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16 Kilo Getreide für 1 Kilo Fleisch – NICHT!

Peta schreibt unter der Überschrift „Fleischessen bedeutet Hunger für die Welt“, dass man „bis zu 16 kg Getreide [benötigt], um nur 1 kg Fleisch zu produzieren“, und gibt als Quelle für diese Behauptung

„US Department of Agriculture Economic Research Service“, veröffentlicht in Mark Gold und Jonathon Porritt, „The Global Benefits of Eating Less Meat“, 2004, S. 23

an.

Das hört sich gut an, nicht wahr? Ich meine, das US Department of Agriculture muss es ja wissen, oder? Komisch ist allerdings das „veröffentlicht in …“. Nicht grundsätzlich, nur in diesem Fall, denn: wieso sollte der wissenschaftliche Dienst eines Ministeriums sowas Fundamentales in einem etwas tendenziös klingenden Buch veröffentlichen, und nicht etwa in einer Fachpublikation, oder einem Bericht?


Einige Antivegan-User haben sich investigativ betätigt, um dem Ursprung dieser immer wieder kolportierten Behauptung auf die Supr zu kommen. So schreibt Henry, der nachgesehen hat, was wirklich in dem Buch „The Global Benefits of Eating Less Meat“ steht:

Die wiederum schreiben da:

For example, a vested interest organisation such as the US National Cattlemen’s Beef Association has claimed that it takes only 4.5 kg of grain to produce 1 kg of beef raised intensively in a US feedlot. 69 On the other hand, the US Department of Agricultural Economic Research Service puts the figure at 16 kg of grain to produce 1 kg of beef. 70

Und als Quelle wird genannt:

Figure quoted in John Robbins, The Food Revolution, Conari Press, 2001

Also müßte Peta angeben:

„US Department of Agriculture Economic Research Service“, zitiert in John Robbins, The Food Revolution, Conari Press, 2001, das wieder zitiert wird in Mark Gold und Jonathon Porritt, „The Global Benefits of Eating Less Meat“, 2004, S. 23

Als Quelle wird hier also im Grunde die Fußnote einer Fußnote angegeben. Hört sich ein bisschen nach stiller Post an.

User Denk mal an die Vische hat weiter nachgeforscht, und sich das Buch „The Food Revolution“ besorgt.

In Kapitel 15 „Reversing the Spread of Hunger“ steht Folgendes:

„The amount of grain needed to produce 1 pound of U.S. beef, according to the National Cattlemen’s Beef Association is 4.5 pounds .41 11, a world where people starve, this would be wasteful enough. However, according to figures from the USDA Economic Research Service and Agricultural Research Service, the amount of grain needed to produce 1 pound of U.S. feedlot beef is far more- 16 pounds.“

Als Quellenangabe:

Lappe, Frances Moore, Diet for a Small Planet, 20th anniversary ed. (New York: Ballantine Books, 1991), pp. 69, 445-6.

Noch mehr stille Post? gaga Der Vischmann recherchiert weiter, und verfolgt das Zitat an die Quelle:

Bei [Lappe 1991] kann man folgendes Lesen:

„For every 16 pounds of grain and soy fed to beef cattle in the United States we only get 1 pound back in meat on our plates.“Fußnote13″The other 15 pounds are inaccessible to us, either used by the animal to produce energy or to make some part of its own body that we do not eat (like hair or bones) or excreted.To give you some basis for comparison, 16 pounds of grain has twenty-one times more calories and eight times more protein—but only three times more fat—than a pound of hamburger.Livestock other than cattle are markedly more efficient in converting grain to meat, as you can see in Figure 1; hogs consume 6, turkeys 4, and chickens 3 pounds of grain and soy to produce 1 pound of meat.“ Fußnote 14

in der Quellenangabe steht bei Fußnote 13 (langes Vollzitat):

