswärts beim Chinesen meines Vertrauens verspeist. Gut zubereiteter Tofu ist mMn durchaus schmackhaft und in Maßen verspeist ganz sicher auch nicht ungesund. Nach mehreren gescheiterten Versuchen, ihn selbst geschmackbringend zuzubereiten, habe ich es allerdings aufgegeben, mir Tofu selbst zu kochen. Der Rohkostanteil in meinem Essen war zeitweise so hoch, dass ich auch unter die Urköstler hätte gehen können. Das war aber eher der Tatsache geschuldet, dass ich so ungerne meine Zeit mit Kochen verschwende, sondern lieber essen gehe. Die Auswahl ist dabei dann in der Regel auf Salate beschränkt (welche mir in Restaurants viel zu oft leider recht geschmacklos erscheinen). Zu Hause gab es aus demselben Grund sehr viel Obst.

Nach einem Jahr konsequent veganer Ernährung habe ich aus Interesse mal eine Blutuntersuchung durchführen lassen. Der B12 Wert lag im unteren Normalbereich. Alle sonstigen Werte waren unauffällig. Ich kann mir trotzdem vorstellen, dass der ein oder andere Veganer trotz B12-Supplementen nach mehreren veganen Jahren früher oder später einen B12 Mangel entwickelt. Allererste Mangelsymptome wie ein gelegentliches Kribbeln der Gliedmaßen sind auch an mir nicht vorbeigegangen. Und das, obwohl ich viel mehr supplementiert habe, als nominell notwendig ist (Ankermanntropfen, VEG1 und zusätzlich noch mit B12 angereicherte Lebensmittel). Als Vegetarier ohne jegliche Supplemente kannte ich dieses Kribbeln in den Gliedmaßen interessanterweise nicht. Ich kann mich noch gut an einen 14-tägigen Urlaub im letzten Jahr erinnern, in dem ich meine VEG1 Tabletten vergessen hatte. Nach einigen Tagen stellte sich bei mir ein heftiges Kribbeln in Händen und Füßen ein, die Gliedmaßen schliefen extrem schnell ein. Diese Symptome verschwanden erst allmählich, als ich zu Hause wieder anfing, die VEG1 Tabletten (die übrigens nach meinem Empfinden mit der Zeit immer abartiger schmeckten..) einzunehmen. Übrigens war dieser besagte Urlaub ein Tauchurlaub, der sich zum größten Teil auf einem Boot abspielte. Die Besatzung ernährte sich hauptsächlich von selbst gefangenem Fisch und anderen Lebensmitteln mit tierischen Inhaltsstoffen. Mal eben frisches Obst und Gemüse für die eigenen Mahlzeiten einkaufen, war mitten auf dem Meer natürlich nicht möglich. In solchen Situationen ist dann hungern angesagt. Für den Veganer bedeutet Urlaubszeit aber ohnehin meist Leidenszeit...

Das nicht ganz unwahrscheinliche Risiko, über einen längeren Zeitraum möglicherweise einen B12 Mangel ausbilden zu können ist für mich jedenfalls schon Grund genug, mich nicht länger rein pflanzlich zu ernähren.

Ansonsten meine ich, eine geringfügig schlechtere Gedächtnisleistung bei mir zu beobachten. Wahrscheinlich ist dies aber nur der ganz normale Alterungsprozess. :grin: Ich will diese Erscheinung daher keinesfalls auf den Veganismus schieben.

Die auffälligste körperliche Veränderung war bei mir eindeutig die Gewichtsabnahme - von ca. 51 kg auf nur noch 47,5 kg. Da ich 1,64 m "groß" bin, war dieser Gewichtsverlust aus gesundheitlicher Sicht ganz sicher nicht nötig. Die Gewichtsabnahme trat anfangs sehr schnell ein. Später stabilisierte sich das Gewicht dann auf den genannten niedrigen Wert. Und das, obwohl ich eigentlich den ganzen Tag am futtern war. Die Kalorienbilanz meiner veganen Mahlzeiten fiel gegenüber der Kalorienbilanz meiner vegetarischen Mahlzeiten offenbar deutlich reduziert aus. Einen Vorteil hatte der Gewichtsverlust dennoch für mich. Ohne quälenden "Gewichtmachstress" (und von nun an auch ohne Krafttraining) konnte ich entspannt und dauerhaft eine Gewichtsklasse niedriger kämpfen. Das war ein ganz wesentlicher Grund dafür, dass ich doch solange bei der veganen Ernährung geblieben bin. Ich fühlte mich mit dem doch recht geringen Gewicht interessanterweise auch nicht schlecht oder weniger leistungsfähig. Dafür gefiel mir meine Optik aber nicht mehr. Am Körper war nach meinem Empfinden einfach etwas "zu wenig dran". Weil ich mir nach einiger Zeit Sorgen machte, ob meine Ernährung tatsächlich ausgewogen genug war, ließ ich mir einen detaillierten Ernährungsplan von einer Ökotrophologin, selbst Judoka -48 kg erstellen. Diese gestand mir übrigens, diese "Askese selbst niemals durchhalten" zu können. Die guten Ergebnisse bei der Gewichtsreduktion haben sich übrigens in meinem Verein rumgesprochen, so dass mittlerweile viele vegan essen, wenn sie in der Saison Gewicht machen müssen. Manchmal erzielt man eben dort Wirkungstreffer, wo man sie niemals für möglich gehalten hätte. :D

