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Liebe mitlesende Veganer

von Hadit

Liebe Veganer,

vielen Dank für Eure guten Beiträge in den vielen Diskussion. Ihr habt in einem Punkt ganz grundlegend Recht: Studien werden oft mit bestimmten Intentionen veranlasst und hinter ihnen stehen finanzielle Interessen. Ob es objektive Studien gibt, ist eine interessante Streitfrage. Ich bin da ganz bei Euch. Umso mehr wundert es mich, dass Ihr mit Studien argumentiert und diese anführt und damit Eure eigene, durchaus richtige Grundüberlegung selbst ad absurdum führt. Aber gut, hinter dem veganen Lifestyle steht natürlich kein Industriezweig, keine Hochglanzindustrie, keine Restaurantketten. Wie lange kann man sich selbst belügen?

Ich esse gerne Fleisch. Ich sage das nur, um Euch ein weiteres Lesen zu ersparen.
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Neue Serie: Vegane Rezepte in der Kritik

heute: Veganer Hackbraten

kritisch beäugt von Rageboy

1.1. Quelle: Rageboy im AV Forum
Die folgende Rezeptanalyse bezieht sich auf das Rezept “Veganer Hackbraten” von “vegan&lecker, dieumsteiger.blogspot.de”, siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=EJVVbN54Pvs

1.2. Allgemeines
Man kann sich auf den Standpunkt stellen: Über ein Rezept ließe sich wenig sagen, solange man es noch nicht ausprobiert habe. Gleichwohl kann man ein Rezept auch ohne Praxistest einer Kritik unterziehen – in jedem Fall inhaltlich aufgrund seiner bekannten Zusammensetzung. Aber auch eine geschmackliche Interpretation kann man vornehmen, auch wenn man ohne es zubereitet zu haben, sich auf Erfahrungswerte stützen muss.
Der Analyse der Zubereitung können dann Vorschläge folgen, wie die Rezeptur verbessert werden kann, inhaltlich wie auch geschmacklich. Inwieweit die verbesserte Rezeptur dann auch technisch noch in der gewünschten Weise funktioniert und auch geschmacklich die angestrebten Resultate erzielt werden: Das kann dann am Ende nur ein Praxistest zeigen.

1.3. Zusammensetzung des Rezeptes “Veganer Hackbraten”
Im Wesentlichen besteht der vegane Hackbraten aus:

200 g Gluten
100 g Pflanzenöl
300 ml Wasser
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Veganismus ist Greenwashing

von Skeptiker

Meine These vorab: Veganismus dient dem Träger (Veganer genannt) dazu, sich ein grünes bzw. sauberes Mäntelchen umzuhängen, also ihm ein umwelt-, tier- und menschenfreundliches Image zu verschaffen, was sich bei näherer Betrachtung als Schönfärberei darstellt.

1. Schwammige Definition

Nach der Organisation von Watson, dem Erfinder des Wortes „vegan“, zeichne sich die vegane Lebensweise dadurch aus, “soweit wie möglich und praktisch durchführbar, alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeiten an Tieren für Essen, Kleidung oder andere Zwecke zu vermeiden und darüber hinaus die Entwicklung tierfreier Alternativen zu fördern, was dem Nutzen der Tiere, Menschen und der Umwelt dienen soll.” (The Vegan Society, Memorandum)

Schon hier ist das angebliche umwelt-, tier- und menschenfreundliches Image also angelegt. Freilich lässt die Einschränkung „soweit wie möglich und praktisch durchführbar“ Raum für Willkür, die auch unter dem Begriff der „Unvermeidbarkeit“ bekannt ist.

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Das „Dann darfst du auch nicht mehr …“-Argument

Immer wieder taucht in Diskussionen zwischen Normalessern und Veganern das „Dann darfst du auch nicht mehr …“-Argument auf.

Von veganer Seite wird das meist nicht verstanden und damit abgetan, dass man sich ja schliesslich bemühe und zumindest besser als Fleischesser dastehe. Das sieht dann etwa SO aus:

„Man will mir mit allen Mitteln beweisen, dass ich keine Heilige bin. Dabei ist das überhaupt nicht nötig. Es gibt noch genug zu tun – auch in meinem Leben. Das weiß ich. Ich bemühe mich.“
/“Aber wie konsequent sind die Fleischesser selbst?“

Doch darum geht es nicht. Es geht um Scheinheiligkeit und Inkonsequenz. Also darum, wieso die vegane Idee blödsinnig und willkürlich ist.
Es geht nicht darum, was man als Veganer noch besser machen könnte. Da das immer wieder falsch verstanden wird, soll das hier näher erörtert sein.

Aus veganer Sicht gibt es eine Skala des menschlichen Verhaltens, insbesondere des Konsumverhaltens.
Auf „0“ setzen wir mal den typischen Amerikaner/Aussi, der selbst kleinste Strecken mit dem dicken Auto zurücklegt, gerne überall hin fliegt und grosse Mengen Fleisch und andere tierische Produkte konsumiert, den menschenverursachten Klimawandel grundsätzlich in Frage stellt und den Umweltbelange nicht wirklich interessieren.
Au „100“ setzten wir den Yogi, dessen Stoffwechsel ungefähr den Wirkungsgrad dieser LED hat, mit seinem Pilz, auf dem er sitzt in friedlicher Symbiose lebt und der die Sprache der Tiere gelernt hat.

Der Veganer sieht sich selbst so ungefähr bei Stufe 90. Doch das ist höchst fragwürdig.

