Bund für Gesundheit

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Logo des Bund für Gesundheit e.V.

Der Bund für Gesundheit (BfG) ist ein vom Steuer-"Experten" Franz Konz gegründeter Verein, der offiziell die Verbreitung seiner Urkostideologie zum Zweck hat.

Inhaltsverzeichnis

Struktur

Konz zufolge hat der BFG etwa 10.000 Mitglieder.[1] Diese erhalten zweimonatlich die vereinseigene Zeitschrift Natürlich leben. Daneben können sie das Buch Der Große Gesundheits-Konz zu einem ermäßigten Preis erwerben.

Die etwas eigenwillige Satzung des Vereins läßt allerdings den Verdacht aufkeimen, daß dieser Verein lediglich zum Nutzen von Franz Konz existiert: Das einzige Vorstandsmitglied des Vereins ist der Vorsitzende (natürlich Franz Konz), der auf 20 Jahre gewählt ist. Die Mitgliederversammlung kann Beschlüsse nur mit einer 90%-Mehrheit aller Mitglieder (nicht etwa nur der anwesenden) fassen und wird auch schon mal gern im Ausland einberufen, um genau dies zu verhindern. Außerdem ist in der Vereinssatzung das Verbot des Insichgeschäfts nach §181 BGB aufgehoben, d.h. Franz Konz als Vorsitzender kann mit dem BfG nach Belieben Geschäfte machen. Obwohl Brigitte Rondholz sich gerne als Vizepräsidentin des Vereins und Stellvertreter von Franz Konz bezeichnet, geht aus der Satzung klar hervor, dass es diese Ämter im BfG gar nicht gibt.

Eintragung

Den Angaben auf der Internetseite des BFG zufolge (Stand: August 2010) ist dieser beim Amtsgericht Köln eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Das stimmt jedoch nicht, der BFG e.V. Köln ist unter der angegebenen Nummer VR 10338 bereits im März 2000 erloschen. Im gleichen Monat wurde ein Bund für Gesundheit e.V. in Dresden gegründet. Ob eine Beziehung zum Verein von Konz besteht, ist nicht bekannt. Inzwischen firmiert der BFG mit dem Zusatz "e.V.d.N.", wobei "d.N." für "durch Natur" steht, und ist mit diesem Namen beim Amtsgericht Aachen unter VR 70571 registriert.

Natürlich leben

In der zweimonatlich erscheinenden Vereinszeitschrift Natürlich leben schreiben außer Konz regelmäßig Brigitte Rondholz, die als stellvertretende Chefrakteurin bezeichnet wird, und der rechtsgerichtete Alternativmediziner Karl Probst. Der Inhalt der Zeitschrift besteht zu einem großen Teil aus primitiver Agitation gegen "die Schulmedizin". Artikel werden von der Chefredaktion (= Franz Konz) gelegentlich ohne Rücksprache mit den Autoren verändert und um Passagen ergänzt, welche die "Verdienste" von Konz um die Urkost-Lehre herausstreichen. Die eigentliche Redaktionsarbeit wird von Franz Konz' Sohn, Dipl-Betriebswirt Achim Konz geleistet.

Quellen

  1. Interview mit Franz Konz. Frankfurter Allgemeine (faz.net), 3. März 2008

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Dieser Artikel basiert teilweise oder vollständig auf dem gleichnamigen Esowatchartikel. Dort ist auch eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in das AntiveganWiki am Text mitgearbeitet haben.
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