Für Menschen mit starkem Übergewicht, Diabetiker, Nahrungsmittelallergiker oder Cholesterinpatienten mag eine pflanzliche bzw. pflanzenbasierte Ernährung durchaus auch auf Dauer sinnvoll sein, weil die möglichen Nachteile durch den Nutzen dieser Kost wohl aufgewogen werden. Warum Medikamente nehmen, wenn man gesundheitliche Probleme auch mit einer langfristig angelegten Ernährungsumstellung in den Griff bekommen kann (Freiwilligkeit seitens des Patienten und Verträglichkeit dieser Kostform natürlich vorausgesetzt)? Wenn man aber Milchprodukte bestens verträgt, auch sonst gesund ist, sehr viel Sport macht (->proteinreiche Ernährung), nicht zum Zunehmen, sehr wohl aber zum schnellen Abnehmen neigt (und sich darüber hinaus noch einen Rest an Lebensqualität erhalten will; siehe dazu unten..), ist die vegane Ernährung auf lange Sicht nicht unbedingt die ideale Ernährungsform.

Summa summarum halte ich eine gut geplante, ausgewogene vegane Ernährung für Erwachsene grundsätzlich nicht für problematisch, solange B12 substituiert wird (Verträglichkeit natürlich vorausgesetzt). Ob allerdings eine langzeitvegane Ernährung (so ab drei, vier Jahren aufwärts) gesundheitlich immer noch so sinnvoll und unbedenklich ist, dürfte wohl aber zumindest fraglich sein, vor allem im Hinblick auf die mögliche B12-Mangelsituation.

Übrigens hatte ich auch nach 15 komplett milchproduktfreien Monaten nicht die geringsten Anzeichen von Lactoseintoleranz (die man ja als Veganer angeblich nach und nach entwickeln soll), als ich das erste Mal wieder zu Milchprodukten gegriffen habe. Nur mal so als Info für die Veganer, die vielleicht auch keinen Bock mehr auf Seitan und Reismilch haben. :grin: Vermutlich verhält es sich aber auch hier bei jedem Menschen anders. Ich habe Milch selbst literweise schon immer vorzüglich vertragen.


"Vegane Ernährung ist heutzutage total unproblematisch und einfach!"

Eine dreiste Lüge! Ich ärgere mich jedes Mal, wenn in den Veganerforen ein (am Besten noch in Berlin wohnender) "Alt-Veganer" einem (am Besten 12-jährigen, noch bei seinen Eltern auf dem Land wohnenden) pubertierenden Mädel vorschwurbelt, wie supertoll und einfach die vegane Ernährung doch heute sei. Wenn man in einer Metropole wohnt, mag vegane Ernährung ja tatsächlich nicht ganz so schwer sein wie auf dem Dorf oder in einer Kleinstadt. Dort kann man nämlich auch mal ein veganes Restaurant oder eine vegane Eisdiele besuchen. Bioläden findet man dort sowieso an jeder Ecke. In kleineren Städten sieht es aber wesentlich schlechter mit der Auswahl und damit auch mit der Lebensqualität aus.