„How many pounds of grain and soy are consumed by the American steer to get 1 pound of edible meat?
(a) The total forage (hay, silage, grass) consumed: 12,000 pounds (10,000 pre-feedlot and 2,000 in feedlot).The total grain- and soy-type concentrate consumed: about 2,850 pounds (300 pounds grain and 50 pounds soy before feedlot, plus 2,200 pounds grain and 300 pounds soy in feedlot). Therefore, the actual percent of total feed units from grain and soy is about 25 percent.
(b) But experts estimate that the grain and soy contribute more to weight gain (and, therefore, to ultimate meat produced) than their actual proportion in the diet. They estimate that grain and soy contribute (instead of 25 percent) about 40 percent of weight put on over the life of the steer.
(c) To estimate what percent of edible meat is due to the grain and soy consumed, multiply that 40 percent (weight gain due to grain and soy times the edible meat produced at slaughter, or 432 pounds: .4 X 432 = 172.8 pounds of edible portion contributed by grain and soy. (Those who state a 7:1 ratio use the entire 432 pounds edible meat in their computation.)
(d) To determine how many pounds of grain and soy it took to get this 172.8 pounds of edible meat, divide total grain and soy consumed, 2850 pounds, by 172.8 pounds of edible meat; 2850 + 172.8 = 16–17 pounds. (I have taken the lower figure, since the amount of grain being fed may be going down a small amount.) These estimates are based on several consultations with the USDA Economic Research Service and the USDA Agricultural Research Service, Northeastern Division, plus current newspaper reports of actual grain and soy currently being fed.“
Zu Fußnote 14:“ U.S. Department of Agriculture, Economic Research Service and Agricultural Research Service, Northeastern Division, consultations with staff economists.“

Damit wären wir am Ende der Quellenkette angekommen.

Aber was will uns die Autorin sagen? Außer :“Das hab ich in der Zeitung gelesen“ Es werden geradezu Mathematische Kopfstände aufgeführt um das sich so hinzurechnen das man auf ein möglichst schlechtes Futter/Fleisch Verhältnis kommt.
also 25% des Rinderfutters ist Getreide und Soja. Aber Getreide und Soja sind zu 40% am Gewichtswachstum des Rindes beteiliget. Erklärung gibts keine. Das wird so festgelegt.
Das Nutzfleisch eines Rindes wird mit 432 Pfund festgelegt (vom Wem?) und mit 0,4 Multipliziert. Da kommen raus 172.8 Pfund. Jetzt wird das ganze Getreide und Soja was die Kuh gefuttert hat durch die 172,8 Pfund dividiert und es kommt rund 16 bei raus.

Hääääääää? Also auf diesen Schwachsinn stützt sich das Märchen von den 16 Kilo Getreide, die man investieren muss, um ein Kilo Fleisch zu kriegen? Immer wieder von rVegs voneinander abgeschrieben, und, wie sich herausstellt, keinesfalls in irgendeiner Form von einem US-Ministerium veröffentlicht, sondern arithmetische Verrenkungen, basierend auf Schätzungen, die basieren auf Gesprächen mit dem USDA Economic Research Service und dem USDA Agricultural Research Service, sowie Zeitungsartikeln.

gaga gaga gaga gaga

Selbst wenn die Zahlen der Autorin realistisch wären, ist es Unsinn, nur den angeblich durch das Kraftfutter erreichten Zuwachs an Schlachtgewicht zu nehmen, und ihn durch die Menge des eingesetzten Futters zu teilen. Was soll das? So wird der Eindruck erweckt, das Tier sei im Wesentlichen damit beschäftigt, gutes Getreide in Bullshit zu verwandeln, während doch in Wahrheit das Kraftfutter nur eingesetzt wird, um ein höheres Schlachtgewicht zu erreichen und ökonomischer zu produzieren.

