Tierbefreiung

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Als Tierbefreiung wird in veganen Kreisen das Stehlen von Versuchs- oder Nutztieren genannt. Besonders Achim Stößer, um den es in letzter Zeit aber still geworden ist, hat sich hier hervorgetan. In den Armin Stößel Comics von wurde dies auf Antivegan.de parodistisch aufbereitet.

Pikant an der Idee der "Tierbefreiung" ist die Tatsache, daß das eigentliche Ziel dieser Aktionen offensichtlich primär das Entwenden von Tieren und das anschließende Prahlen mit diesem furchtlos und im Angesicht der Gefahr gerittenen Husarenstück ist. Die Frage "Und dann?" scheint sich für den gemeinen Tierbefreier nicht zu stellen. Gerade erst wurde eine Heldentat in allen einschlägigen rveganen Internetforen gefeiert- furchtlose russische Tierbefreier "befreiten" zehntausende Laborratten. Was mit all denen DANACH geschah, wurde allerdings nicht erzählt.

Bei PeTA bekannte man sich nach langem hin und her letztlich in einem Pamphlet zu einer (dort schon seit längerem praktizierten) "konventionellen" Entsorgung des Überhangs an zuvor befreiten "Companion Animals"- dem Einschläfern, im veganen Neusprech mit dem euphemistischen Neologismus "Compassionate Option" definiert. Ein weiteres Modell ist die Vorgehensweise von Tierbefreier und Tierrechtler Rudi, der, wenn auch ethisch korrekt, zum Haustierhalter mutierte, indem er "befreite" Hühner "bei sich aufnahm". (Siehe auch Zwiedenken)


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