Scheinheiligkeit
Die grösste Scheinheiligkeit ist wohl das „Man muss auf nichts verzichten“. Ja wie denn nun. Ist Veganismus nun Konsumverzicht, oder nicht?
Natürlich ist Veganismus Verzicht. Und ich meine hier nicht das „Verzicht auf Gewalt blabla“. Wenn nicht 99% der Bevölkerung Lederschuhe angenehm und schön finden würden, würde es sie nicht geben. Wenn nicht 99% der Bevölkerung Ei im Kuchen mögen würden, würde er ohne Ei angeboten werden. Wenn nicht 90% der Bevölkerung lieber Milch als Sojamilch nehmen würde, wären die Angebote im Regal eben umgekehrt. Und wenn nicht 85% gerne Fleisch essen würden, würden es bei denen nicht täglich oder mehrmals wöchentlich Fleisch geben.

Und wer als Veganer lauter Ersatzprodukte konsumiert, schneidet wohl kaum besser ab, was Umweltauswirkungen und Gesundheit angeht. Wie viele Tiere müssen für den Kokoskäse denn sterben? Für das Baumwollhemd? Vielleicht kleinere (die sich unerlaubt an den Anbauprodukten bedienen wollen und gekillt werden), vielleicht auch grössere (die ihren Lebensraum verlieren, weil man Anbauflächen braucht). Von den Bedingungen, unter denen Menschen dafür arbeiten, ganz zu schweigen.

Sagt man also beispielsweise: „Dann darfst du aber auch kein Handy haben – kritisiert das die Scheinheiligkeit, dass Ausbeutung von Menschen ignoriert wird, wo doch sonst gerne betont wird, dass dies doch auch Tiere wären. Dasselbe mit Kakao. Sagt man: „Dann darfst du aber keine Baumwolle tragen“ – kritisiert das die Inkonsequenz, dass beispielsweise die Ausbeutung von Bienen und Seidenraupen verwerflich sei, die durch Pestizideinsatz vernichteten Insekten hingegen irrelevant erscheinen (vgl. Unvermeidbarkeit), und auch hier das ignorierte Leid der „menschlichen Tiere“. Sagt man: „Dann müsstest du Wale essen„, kritisiert man, dass einerseits möglichst wenig Tierleid und Antispeziesismus gefordert wird, andererseits aber hingenommen werden soll, dass eher viele kleinere Tiere sterben sollen als wenige grosse. „Dann darfst du auch keine Plastiksachen tragen“ betont die Ignoranz bezüglich Ölunfällen, die wohl Millarden von Tieren (insbesondere Fischen und Seevögeln) das Leben kosten. Vielleicht eben sogar viel mehr Leben, als durch die tierlichen Alternativen draufgehen würden. Aber das wird einfach ignoriert.

Eine ethische Lehre, die inkonsequent ist, also die keine Handlungsmaxime entwerfen kann, die in sich schlüssig ist, ist jedoch ungeeignet, um als allgemeine Grundlage oder gar Gesetzgebung zu dienen.

Liebe Veganer, lasst euch das gesagt sein: Das Ausmass von Umweltzerstörung, von Tierleid und von Gesundheitsgefahren lässt sich nicht daran festmachen, ob man vegan oder normal lebt. In allen Bereichen kann mit omnivorer Ernährung und Lebensweise auch deutlich besser abschneiden. Die Ideologie ist willkürlich und scheinheilig. Nichts weiter will das „Dann darst du aber auch nicht…“-Argument ausdrücken.

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Beitrag von Skeptiker – Quelle im AV-Forum

Breaking News

von Böser Wolf

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Teufel beschliesst Strafverschärfung

St. Hellena, 6. 5. 2013

Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautet, hat der Fürst der Hölle, Präsident Sheitan, beschlossen, die Verdammten künftig härter zu bestrafen. Statt Leichenteile zu verzehren müssen sich die armen Seelen künftig rohköstlich und vegan mit hohem Wildkostanteil ernähren. „Es wird Zeit, dass wir einen Zahn zulegen“, so erklärte Sheitan, Fürst der Hölle, in einer Fernsehansprache an seine Mitarbeiter. Die Schonzeit für Sünder sei endgültig vorbei. Die Hölle verfüge seit Kurzem über einen hochqualifizierten Ernährungsberater, der nicht nur die Gesundheit der Verdammten verbessern, sondern auch deren Qualen deutlich vergrößern könne. „Mit dieser Ernährungsform“, so Fürst Sheitan weiter, „wird es in Zukunft nicht nur Heulen und Zähneklappern geben – nein, die Sünder werden auch unter einem unstillbaren Juckreiz der Verdauungsfinalrosette und permanenten Brechreiz leiden. Die Ewigkeit wird ihnen mindestens doppelt so lange vorkommen“.
Unbestätigten Berichten zufolge soll es auch auf der Erde Menschen geben, die sich bereits zu Lebzeiten auf diese Art und Weise kasteien. „Das nutzt ihnen garnichts!“, so der Fürst weiter, „Wir werden ihnen mit heissem Kokosöl die Arschbacken versengen.“ Er warte bereits ungeduldig auf die Ankunft einer weiteren Spezialistin für Höllenqualen, um die Leiden der Sünder noch mehr zu vermehren. Es sei alles vorbereitet, sogar ein Zweitkühlschrank mit Roastbeef, Leberkäse und Spiegelei warte bereits ungeduldig auf seine neue Herrin. Selbst ein Edelholzdildo liege einsatzbereit im Nachttisch.

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RIP Franz Konz. Möge mit ihm seine widerwärtige, verlogene Ideologie in den ewigen Urkostgründen loofen jehn.

Andreas „Bär“ Läsker

Ex-DSDS Jury-Mitglied, Entdecker der Fantastischen Vier und ein rveg, wie er im Buche steht.

Ein Gast-Audiobeitrag von Boris T. Kaiser.