Aber was ist denn nun eine realistische Zahl? Wieviel Getreide wird tatsächlich für ein Kilo Fleisch vom Nettoschlachtgewicht eingesetzt? Die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft schreibt:

Der Gesamtbedarf an Maissilage und Kraftfutter je gemästeten Bullen beträgt etwa 50 bis 60 dt Silage und 8 bis 9 dt Kraftfutter (ca. 28 200 MJ umsetzbare Energie und 350 kg Rohprotein). In Regionen, wo keine Maissilage zur Verfügung steht und die Rindermast auf anderen Grundfuttermitteln basiert (z. B. Grassilage oder Ganzpflanzensilage) müssen die Rationen etwa 1 kg Kraftfutter mehr enthalten, um annähernd gleiche Leistungen zu erzielen. Der Proteingehalt der Supplemente kann jedoch in Abhängigkeit von dem verwendeten Grobfuttermittel reduziert werden. Mit gutem Erfolg ist in der Rindermast der preiswerte Einsatz von Nebenprodukten der Zuckergewinnung möglich. Sowohl Preßschnitzel und daraus hergestellte Silagen (bis
zu 50 % der Grundfutteraufnahme bei Beachtung des Strukturgehaltes der Ration) als auch Trockenschnitzel (1 bis 2 kg/Tier und Tag) stimulieren die Futteraufnahme der Mastrinder und vermindern den notwendigen Kraftfuttereinsatz.

Also 800 bis 900 Kilo Kraftfutter wird eingesetzt, um eine Mastbullen schlachtreif zu kriegen. Der Rest besteht aus Mais- oder Grassilage, oder Nebenprodukten aus der Zuckergewinnung. Gut, nun kann man einwenden, auch Maissilage wäre Getreide, allerdings wird hier der ganze überirdische Teil der Pflanze verwendet und nicht nur die Körner. Selbst wenn von der Maissilage ca. 20% für den menschlichen Verzehr geeignet wären, kommen wir immer noch auf nur ca. 2000 kg Getreide pro Schlachtbullen, wobei wir mal großzügig ausser acht lassen, dass auch von dem Kraftfutter bei weitem nicht alles für den menschlichen Verzehr geeignet ist – z.B. Sojapresskuchen, die bei der Sojaölproduktion entstehen.

Wieviel Rindfleisch kriege ich nun für meine 2t Getreide? Die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft gibt als durchschnitliches Nettoschlachtgewicht für einen Fleischrindbullen 357 kg an, für Fleischrindkreuzungen 392 kg.

2000 / 392 = 5,1; 2000 / 357 = 5,6. Um ein Kilo Fleisch zu erhalten, muss man in der Rindermast derzeit also ca. 5,5 Kilo Getreide einsetzen.

Bei Schweinen sieht’s sogar noch besser aus; laut der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft muss man bei Mastschweinen zwischen 2,6 und 4,2 Kilo Futter einsetzen für eine Gewichtszunahme von einem Kilo.

62 comments to 16 Kilo Getreide für 1 Kilo Fleisch – NICHT!

  • Markus Stiller

    Ihr seid das letzte Stück Dreck.
    Wenn ihr Fleisch wollt, erschiest eure Kinder und gart sie bei 200°C im Ofen. Pfefferminze und Anis drauf und immer schön mit Honig bestreichen, dann schmeckt ihre Haut viel knuspriger!

  • Hein - Achmed

    Ich verstehe die ganze Diskussion nicht. Es gibt doch keine Hungersnöte weil die Erde zuwenig (vegetarisches) Futter produziert. Selbst wenn wir heute aufhören in Deutschland Rinder zu produzieren und wir hätten einen enormen Überschuß an Getreide… Die armen schwarzen Kinder mit den Wasserbäuchen haben keine Kohle um uns das abzukaufen.

    Die Diskussion erinnert mich an das vegane Märchen, von Wasser was die Rinder verbrauchen und in Afrika ist Dürre. Mal davon abgesehen, dass unser Wasser nicht verbraucht wird, sondern gebraucht, indem wir es wieder aufarbeiten, in sündhaft tueren Klärwerken, können wir hier soviel Wasser sparen wie wir wollen, davon kriegt auch kein Afrikaner einen Tropfen mehr.

    Na ja, träumt weiter.