Die Schwierigkeiten bei der veganen Ernährung sind natürlich auch davon abhängig, wie konsequent man ist und ob man gerne und viel selbst kocht oder aber lieber auswärts isst. Es dürfte mittlerweile kein Geheimnis mehr sein, dass ich kochen hasse. Die Zubereitung des Essens und sein anschließender Genuss stehen mMn in keinem vernünftigen zeitlichen Verhältnis zueinander. :grin: Also bin ich auch während meiner veganen Zeit nicht zuletzt auch aus Zeitmangel lieber essen gegangen. Und da ist die Auswahl bekanntlich sehr begrenzt. Jemand, der schon immer gerne in der Küche stand und Spaß dabei hat, seine Rezepte zu veganisieren, fühlt sich in seiner Lebensqualität wahrscheinlich weit weniger eingeschränkt. Wer darüber hinaus als Veganer auch noch richtig konsequent ist, steht im Urlaub oder bei einer Hochzeit vor einem tollen Buffet und kann letztlich doch nur Obst und Gemüse essen, meidet auf dem Weihnachtsmarkt als einzige Person den Glühwein und im Restaurant den Essig für den Salat oder den Ketchup für die Pommes. Was bleibt also übrig? Genau, immer nur Rohkostsalat mit etwas Öl sowie Pommes ohne alles! Beim Chinesen gibt es, wenn man Glück hat, vielleicht noch Tofu ohne alles. Ab und an mag das okay sein, zumal ich an sich sehr gerne Salat esse. Aber auf Dauer verliert dieser Einheitsbrei eindeutig seinen Reiz.

Ich war in meiner veganen Phase in Bezug auf die Ernährung von Anfang an sehr konsequent. Nur beim Essig für den Salat habe ich auswärts nicht auf den möglichen Restfitzel Tierleid geachtet (zu Hause aber schon). Die Gründe für diese Konsequenz lagen darin, dass ich a) die sportliche Herausforderung meistern wollte, so zu essen, wie es nach Ansicht des veganen Wächterrates ethisch korrekt ist und gespannt war, wie lange ich dies durchhalten würde :devil: und b) dass ich dazu neige, Dinge entweder ganz oder gar nicht zu machen. "Rückfällig" bin ich einmal geworden (siehe unten). Natürlich geht es auch anders. Z.B. indem man auf Wein, Ketchup, Saucen fragwürdigen Inhalts usw. auswärts eben nicht verzichtet. Oder indem man bei Einladungen im Freundeskreis auch mal vegetarisch isst. Erhöht die Lebensqualität ungemein.

Meines Erachtens besteht das Hauptproblem der langzeitveganen Ernährung jedenfalls darin, ob der drastischen Einschränkung des Nahrungsmittelangebots seine psychische Gesundheit dauerhaft zu erhalten.

Die Probleme mit der veganen Ernährung fangen nun mal in dem Moment an, in dem man seine eigene Küche verlässt, sei es beim Auswärtsessen, bei Einladungen von Freunden, im Urlaub oder beim Weihnachtsmarktbesuch. Gut, man kann natürlich auch - wie einige Veganer - sämtliche soziale Kontakte zu Omnivoren abbrechen und sich stattdessen virtuelle Freunde auf Vegan-Central suchen... :gaga:

Ich behaupte, dass Veganismus langfristig für ausnahmslos jeden Veganer Verzicht bedeutet, wobei die Verzichtsgefühle mit fortschreitender Zeit immer stärker werden. Ich kenne nämlich niemanden, der weder Fleisch und Fisch, noch Eier und Milchprodukte gleichzeitig nicht mag. Die Behauptung, die vegane Lebensweise sei kein Verzicht, ist daher absolut verlogen. Zwar ändert sich das Geschmacksempfinden mit der Zeit. Aber niemand wird beispielsweise den Geschmack eines guten Stücks Käse vergessen und den widerlichen Geschmack von veganem Kunstkäse wegdiskutieren können.

Als Vegetarier hatte ich nie das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen. Fleisch schmeckte mir noch nie, Gumminaschzeug ist auch nicht mein Fall. Aus dem nichtvegetarischen Nahrungsmittelangebot fand ich Fisch früher noch ehesten essbar, aber auch hier hatte ich nie das Gefühl auf etwas Essentielles verzichten zu müssen. Der Unterschied zwischen dem Dasein als Vegetarier und dem als Veganer besteht ganz einfach darin, dass man als Vegetarier noch ohne Probleme am sozialen Leben teilnehmen kann. So besitzen Vegetarier in der Regel auch noch die gesunde Linie der Vernunft, die die meisten Veganer längst verloren haben. Was soll man beispielsweise tun, wenn man von seinem Prof. (der wusste, aber vermutlich vergessen hatte, dass ich zu dem Zeitpunkt noch Veganerin war), zum Kassler, Grünkohl und Bratkartoffeln-Essen eingeladen wird und man weiß, dass auch die Bratkartoffeln (wegen Butter) und der Salat (wegen Joghurtsoße) unvegan zubereitet worden sind? Der ethisch korrekte Veganer hätte hier eben nur den Grünkohl essen dürfen. Nun ja, da ich das doch ein wenig unhöflich gefunden hätte, aß ich dann eben das einzige Mal in den 15 Monaten bewusst auch den unveganen Salat und die unveganen Bratkartoffeln.....