  • Justus Heine

    Also man braucht schon mehr als nur 16 kilo Getreide für ein kilo Fleisch. Nur du beziehst dich hier auf die industrielle Produktion von Fleisch also sieh das nächste mal etwas besser hin.
    Und es geht auch nicht um den Wassermangel in Afrika sondern darum das auch bei uns durch Klimaerwärmung und Verschmutzung durch Dünger und Pestizide das Wasser knapp werden kann.
    Und es ist auch sehr dumm und arrogant zu sagen: Ja wir haben ja Kläranlagen da können wir Verschmutzen wie wir wollen!
    Es ist einfach ein Fakt das kein Fleisch essen viel Umweltbewusster und Ressourcen schonend ist.
    Und ihr müsst ja nicht vollkommen aufhören Fleisch zu essen aber etwas weniger schadet keinem.

  • Sven Baumbart

    @Justus Heine

    „Also man braucht schon mehr als nur 16 kilo Getreide für ein kilo Fleisch. Nur du beziehst dich hier auf die industrielle Produktion von Fleisch also sieh das nächste mal etwas besser hin.“

    Liest Du auch, was Du schreibst? Hier wurde das Märchen gerade entlarvt und dann kommst Du her und setzt noch einen oben drauf. Wo ist Dein Beleg? Die besagte Quelle oben, wurde ja nun gut widerlegt. Natürlich geht es hier um die industrielle Produktion, um was denn sonst? Es ist alles industriell, wo es um den Verkauf von Schlachtvieh geht, das betrifft selbst einen Biohof mit einer gewissen Kapazität.

  • JTC

    Naja, egal wie schön du dir das drehen willst.

    Im Grunde wird aber in Afrika für das Tier in Europa Pflanzen angebaut und Wasser geklaut.
    Das Futter geht nicht an die, sondern an uns… eh ja… wieso sollten die was abkaufen, was auf deren Land passiert ist? Naja, da spielt ja die Privatisierung eine Rolle und die Korruption.

    Wobei MAIS nicht das Grundnahrungsmittel von Tieren ist.

    Die Welt sieht eben anders aus. Es gibt Felder für „Menschen“ und Getreidefelder für „Tiere“ – von denen die Menschen nichts abbekommen.

    Ungefähr die Hälfte der Felder werden für Tiere verwendet. So einfach ist das.

    DIE VERHUNGERN IN AFRIKA WEGEN EUROPA UND AUCH DEUTSCHLAND. Geht’s noch? Deren Flüsse werden verdreckt mit dem Müll aus Europa. Deren Land und Wasser wird „legal“ geklaut, durch die Industrien in Europa und USA.

    Und du rechtfertigst dir das mit „Restgetreide“ und gehst an der Realität vorbei.

    Wobei dieses Restgetreide nicht das natürliche Futter der Tiere ist und sie auch krank und unterernährt macht, so dass sie zusätzlich mit Hormones voll gespritzt werden und Vitaminzusätzen.

    So, du stellst also deine fiktive Rechnung (an der Realität vorbei) über eine Formel, die wenigstens durchdacht ist und die Realität mit einbezieht?

    Ganz einfache Rechnung: Energie durch Pflanzen = Tierwachstum + Tierbewegung + Körperfunktionen des Tieres.

    Afrika wird nicht „unser“ Mais abkaufen, hätten sie nie nötig und das wäre sogar hochgradig absurd, da AUF IHREM LAND Futter für den Mord an Tieren hier angebaut wird…
    Eines der ignorantesten und schlechtesten Texte überhaupt

  • Holzbock

    Heiliger Strohsack, unter welchem Stein kriecht ihr nur immer wieder hervor?

    „Im Grunde wird aber in Afrika für das Tier in Europa Pflanzen angebaut und Wasser geklaut… DIE VERHUNGERN IN AFRIKA WEGEN EUROPA UND AUCH DEUTSCHLAND.“ – gratuliere, diese Erkenntnis habe ich bisher noch nicht mal von PETA gehört.

    Und ein kleiner Blick in die Wikipedia hilft dir, deinen Schwachsinn zu verdeutlichen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Mais#Die_gr.C3.B6.C3.9Ften_Maisproduzenten

    2013 wurden etwa 1,02 Milliarden Tonnen Mais weltweit erzeugt. Unter den 20 größten Maisproduzenten sind vier Länder aus Afrika die zusammen etwa 37 Millionen Tonnen erzeugen, also gerade mal 4 % der Weltproduktion (der größte Maisproduzent, die USA, erzeugten alleine knapp 354 Millionen Tonnen, fast 10 mal soviel wie diese vier Länder zusammen).

    Ägypten ist unter den größten Produzenten aber auch unter den größten Importeuren (6,5 Mio. Tonnen/7,2 Mio. Tonnen), wird also keinen Mais nach Europa exportiert haben. Die Subsahara-Länder gelten als autark, erzeugen also soviel wie sie selber benötigen.

    Deutschland hat 2013 ca. 4,4 Mio. Tonnen produziert und 2,2 Mio. Tonnen importiert. http://de.statista.com/statistik/daten/studie/28897/umfrage/importmenge-von-mais-nach-deutschland-seit-1990-91/

    Wenn jedes europäische Land soviel importiert hätte wie Deutschland (und wer benötigt soviel außer Deutschland?), hätte dieser Bedarf bereits durch die Exporte der USA gedeckt werden können – ganz abgesehen davon, dass auch Brasilien, Argentinien, Russland und die Ukraine mehr hätten liefern können als Afrika bzw. die Transportwege kürzer gewesen wären.

    Wer also sollte diese mickrigen 4 % aus Afrika benötigen?

  • Rolf Stalder

    Natürlich kann man sich über genaue Zahlen streiten, aber es ist einfach nur logisch, dass viel mehr Ressourcen für die Produktion von Fleisch gebraucht werden. Nicht nur Getreide, sondern somit auch Wasser – vom massiven Ausstoss von Treibgasen durch Gasausstoss (ja, Kurzgas!) wollen wir jetzt mal gar nicht sprechen.
    Essen die Leute weltweit nur die Hälfte Fleisch, hätten wir schon ziemlich mehr Food. Essen wir nur 1/5, dann hätten wohl alle genug. Ob dieser zusätzliche Food dann in den hungrigen Mäulern landen würde, ist eine andere Frage – welche ich auch zu bezweifeln wage.

  • Johannes Augstein

    Joa, dann mach mal. *gähn*

  • Peter Hanse

    Guten Tag zusammen.
    Könnte Ihr mir bitte eine sinnvolle Quelle nennen, die die Ratios Futter zu „Tierischem Produkt“ über alle Tierarten und insbesondere auch für (Hühner-)Eier mit darstellt.

    Herzlichen Dank.

    Peter

  • Abraham Lincoln

    Woran ist Dein letzter Sklave gestorben?

  • Ein gar wunderschönes Märchen wird uns ebenfalls immer wieder von Veganisten aufgetischt, indem man steif und fest behauptet, dass das in Drittweltländern angebaute Soja ja hauptsächlich als Tierfutter für die vielen Rindviecher verbraucht wird, anstatt es hungrigen Veganern zu überlassen, die daraus ja die schönsten und leckersten Speisen zubereiten könnten.
    Fakt ist: Soja ist eine Ölpflanze, die tatsächlich in Drittweltländern angebaut wird, aber dies nur zu dem Zweck, daraus Öl zu gewinnen, – für den ökologisch ja so „wertvollen“ Biosprit beispielweise.
    Das daraus entstehende Abfallprodukt („Ölkuchen“) wird, ausgepresst, dann als Tierfutter weiterverwendet. – Bevor man das Zeug wegwirft, sicherlich die vernünftigere Variante.
    Also: Geht uns nicht länger mit diesem Unsinn aufs Ei, ihr Dutt-tragenden Tofu-Taliban. Wenn Veganismus doch so toll gesund ist, warum sehen dann eigentlich fast alle Veganer so aus, als hätten sie 30 Jahre Nachtschicht in einem russischen Atomkraftwerk hinter sich ?

  • […] und das sind seeeehr konservative Zahlen) (Quellen: WFF Studie, TAZ; selbst ein offensichtlicher anti-vegan Artikel kommt mit höchst zweifelhafter Argumentation auf „5kg Getreide wird zu 1kg […]

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