Eine ähnlich unangenehme Situation erlebte ich beim Verwandtenbesuch im Iran. Dort ernährte ich mich ausschließlich von Obst und rohem Gemüse mit ein wenig Reis. Im Nachhinein hat mir das schon ein schlechtes Gewissen bereitet, weil das Ablehnen einer Mahlzeit eben als Ablehnung des Gastgebers verstanden wird. Wenn ich noch einmal dort bin, werde ich ihre aufwendig zubereiteten Mahlzeiten ganz sicher kein zweites Mal ablehnen, weil darin ein kleiner Schuss Joghurt enthalten ist. Was vegan ist, weiß dort übrigens niemand. Ich könnte noch zig andere Beispiele aufzählen, in denen es äußerst schwierig ist, "sauber" zu bleiben.

Veganismus ist für einen Normalo (= arbeitender, sozial integrierter und vielseitig interessierter Mensch) auf Dauer nur schwer durchzuhalten. Gerade in den letzten Monaten hatte die ganze Sache für mich nur noch etwas von einem sportlichen Wettbewerb. Wie lange halte ich noch durch? Ich dachte, zumindest die Zweijahresmarke knacken zu können. Aber es hat nicht sollen sein. :grin:

Verfolgt man das Geschehen in den einschlägigen Veganerforen ein wenig, fällt einem die äußerst hohe Drop Out Quote unter Veganern auf. Es ist bemerkenswert, wie viele User z.B. im vegetarierforum zu meiner Zeit (also vor ca. 12-15 Monaten) nach eigenen Angaben noch vegan waren, es aber mittlerweile nicht mehr sind. Ganz zu schweigen von den vielen veganen Usern, die mit der Zeit einfach verschwunden sind. Auch von diesen wird der größte Anteil sich sicherlich inzwischen schon mal unvegan verköstigt haben. Selbst bei den veganen Gurus weiß mangels sozialer Kontrolle niemand, was sie wirklich essen. Interessant ist auch die Tatsache, dass oft Themen wie "Rückfallgefahr", Aufhören mit dem Veganismus, Ausnahmen und Ausrutscher besprochen werden. Auf vegan.de ist das ein Hauptgesprächsthema.

Dass die meisten Veganer Tierrechtler, also Anhänger einer völlig willkürlichen und im Kern menschenfeindlichen Ideologie sind, resultiert mMn in erster Linie aus ihrer eigenen Unzufriedenheit. Wenn man selbst auf etwas Schmackhaftes verzichten muss, sollen doch bitteschön auch alle anderen ebenfalls verzichten. Das funktioniert am Besten über das Konstrukt Tierrechte, weil den Rechten der Tiere auf Leben und körperliche Unversehrtheit das (strafbewehrte?) Verbot für den Menschen korrespondieren soll, diese Rechte zu verletzen. Mit Tierrechten konnte ich von Anfang an überhaupt nichts anfangen. Für mich nach wie vor eine der dümmsten und undurchdachtesten Ideologien ever. :irre: Die Gründe für diese Ansicht habe ich hier ja oft genug dargelegt.

Hier ist oft die Kausalitätsfrage gestellt worden. Muss man bekloppt sein, um Veganer zu werden oder macht Veganismus irgendwann bekloppt? Ich tendiere zum Letzteren. Um zum Veganismus zu kommen, muss man schon deshalb nicht bekloppt sein, weil es eben vielfältige Gründe für diese Lebensweise geben kann. Selbstverständlich ist es auch keineswegs zwingend, dass man früher oder später krank im Kopf wird! Der Rigorismus bei Tisch birgt aber moralpsychologische Fallgruben. Die Konsequenz daraus ist diese Kombination aus Hybris, obsessiver Rechthaberei und dem ständigen Kokettieren mit der eigenen Vollkommenheit auf der einen Seite und Resignation und Minderwertigkeitskomplexen auf der anderen Seite, die offensichtlich zum veganen Impetus gehören. Spätestens, wenn sich diese Problematik noch mit einem B12-Mangel verquickt, ist der geifernd-misanthrope Typus Radikalveganer geboren.


"Veganer sind friedliebende, tolerante und gebildete Menschen!"

Wie man insbesondere auf VC, aber auch in anderen Veganerforen sieht. :grin:

In meiner veganen Zeit habe ich genau fünf Veganer persönlich kennengelernt.

Die einzige Veganerin, die ich in die Kategorie "gebildete, tolerante und friedliebende Veganerin" einordnen würde, war eine ehemalige Doktorandin und Lehrstuhlmitarbeiterin aus Venezuela. Diese vertrug Lebensmittel tierischer Herkunft schlecht und neigte sehr zum Übergewicht. In ihrem Fall war eine rein vegane Ernährung aus gesundheitlicher Sicht sicher ganz sinnvoll. Jedenfalls ist sie gut damit zurecht gekommen. Missioniert hat sie nie. Dass wir beide vegan lebten, kam nur zufällig heraus. In der Ethik war sie freilich trotzdem nicht, da sie ja nicht wegen der Tieräää, sondern aus rein egoistischen Motiven vegan war. :rolleyes:

Die anderen vier Veganer habe ich in einer veganen Volxküche kennengelernt. :D Sinn und Zweck der einmaligen Volxküchenaktion im April dieses Jahres war es, mal ein paar richtige und nette Veganer fernab des Internets kennenzulernen. Möglicherweise war dieser Vorsatz ein wenig naiv, denn leider wurden die gängigen Veganerklischees bestätigt. Auch in Bezug auf das vegane Essen. Mein Vorschlag, Pestospaghetti zu kochen war natürlich nicht mehrheitsfähig (war ja ohne Soja...). Wir aßen also Sojaschnitzel an Sojasoße mit Kartoffeln und zum Nachtisch veganes Tiramisu. :embarrassed:

Ich war mit Ende 20 eine der wenigen Älteren in der Runde. Die meisten waren noch Schüler, aber auch ein paar (Sowi und Ethnologie) Studenten und ein Sozialarbeiter zählten zur illustren Ethikerrunde. Selbstverständlich waren sie bekennende Tierrechtler, weil "Tierrechte und praktizierter Veganismus zusammengehören", weil "Tiere eben auch Rechte haben" und weil "Tierrechte auch Herrschaftskritik bedeuten". Aha. :irre: Die Argumente für Tierrechte und die von ihnen geforderten vegane Lebensweise für jedermann erschöpfte sich in diesen und ähnlichen Phrasen. Ihre binäre Weltsicht - gute Veganer versus pöse Tierausbeuter - und ihre erschreckende Unkenntnis machten diese Leute für Argumente und faktenbasierte Diskussionen leider nicht zugänglich. Besonders im jugendlichen Alter scheint mir Veganismus primär eine Negationsbewegung zu sein, deren Zweck darin besteht, sich gegen die herrschenden gesellschaftliche Konventionen (Fleisch essen, Haustiere halten usw.) "aufzulehnen". Tiere als Objekte für die eigenen Projektionen zu erwählen, ist dabei sehr bequem, da diese nicht widersprechen und Auswüchse nicht korrigieren können. Ich habe ehrlich gesagt wenig Lust, zum Volxküchentag mehr zu schreiben. Auf jeden Fall hatte hinterher echt schlechte Laune. Die Veganer, die ich in dieser Volxküche kennenlernte, waren der Tropfen, der das Fass bei mir zum Überlaufen brachte.

Ich bin immer noch der Überzeugung, dass es sie irgendwo da draußen gibt, die friedliebenden und vernunftbegabten Veganer. Leider sind es einfach viel zu wenige. Das Veganerimage wird daher nun mal von der geifernd-misanthropen Sorte geprägt. Mit diesen Personen will natürlich niemand in einem Atemzug genannt werden. Solange es die radikalen Internetveganer gibt, wird die vegane Umstülpung deshalb weiter auf sich warten lassen!ölf11!! Was mir außerdem auch an vielen Veganern missfällt, ist die Affinität zu Esogeschwurbel und Pseudowissenschaften.


"Omnis sind intolerant und missionieren uns immer!"

Veganer haben zu Recht den Ruf, Omnivore ungefragt zu missionieren. Es gibt nun aber tatsächlich auch eine nicht geringe Anzahl an Omnis, die offensichtlich das Bedürfnis hat, einem Vegetarier sofort und ungefragt eine Diskussion über Pro und Contra des Fleischkonsums aufzudrängen, sobald herauskommt, dass man keine tierischen Produkte oder auch nur kein Fleisch isst. Diese Personen müssen dann eben die Erfahrung machen, dass es lebensgefährlich ist, mich wiederholt beim Bundesliga - gucken - und - dabei - meinen - Gemüsespieß - grillen zu stören. :aufsmaul:  :grin: Einige Freunde und die eigenen Eltern treibt natürlich auch einfach die Sorgen um mögliche Mangelerscheinungen um. Trotzdem, ich wünsche als erwachsener Mensch grundsätzlich keine Kommentare zu meinen wie auch immer gearteten Ernährungsgewohnheiten. Das sollten sowohl Vegetarier/Veganer als auch übermotivierte Omnivore begreifen. Zahlenmäßig gibt es aber natürlich eindeutig viel mehr missionierende Veganer als Omnis. Den meisten Omnis ist es schlichtweg egal, was wer (nicht) isst.


"Aber die armen Tiere!"

Mir tut es tatsächlich leid, wenn wegen mir Tiere leiden müssen. Daran hat sich auch nichts geändert. Allerdings ist mein Mitleid nicht grenzenlos. Auch bin ich nicht damit einverstanden, Tieren, denen es in Wirklichkeit gut geht, Leiden anzudichten, wie es in der veganen Szene nicht unüblich ist.

Ich versuche auf jeden Fall, nach wie vor Verantwortung für meinen Konsum zu übernehmen. Ich bin ohne Murren dazu bereit, einen sehr viel höheren Preis für tierische Produkte zu bezahlen als er gegenwärtig verlangt wird sowie dazu, meinen Tierproduktekonsum radikal einzuschränken und auf Manches auch ganz zu verzichten. Ich bin aber nicht dazu bereit, mich für den Rest meines Lebens durch Komplettverzicht selbst zu kasteien. Da wiegt mein eigenes durch Komplettverzicht verursachtes körperliches und psychisches Leid für mich schwerer als das (vermeintliche) Tierleid.

Ich habe ohnehin vor allem mit der Art und Weise der Tierhaltung in großen Betrieben ein Problem, nicht aber mit dem Akt des Tötens an sich. Schließlich hat das Tier als nur fühlendes Wesen keine Biografie.

Vor einem halben Jahr hatte ich die einmalige Gelegenheit, einen konventionellen Milchviehbetrieb in Schleswig-Holstein zu besichtigen. Ich machte ein paar Tage das volle Programm mit, also füttern, melken, die Kühe auf die Weide treiben und wieder reinholen, bei der Geburt von Kälbern anwesend sein usw.. Ich war natürlich auf ganz ganz schlimme Szenen eingestellt. :D Diese blieben jedoch weitgehend aus. Ich hatte vor allem nicht den Eindruck, dass die Mutterkühe unter der Trennung von ihrem Kalb litten und sich auf der Weide intellektuell unterfordert fühlten. ;) Der Eigentümer des Hofes, der gezwungen war, den verschuldeten Hof zu übernehmen und jeden Tag um seine Existenz bangen musste, tat mir eindeutig mehr leid als seine Kühe.

Das einzige, was mir nicht gefiel, waren die mMn zu großen Mengen Milch, die die durchschnittliche Milchkuh produzieren muss. Gerade bei Milchprodukten ist es zudem leider kaum möglich durch den Kauf bestimmter Produkte bestimmte Betrieb und bestimmte Formen der Tierhaltung zu unterstützen. Mir bleibt daher nur, die wenigen Milchprodukte, die ich zu mir nehme, im Bioladen zu erwerben. In Bezug auf Eier oder auch Fleisch ist es deutlich leichter, gezielt Betrieb zu unterstützen, die artgerecht zu nennende Haltungsformen praktizieren.


"Vegane Ernährung ist voll legga!"

Ja und nein. Es gibt Dinge die einfach widerlich schmecken, aber auch sehr schmackhafte vegane Gerichte. Die schmackhaftesten veganen Gerichte sind in der Regel die, die bereits (fast) vegan sind. Ich werde diese Gerichte natürlich weiterhin vegan kochen (wenn ich denn mal koche..). Meine Grundausstattung in der Küche bleibt ohnehin vegan. Den Unterschied zwischen einer veganen und einer unveganen Gemüsebrühe kann man nun wirklich nicht herausschmecken.

Kotzanfälle bekam ich insbesondere bei veganem "Käse" und veganer "Milchschokolade" (die weiße Schokolade fand ich übrigens essbarer als die braune). Der mit Abstand beste Käse war immer noch der No-Muh-Cheese. Hin und wieder aufs Brot war er für mich okay, von echtem Käse war er aber dennoch meilenweit entfernt. Sehr nervig beim veganen Käse war auch die Tatsache, dass er nicht annährend so gut zerlaufen ist wie tierischer Käse, weshalb selbst gemachte Pizzen und Aufläufe ihren Namen eigentlich nicht verdient hatten. Dies galt auch für die angeblich zerlauffähigen Käsesorten (z.B. Santeciano Käse). Und nein, Hefeflocken, die ich selbstredend auch ausprobiert habe, sind auch kein adäquater Käseersatz. Hoffnung besteht aber vielleicht in näherer Zukunft, wenn es bald billigen Analogkäse für alle gibt! :grin:

Am meisten habe ich persönlich Milchreis (mit Kuhmilch), Pizza a la Kaplanese, Eis, Kuchen/Torten, Kaffeemilchgetränke, Zatziki, süße Nachspeisen und Milchschokolade vermisst. Vegane Ersatzprodukte für diese Lebensmittel waren keine Alternative, weil sie an das Original nicht annährend herankamen, ja, in einigen Fällen dieses geradezu verhöhnten. Gar nicht bzw. kaum vermisst habe ich sämtliche Eiergerichte (Rührei, Spiegelei, gekochte Eier) sowie Milch pur.

Ich werde Vieles beibehalten, weil es mir inzwischen einfach schmeckt: pflanzliche Brotaufstriche, Sojamilch/Hafermilch, Sojasahne, ab und an lecker zubereiteter Tofu gehören beispielsweise dazu. Zu Eiern habe ich in meiner postveganen Zeit nur noch in verarbeiteter Form gegriffen. In Zukunft werde ich versuchen, sie ganz wegzulassen.

Ich will auch weiterhin nicht auf meine Alprosojamilch in meinem Müsli verzichten. Aber eben auch nicht länger darauf, in der Stadt mal einen Eiskaffee zu trinken. Geschmacksfragen sind eben subjektiver Natur. Welche Lebensmittel wer vermisst, ist daher auch völlig unterschiedlich. Ich habe einen Sportskollegen, der (freiwillig) im Zuge meiner Ernährungsumstellung seine Ernährung ebenfalls auf 90 Prozent vegan umgestellt hat und auf Milchprodukte und Eier fast vollständig verzichtet. Der Verzicht auf Milchprodukte und Eier bereitet ihm weniger Probleme als der Verzicht auf Fleisch und Fisch. Daher isst er jetzt eben alle zwei Wochen ein Stück Fleisch oder selbst gefangenen Fisch und die übrigen Mahlzeiten vegan. Damit ernährt er sich wahrscheinlich tierleidfreier als der ein oder andere RVeg.

Die vegane Ernährung hat meine Nahrungsmittelpalette jedenfalls nicht nur eingeschränkt, sondern auch erweitert. Zu vielen nach meinem heutigen Empfinden leckeren Gerichten (z.B. Tofu, Graupensuppe, Hirsebrei) hätte ich vor meiner veganen Phase niemals gegriffen. Allerdings bin ich beim Essen auch schon immer ziemlich mäkelig gewesen (was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht). Natürlich muss man kein Veganer werden, um vegane Gerichte zu probieren.


"Vegane Ernährung ist ganz billig und für jeden erschwinglich!"

Auch diese Aussage ist nach meiner Erfahrung nicht richtig.

Insgesamt habe ich in meiner veganen Zeit in der Woche ungefähr 20 Euro mehr für Lebensmittel ausgegeben. Dies lag daran, dass vegane Produkte häufig nur in Bioläden zu haben und daher meist deutlich teurer sind. Darüber hinaus habe ich doch mehr auf Abwechselungsreichtum und Ausgewogenheit insbesondere beim Verzehr von Obst und Gemüse geachtet. Wenn man dann noch regelmäßig in einem veganen Onlineshop bestellt hat, kamen zusätzlich zu den ohnehin schon nicht billigen Lebensmitteln noch jedes Mal Versandkosten hinzu. Wenn man sich mal das Angebot veganer Onlineshops inklusive der Preise dort zu Gemüte führt, sieht man, wie teuer der Spaß sein kann. Viele Veganer erwerben ja nicht nur Lebensmittel dort, sondern auch noch andere Konsumartikel des täglichen Lebens.

Natürlich kann man seine Ausgaben für vegane Lebensmittel dadurch reduzieren, dass man auf bestimmte Nahrungsmittel komplett verzichtet. Wenn man aber die leckeren Kekse aus dem Bioladen für 3,69 Euro gar nie mehr essen darf, leidet die Lebensqualität noch mehr.

Was mich auf Dauer an den Preisen am Meisten angekotzt hat, ist die Tatsache, dass man für einen Großteil [b]minderwertiger und geschmackloser[/b] Lebensmittel einen [b]viel höheren[/b] Preis zahlt als für die tierischen. Z.B. 6 Euro für eine absolut widerliche Pampe, die sich Käse nennt. Da fühlt man sich, salopp gesagt, wirklich verarscht. Ich habe oben bereits angedeutet, dass ich durchaus bereit wäre, für einen Block tierischen Käse 6 Euro zu zahlen, wenn im Gegenzug dafür die verwendete Milch nicht von Turbohochleistungskühen, sondern von artgerecht gehaltenen Exemplaren stammt. Aber wenigstens ein bißchen Geschmack erwarte ich für den Preis dann schon.


"Als Veganer sollte man seine Kinder und seine Haustiere vegan ernähren!"

Das sind Praktiken, die mich von Anfang an mit am meisten abgestoßen haben. Kinder habe ich nicht. Hätte ich welche, würde sie nicht vegan ernähren wollen. Selbst wenn die Versorgung mit allen essentiellen Nährstoffen in ausreichender Menge gewährleistet wäre, fühlt sich ein veganes Kind doch ständig ausgegrenzt. Allein die ziemlich wahrscheinliche Beeinträchtigung der psychischen Gesundheit des Kindes spricht mMn gegen eine vegane Ernährung.

Auch meine carnivoren Haustiere werden weiterhin mit rohem Fleisch aus mir bekannter Quelle ernährt. Sooo fürchterlich falsch kann ich damit auch nicht liegen; mein erster BARF-Hund ist mittlerweile immerhin schon fast 17 Jahre alt und macht immer noch keinerlei Anstalten, das Zepter abzugeben.


"Vegan ist gut für die Umwelt!"

Ich finde auch, dass wir insgesamt zu viele tierische Produkte, insbesondere zu viel Fleisch, zu viel Fisch und zu viele Milchprodukte konsumieren und dadurch z.T. massive ökologische Probleme verursachen. Natürlich folgt daraus keineswegs, dass die gesamte Menschheit deshalb zu 100 Prozent vegan zu leben hat. Ein Minimum an Graswirtschaft ist ja bekanntlich sehr sinnvoll. Die Rückkehr zum Sonntagsbraten und vielleicht auch der Verzehr von selbst geschossenem/geangeltem Wild/Fisch sind vermutlich unter ökologischen Aspekten am sinnvollsten und zugleich auch realistisch und praktizierbar.


Auf nähere Ausführungen habe ich nach dem Schreibmarathon jetzt keine Lust mehr. :grin:


Wie geht es also bei mir ernährungstechnisch weiter?

Für mich ist es mit veganer Ernährung definitiv einfacher, mich gesund zu ernähren. Daher versuche ich bei einer weitestgehend pflanzlichen Ernährung zu bleiben. Tierische Produkte gibt es zur Zeit genau dreimal die Woche. Das mag sich zunächst nach viel anhören. Da bei mir aber ein Schuss Milch in den Kaffee, etwas Butter auf dem Brötchen, die Joghurtsoße auf dem Salat und der Schokoriegel zwischendurch auch als tierische Mahlzeit zählen, ist das Pensum letztlich doch recht schnell erreicht. Bislang klappt das sehr gut. Zumal man auch vorher darüber nachdenkt und sich bewusst macht, welche tierischen Lebensmittel man zu sich nimmt. Wenn man als Veganer eins gelernt hat, dann Selbstdisziplin beim Essen. :grin: Dieser Kompromiss ermöglicht es, dass man wieder ohne Stress am sozialen Leben teilhaben kann. Denn mehr als dreimal mal pro Woche gehe sogar ich nicht essen. Außerdem hilft mir diese selbst auferlegte Beschränkung dabei, nicht wieder zu viele Süßigkeiten zu futtern. Auf mich üben nämlich hauptsächlich die nichtveganen Süßigkeiten einen großen Reiz aus. Die veganen schmecken mir entweder nicht oder sie sind viel zu teuer oder ich bekomme sie nur im veganen Onlineshop.


Fazit: die vegane Phase würde ich insgesamt schon als interessante Erfahrung verbuchen. Meine (ovo-)lacto-vegetarische Ernährungsweise in meiner postveganen Phase ist bestimmt tierfreundlicher (insgesamt deutlich weniger tierische Produkte, dafür aber in besserer Qualität und zu höheren Preisen; weniger verarbeitete Tierprodukte) als in meiner präveganen Phase. Ich will auch gar nicht ausschließen, dass ich in Zukunft mal wieder über einen längeren Zeitraum vegan lebe. Aber erst, wenn sich die Angebotspalette für Veganer vergrößert hat und ich in einer Stadt wohne, in der man auch mal spontan vegan (und vielleicht ein klein wenig billiger als zur Zeit) essen gehen kann.

Quelle

Persönliche Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge