[abgetrennt] Flüchtlingskrise

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Gilles
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Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon Gilles » So 20. Sep 2015, 23:19

Es werden kaum noch Arbeitsplätze geschaffen. Das ist Fakt.

Lasst erst mal in fünf Jahren die ersten Autos und LKW autonom fahren - wenn sich das bewährt, haben wir ein Problem.

Und nicht nur das - Robotik ist überall riesengroß im Kommen. Sogar in der Altenpflege wird da geforscht.

Es gibt da eine große britische Studie zu, aber die such ich jetzt nicht mehr.

- Andere Seite:

Syrien muss befriedet werden, und zwar schnellstmöglichst. Ob mit oder ohne Assad, der IS muss in jedem Fall ausgerottet werden. Ist das erst mal erledigt, braucht Syrien seine Syrer.

Bei weitem nicht jeder Flüchtling will hier bleiben, aber er nimmt gute Erinnerungen mit, wenn er heimkehrt.

Syrien ist z.B. hinsichtlich seines Öls kein so armes Land. Und die Syrer werden sich beim Wiederaufbau an die Länder erinnern, die in der Stunde der Not geholfen haben. Und sie werden auch etwas von unserer Kultur mitnehmen.


Wie gesagt, ich seh da kein so großes Problem. Nur müssen wir da jetzt erst mal durch, aber das schaffen wir schon.

Für das pöbelnde und zündelnde Pack hier wünsche ich mir allerdings beim kleinsten Anlaß Haftstrafen ohne Bewährung. Die machen uns vor der ganzen Welt schlecht.
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fromme Helene
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Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon fromme Helene » Mo 21. Sep 2015, 06:53

Ich habe Samstag mit ein paar "Wirtschaftflüchtlingen" gereden, Familie mit 6 Kindern aus Albanien, leben seit über 1,5 Jahren in einem 25 qm Raum mit nackten Betonwänden und Betonboden und Matratzen sowie ein paar Plastiktüten an der Wand und Stahl-Kellerregale. Lagerraum oder sowas. Kein Fernseher, arbeiten dürfen sie nicht, Erwachsene kriegen 2 Monate Sprachklurs, aber keine Ausbildung bevor der Antrag durch ist.
Warten auf Beareitung ihres Antrages. Ein Kind in den Verhältnissen geboren. Und sie sind dankbar. selbst diese Verhältnisse sind besser, als das was sie zuhause hatten.
Ist ist unmenschlich und unwürdig solche Menschern dann nach 2 Jahren zurück zu schicken, nachdem die Kinder hier eingeschult sind und eine echte Perspektive haben. Meine Meinung.
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Hans Olo
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Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon Hans Olo » Mo 21. Sep 2015, 10:24

Und warum bleiben sie nicht in Albanien und bauen sich dort eine Zukunft auf? Tschuldigung ich verstehe sowas nicht. Wenn die hier erst eine Ausbildung brauchen, glauben die ernsthaft, daß die dann in D-land einen guten Job kriegen werden mit rudimentären Sprachkenntnissen etc.? Das ist tatsächlich dann eine Einwanderung ins Solzialsystem.
Es gibt hier genug "einfache" (einheimische) Arbeiter, die sind teilweise seit Jahren arbeitslos. Und der Trend wird nicht besser werden eher schlechter.

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Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon DauergrillerIn » Mo 21. Sep 2015, 10:39

Muss zugeben: Habe da so Probleme mit dem Thema Wirtschaftsflüchtlinge, und zwar aus einem einfachen Grund:

Die Ressourcen, die jetzt dringend für die Flüchtlinge aus Kriegsgebieten benötigt würden, müssen für Leute aufgewendet werden, die eben aus ihrer Sicht nicht komfortabel genug leben. Aber ein ausgegebener Euro ist erheblich besser bei jemandem aufgehoben, dessen Haus ausgebombt und dessen Frau / Tochter vergewaltigt werden als bei jemandem, der ärmlich aber relativ sicher lebt.
" Leben ohne Tod ist nicht denkbar. Wer das erkennt und das Töten annimmt ist zwar kein besserer Mensch als andere, doch er ist ein mündiger Mensch, ein Erwachsener in der Gesellschaft von Kindern, die den Tod leugnen."
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Caine
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Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon Caine » Mo 21. Sep 2015, 10:56

Rageboy hat geschrieben:Meine Eltern übrigens waren selbst Flüchtlinge, die kamen (als Kinder) 1945 aus Schlesien. Damals wechselten 12,5 Millionen von Ost nach West und sie kamen überdies in ein komplett zerstörtes Land. Zwischen 500.000 - 2.500.000 Menschen starben an der Flucht, an Unterernährung, Krankheiten, Erfrierung oder Gewalt. Alles geschätzte Zahlen übrigens, genau weiß das keiner. Meine Eltern haben es - nach schwierigen, entbehrungsreichen Jahren (Zitat: "Die schlechte Zeit") - zu Wohlstand gebracht, durch harte, ehrliche Arbeit. Und ja: Anfangs waren sie als Schlesier auch nicht willkommen. "Die Pollacken kommen" hat es schnell geheißen.
Dagegen ist das, was derzeit passiert: Peanuts, und das in einer der stärksten Industrienationen Europas, resp. weltweit.


Deutschland nach 1945 hat soviel erreicht: Ein zerstörtes Land, Millionen von Flüchtlingen, Vollbeschäftigung, die Wiederveinigung (Come on: Welches Land hätte das gestemmt, ohne Mord- und Totschlag?). Letztlich sind wir aus jeder Krise stärker hervorgegangen als jemals zuvor. Die nächsten Jahre werden vielleicht nicht einfach werden, aber ich bin (obwohl nicht ihr Wähler) mit der Kanzlerin: Wir schaffen das. Wir haben ganz andere Sachen geschafft.


Das stimmt, meine Eltern waren auch Flüchtlinge. Und es ist in der Tat großartig wie Deutschland die Flüchtlingskatastrophe nach dem Krieg bewältigt hat. Ich denke aber doch dass man den gemeinsamen kulturellen und historischen Hintergrund (nämlich das Gefühl, dass wir alle gemeinsam in der Scheisse drinhängen und auch zusammen sehen müssen, wie wir wieder rauskommen) beträchtlich dazu beigetragen hat, dass das so gut gelaufen ist. Und das ist halt in der heutigen Situation nicht der Fall.


Rageboy hat geschrieben:Ich glaube ganz bestimmt, dass diese Leute mal frischen Wind ins Land bringen werden. Wir werden uns wieder einmal auf unsere Tugenden besinnen müssen: Disziplin, Fleiß, Ordnung, Pünktlichkeit, Ausdauer. Viele von uns sind einfach faul geworden, Wohlstandsmaden. Es wird Zeit, dass diese Leute sehen: Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt. Bevor es andere tun.


Sorry, aber dieses Geschwafel geht mir mächtig auf den Seier. Da werden zwei politische Probleme einfach vermischt und man tut so, als sei das eine die Lösung für das andere.

Ja, Deutschland hat ein demographisches Problem, und es wäre schön, wenn das durch Einwanderung gelöst werden könnte. Aber dann soll man halt verdammt nochmal Einwanderungspolitik machen. Man kann doch nicht weiterhin so tun als ob Flüchtlinge aus Kriegsgebieten, teilweise schwerst traumatisiert, die Lösung für unser demographisches Problem sind. Die Leute haben selber Probleme und werden zum Problem für uns, durch die schiere Masse. Ich bin auch überzeugt dass, wenn man die Leute fragen würde, es ihnen bedeutend lieber wäre wenn sie nicht alles zurücklassen und in ein Land flüchten müssten, dessen Kultur und Sprache ihnen total fremd ist.
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fromme Helene
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Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon fromme Helene » Mo 21. Sep 2015, 11:25

Weil Muslime dort verfolgt werden, es keine Zukunft gibt und die Betonzelle mit Matratzen wesentlich mehr Komfort bietet als sie daheim hatten. Ohne Not sich auch die nicht hier. Bekannter eines Kollegen kam gerade aus so einem sicheren Land zurück, wo die Leute zum Teil in Erdlöchen hausen, keine Arbeit, keine Nahrung und der Regierung ist es egal, wenn die abkratzen.

Wenn DAS, was ich jetzt gesehen habe, wie die leben, BESSER ist als das bei Ihnen daheim, dann kann ich mir die Umstände dort kaum vorstellen. Jeder Häftling im deutschen Knast hat eine besseres Leben, der hat nen Tisch und ne Stuhl und ne richtige Pritsche.
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Holzbock
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Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon Holzbock » Mo 21. Sep 2015, 11:34

Gastor hat geschrieben:Ja, ja, wenn die Argumente nicht reichen, erst mal wieder ad hominem argumentieren. Ich war noch etwas verschlafen und habe deshalb einen etwas schlecht geschriebenen Text abgeliefert. Wer meine sonstigen Beiträge der letzten Jahre kennt, weiß, dass ich mir Mühe gebe mich verständlich auszudrücken. Ich habe mir keine Mühe gemacht den Clip bei Youtube zu suchen, weil derjenige vom dem ich den Link habe, dem ich diesbezüglich vertraue, eben jenes schrieb, dass der Link bei Youtube gelöscht worden wäre und dies auch bei vimeo im Text unter dem Video steht.

Dann zeichne deine Texte einfach richtig ab: Ich war verschlafen/besoffen/verliebt und hatte keine Lust, mein Geschreibsel auf Logik oder Wahrheitsgehalt zu überprüfen, es sind immer die anderen Schuld daran... mimimimimi
Wenn du schon glaubst, dich unbedingt mitteilen zu müssen, dann halte doch wenigsten die geringsten Sorgfältigkeitsstandards ein und schieb hinterher nicht Anderen die Schuld zu - der Text mit allen Lücken und Fehlern stamm von dir.

Gastor hat geschrieben:Ne, tut mir leid, die paar hundert, maximal tausend Plätze Wohnraum die da abgefackelt wurden, sind doch total unbedeutend, ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn es um die Gesamtzahl an Menschen geht, die man unterbringen muss (es wird von 1 Millionen gesprochen, offiziell 800000)). Auch die Tatsache, dass in manchen Regionen viel Wohnraum frei steht, hilft nicht wirklich, da es kaum sinnvoll sein kann die Flüchtlinge in mehr oder minder tote, strukturschwache Regionen zu verfrachten, dann geht die Integration erst recht schief.

Dann lern mal rechnen, alleine die Halle in Wertheim sollte 330 bis 400 Personen fassen, auch in Nauen ist eine Halle, kein Haus, abgebrannt. Zuerst wurden Wohnungen abgefackelt, danach ganze Häuse, jetzt sind es Hallen - das sind keine "maximal 1.000 Plätze" mehr, schau einfach mal unter den einschlägigen Suchbegriffen im Internet nach, was und wo in diesem Jahr alles gebrannt hat. Oder verlass dich, wie gehabt, auf irgendwelches Hörensagen...
Bei den 800.000 handelt es sich um eine Zahl, die bis zum Jahresende angenommen wird, man hat also noch etwas Zeit weitere stillgelegte Gebäude wie Kasernen und Hallen (ja, zumindest im Südwesten hat sich fast jede Gemeinde in guten Zeiten so etwas geleistet und jammert jetzt wegen der hohen Instandhaltungskosten und der geringen Auslastung - wären da nicht diese Fans der Brandbeschleunigung und die öffentliche Meinung der "guten Patrioten" wäre Platz einfacher zu finden) herzurichten.
Wir haben momentan ein Problem, weil sich die Regierung in guter alter Aussitzen-Tradition nicht um ihren Job gekümmert hat. Wenn alles anläuft wird es (wie in Deutschland gewohnt) langsam aber gleichmäßig seinen Weg nehmen und irgendwann gibt es wieder Überschriften in der Art von "Jetzt haben wir so viel Platz geschaffen aber es kommen keine Flüchtlinge mehr". Wir hatten in den letzten Jahrzehnten einige Flüchtlingswellen, die ebben auch wieder ab und nicht alle bleiben hier im Land.

:gaehn:
"Früher war nicht alles besser - ich habs nur besser verstanden" Torsten Sträter

Hans Olo
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Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon Hans Olo » Mo 21. Sep 2015, 11:57

fromme Helene hat geschrieben:Weil Muslime dort verfolgt werden,


Entschuldigung, DAS ist absoluter Bullshit. Die Mehrheit der Menschen die in Albanien leben sind Moslems (fast 59%). Qäle: https://de.wikipedia.org/wiki/Religion_in_Albanien ->Die Geschichte Albaniens kennt keinen religiösen Extremismus. (Ibid)

Und dann hätte ich noch die Frage, warum es bei ihnen daheim so gruslig ist. (War Albanien nicht soo geil drauf unabhängig zu sein? Weil sie sind so toll und sind so gut?)

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fromme Helene
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Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon fromme Helene » Mo 21. Sep 2015, 12:06

Also so ausgefragt hab ich sie nicht, und es sind da wleche aus Kosovo, aus Bosnien und Albanien. Wer warum hier ist, weiss ich nicht. Nur eben, dass das Leben in diesen Zuständen für sie wesentlich besser ist als das Leben, vor dem sie weg gelaufen sind. Ich finde es absolut legitim, zu versuchen in ein besseres Leben zu wandern, haben zig Deutsche und Iren und wasweissich vor 200 Jahren oder so auch gemacht.
Und wie gesagt, wenn das hausen auf nacktem Beton besser ist als das im Herkunftsland, dann ist es mir fast egal, warum sie hier sind. Ihre Kinder haben eine reelle Chance, wenn sie hier zur Schule gehen, auch hier zu arbeiten und zu leben.
Ich werde auch weiterhin jede Woche eine Autoladung Hilfsgüter in die Heime bringen, dafür gibt es für uns keine Frisörbesuche, kein Restaurant und keine Ausflüge mit Eintrittsgeldern etc, und trotzdem gehts uns um Klassen besser als denen, auch wenn ich es am Haushaltsgeld deutlich merke.
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Gastor

Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon Gastor » Mo 21. Sep 2015, 12:24

Holzbock hat geschrieben:Dann zeichne deine Texte einfach richtig ab: Ich war verschlafen/besoffen/verliebt und hatte keine Lust, mein Geschreibsel auf Logik oder Wahrheitsgehalt zu überprüfen, es sind immer die anderen Schuld daran... mimimimimi
Wenn du schon glaubst, dich unbedingt mitteilen zu müssen, dann halte doch wenigsten die geringsten Sorgfältigkeitsstandards ein und schieb hinterher nicht Anderen die Schuld zu - der Text mit allen Lücken und Fehlern stamm von dir.

Bei den 800.000 handelt es sich um eine Zahl, die bis zum Jahresende angenommen wird, man hat also noch etwas Zeit weitere stillgelegte Gebäude wie Kasernen und Hallen (ja, zumindest im Südwesten hat sich fast jede Gemeinde in guten Zeiten so etwas geleistet und jammert jetzt wegen der hohen Instandhaltungskosten und der geringen Auslastung - wären da nicht diese Fans der Brandbeschleunigung und die öffentliche Meinung der "guten Patrioten" wäre Platz einfacher zu finden) herzurichten.
Wir haben momentan ein Problem, weil sich die Regierung in guter alter Aussitzen-Tradition nicht um ihren Job gekümmert hat. Wenn alles anläuft wird es (wie in Deutschland gewohnt) langsam aber gleichmäßig seinen Weg nehmen und irgendwann gibt es wieder Überschriften in der Art von "Jetzt haben wir so viel Platz geschaffen aber es kommen keine Flüchtlinge mehr". Wir hatten in den letzten Jahrzehnten einige Flüchtlingswellen, die ebben auch wieder ab und nicht alle bleiben hier im Land.
Wenn du stänkern willst, dann tu das, ich gehe da nicht mehr drauf ein!

Wenn du das glaubst, meinetwegen. Ich glaube das nicht und beurteile die weltweite Flüchtlingslage und die Lage in Deutschland anders (es wird nicht umsonst von einigen Experten als Völkerwanderung bezeichnet, um es von einer normalen, abebbenden Flüchtlingswelle abzugrenzen). Wenn sich Europa nicht abschottet, dann wird es nicht bei 800000 und den von Gabriel auch schon erwähnten weiteren 500000 pro Jahr, für die kommenden Jahre, bleiben, dann werden es mehrere Millionen sein und dann werden wir unsere Grenzen des Machbaren erreichen.

Ich sehe es ja in der Lebenswirklichkeit meiner Mitmenschen. Meine Mutter arbeitet in der Nachschulbetreuung (Hort ähnlich mit Pflichten eines Horts, aber ohne dessen Rechte) einer Grundschule. Denen hat man schon vor einem Jahr, als "nur" 3 Asylantenkinder kamen, keine Sprachlehrer geschickt, die Kinder wurden einfach in die Klassen gesetzt und in der Nachschulbetreuung kann auch niemand die Kinder verstehen oder mit ihnen sprechen. Die verpassen gerade wichtigen Basislernstoff und sprachliche Grundlagen. Da Erwachsene auch etwas langsamer/schwieriger lernen als Kinder (und nicht alle Sprachgenies sind), dürften kleinere Sprachklassen eher die Regel als die Ausnahme sein. Woher sollen aus dem Nichts so viele Sprachlehrer für arabisch kommen? Die gibt es einfach nicht in Deutschland. Alles andere wo man dann normale, nicht als Lehrer ausgebildete Muttersprachler einspannt, um irgendwie diesen hunderttausenden Flüchtlingen jetzt Deutsch beizubringen, kann eigentlich nicht ausreichend sein, um sie so zu integrieren, dass sie keine Außenseiter werden. Zudem werden überall Steine in den Weg gelegt, auch von denen die angeblich helfen wollen. Ich weiß ja, dass Anekdoten nicht repräsentativ sind, aber was die Hilfsbereitschaft der Deutschen angeht bin ich mittlerweile total desillusioniert.

Dass wir jetzt schon an unseren Grenzen sind, kam auch in dem gestern von mir verlinkten Video vor. Da ging es nicht nur ums Oktoberfest, sondern auch darum, dass die Ressourcen in München erschöpft sind. Frau Meier sagt dort, dass sie überlegt hatten, den Notstand auszurufen, dass sie dann aber bemerkt haben, dass sowieso schon alle Ressourcen im Einsatz sind. Lass mal den Flüchtlingsstrom noch ein paar Monate anhalten und dann einen zusätzlichen Notstand eintreten, wie zum Beispiel ein Hochwasser, dann sehen wir was unsere Gesellschaft wirklich leisten kann und will.

Ich würde gerne daran glauben, dass wir mit der Situation fertig werden, nur mir fehlt der Glaube. Ich denke spannend wird es, wenn wir in ca. 6 bis 12 Monaten ein Fazit ziehen. Wie viele Menschen leben dann noch in Zelten, weil wir nicht fähig sind schnell genug adäquaten Wohnraum zu schaffen, wie gut sind die Sprachkenntnisse vorangeschritten und wie viele wurden wirklich in Arbeit gebracht. Ich befürchte dann kommt für viele die große Ernüchterung.

Gastor

Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon Gastor » Mo 21. Sep 2015, 12:43

Holzbock hat geschrieben:Dann lern mal rechnen, alleine die Halle in Wertheim sollte 330 bis 400 Personen fassen, auch in Nauen ist eine Halle, kein Haus, abgebrannt.
Achja, noch zur Rechnerei: Selbst bei 10000 vernichteten/abgefackelten Wohnplätzen wäre das bei ca. einer Millionen unterzubringenden Menschen zwar ein Hindernis, bliebe aber ein Tropfen auf den heißen Stein, dem man ein eventuelles Scheitern nicht zuweisen darf. Das dürfte dir auch klar sein. Jedes Abfackeln ist eine Straftat und gehört bestraft, ich verurteile es aufs Schärfste. Ich lasse es aber bei niemandem als Ausrede gelten, wenn am Ende ein Scheitern unserer Helfer festgestellt wird. Das hat andere Ursachen, aber sicher nicht die paar braunen Hohlköpfe.

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Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon Skittles » Mo 21. Sep 2015, 16:30

Sorry, wenn man schon 5 Kinder hat und in solchen Zuständen lebt, oder leben muss - wieso nochmal haben die noch ein 6. Kind gemacht? :facepalm:
Und die Vorstellung, in Albanien würden alle in irgendwelchen Erdlöchern wohnen ist in etwa so abwegig wie zu behaupten, die "Afrikaner" würden alle in Lehmhütten hausen und mit Lendenschurz herumlaufen. :rolleyes:

Die Albaner, die ich bisher kennengelernt hab, waren übrigens sehr nette Leute.
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Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon fromme Helene » Mo 21. Sep 2015, 16:52

Verhütungsmittel gibts nicht vom Staat, der Ehemann ist Syrer, ich fürchte, da gibts Prügel, wenn Frau nicht die Beine breit macht. In Trier hat letztens ein Syrer im Flüchtlingsheim seine Frau tot geschlagen und fand das wohl auch befremdlich, dass er dafür verhaftet wurde. Die Leute sind nocht nicht mental angekommen.
Und Kinder sind auch immer noch DIE Lebensversicherung. Wenn aus den 6 Kindern was wird, haben die Alten ein gutes Leben.
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Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon Skittles » Mo 21. Sep 2015, 17:03

fromme Helene hat geschrieben:Verhütungsmittel gibts nicht vom Staat...

Richtig. Gibts aber für Mandy aus dem Osten auch nicht. Weniger ficken, mehr denken hilft.

fromme Helene hat geschrieben:...der Ehemann ist Syrer, ich fürchte, da gibts Prügel, wenn Frau nicht die Beine breit macht.

Der Ehemann der Albanerin ist Syrer?! Und genau diese Einstellung gegenüber Frauen macht mir Angst.

fromme Helene hat geschrieben:In Trier hat letztens ein Syrer im Flüchtlingsheim seine Frau tot geschlagen und fand das wohl auch befremdlich, dass er dafür verhaftet wurde. Die Leute sind nocht nicht mental angekommen.

Dann hoffen wir mal, dass sie bald mal mental ankommen. Oder besser dann doch physisch dort bleiben, wo sie sind. :facepalm:

fromme Helene hat geschrieben:Und Kinder sind auch immer noch DIE Lebensversicherung. Wenn aus den 6 Kindern was wird, haben die Alten ein gutes Leben.

Soviel zum Thema in Deutschland ankommen. Gottseidank gibts dann ja Familienbeihilfe für jedes Gschrapp, dann haben die Alten auch jetzt schon ein gutes Leben, ganz ohne das aus den Kindern was wird. :rolleyes:
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Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon Caine » Mo 21. Sep 2015, 17:05

Bin ich jetzt ein schlechter Mensch weil ich Wirtschaftsflüchtlinge, die ihre Frauen schlagen, wenn sie nicht die Beine breit machen, nicht als Bereicherung für unser Land ansehe?
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Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon Hans Olo » Mo 21. Sep 2015, 17:07

@Skittles & Caine: WORD!!! aber sowas von!!!

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Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon ActOfGod » Mo 21. Sep 2015, 17:28

Caine hat geschrieben:Bin ich jetzt ein schlechter Mensch weil ich Wirtschaftsflüchtlinge, die ihre Frauen schlagen, wenn sie nicht die Beine breit machen, nicht als Bereicherung für unser Land ansehe?


Warum sollten Sie eine Bereicherung sein, ist ja wohl kein neuer Einfluss. Oder meinst du die Frauenhäuser wurden nur für Ausländer gegründet?
Es gibt Menschen, die ekeln sich vor gar nichts mehr, nicht mal vor dem eigenen Ersprochenen.

Du solltest dein Licht nicht unter den Scheffel stellen. Bitte versteck es im Keller.

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Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon Einar » Mo 21. Sep 2015, 17:29

fromme Helene hat geschrieben:Wer warum hier ist, weiss ich nicht. Nur eben, dass das Leben in diesen Zuständen für sie wesentlich besser ist als das Leben, vor dem sie weg gelaufen sind. Ich finde es absolut legitim, zu versuchen in ein besseres Leben zu wandern, haben zig Deutsche und Iren und wasweissich vor 200 Jahren oder so auch gemacht.


Nun ja, das ist aber Deine persönliche Meinung, die mit der geltenden Rechtslage nichts zu tun hat.

Fakt ist doch, dass wir (EU-Europäer) nicht die ganze Welt dadurch vor Armut retten können, dass wir jeden hier willkommen heißen, dem es zu Hause irgendwie schlechter geht.
Das wäre nicht nur unbezahlbar, sondern langfristig sozialer und politischer Selbstmord.
Und zu leiden haben unter solchen Vorstellungen bereits heute in erster Linie diejenigen, die unsere helfende Hand und unseren Schutz wirklich brauchen, Flüchtlinge und (andere) politisch Verfolgte nämlich.
Einfach eins mit 'nem Baseballschläger auf die Fresse und schon ist Ruhe.
(Veganerin Tina R Hoermann bei Läsker über Normalköstler)
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Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon Caine » Mo 21. Sep 2015, 17:31

ActOfGod hat geschrieben:
Caine hat geschrieben:Bin ich jetzt ein schlechter Mensch weil ich Wirtschaftsflüchtlinge, die ihre Frauen schlagen, wenn sie nicht die Beine breit machen, nicht als Bereicherung für unser Land ansehe?


Warum sollten Sie eine Bereicherung sein, ist ja wohl kein neuer Einfluss. Oder meinst du die Frauenhäuser wurden nur für Ausländer gegründet?


Weil das immer wieder so gerne behauptet wird, erst gestern hier:

Rageboy hat geschrieben:Ich glaube ganz bestimmt, dass diese Leute mal frischen Wind ins Land bringen werden. Wir werden uns wieder einmal auf unsere Tugenden besinnen müssen: Disziplin, Fleiß, Ordnung, Pünktlichkeit, Ausdauer. Viele von uns sind einfach faul geworden, Wohlstandsmaden. Es wird Zeit, dass diese Leute sehen: Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt. Bevor es andere tun.


Weiter oben habe ich schon geschrieben, warum ich das für Blödsinn halte.
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Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon tori » Mo 21. Sep 2015, 17:44

@fromme Helene: erstmal Respekt vor Deinem Engagement mit Flüchtlingen. Nun ist meine erste Frage, was passiert, wenn solch eine Strom an Flüchtlingen zum Dauerzustand (oder zumindest zu einem langandauernden Zustand) wird?
Zweitens, ich habe durchaus Verständnis für Familien wie die von Dir geschilderte, die wollen ein besseres Leben. Nun ist aber das Asylrecht ein Recht VOR POLITISCHER VERFOLGUNG, nicht vor wirtschaftlicher Not, und das ist auch sehr gut so. Denn wir leben hier in einem Land, welches zu den 5 reichsten und wirtschaftlich stärksten Ländern der Welt gehört. Das bedeutet im Umkehrschluß, daß der Spruch von Sarrazin richtig wäre, daß nämlich 80%(oder mehr) der Weltbevölkerung Anrecht auf Asyl hätten, wenn man das auf wirtschaftliche Not ausdehnt. Es hat, bis auf die braunen Blödiane, niemand was dagegen, auch von diesem Reichtum abzugeben, auch Hilfe zu leisten, und das ist ja auch in der jetzigen Situation zu merken. Aber man kann das wirklich nicht auf wirtschaftliche Not ausdehnen, wenn die sonstigen Zustände im betreffenden Land halbwegs stabil sind.
Liebe Eso-Deppen und Aluhut-User,

Seid versichert: das Leuchten in Euren Augen ist nur das Licht der Sonne, welches durch Eure hohle Birne scheint.
von @ nochsoeine

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Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon Max P » Mo 21. Sep 2015, 17:54

tori hat geschrieben:@fromme Helene: erstmal Respekt vor Deinem Engagement mit Flüchtlingen.

+1
Ich bin der festen Überzeugung!

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Kostnix
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Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon Kostnix » Mo 21. Sep 2015, 18:11

Ich sehe das Stichwort "... bringen frischen Wind ..." ganz anders. Die Asylpraxis in Deutschland war/ist bis heute schrecklich überbürokratisiert und verkrustet. Die Politik hat das Thema bis 2014 verpennt, obwohl die Zahl der Asylsuchenden anstieg. JETZT beginnt man, das System zu entschlacken, etwa durch Aktualisierung der Liste sicherer Herkunftsländer und durch Beschleunigung der Bearbeitung von Asylanträgen.

Sachsen-Anhalt ist dazu übergegangen, abgelehnte Asylbewerber, die nicht freiwillig ausreisen, ohne Vorankündigung abzuschieben. Dies übrigens weniger aus Furcht davor, dass die Leute untertauchen könnten (kommt natürlich auch vor), sondern weil man Störungen durch "Welcome-Bürger" befürchtet.
"Demokratie ist nicht so mein Ding. Ich bin eher für klare Strukturen" (R. Kassen)

Der vom Donnerstag
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Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon Der vom Donnerstag » Mo 21. Sep 2015, 18:13

Max P hat geschrieben:
tori hat geschrieben:@fromme Helene: erstmal Respekt vor Deinem Engagement mit Flüchtlingen.

+1

+2

gerade bekommen, das sind mal Zwischentöne die mich zum Grübeln bringen
Ein Moment aus den letzten Tagen, der mir nicht aus dem Sinn geht. Ein Bericht über eine spontane ehrenamtliche Hilfsaktion für Flüchtlinge, die vor einer Woche am Frankfurter Hauptbahnhof stattfand. Die wenigen wütenden Stimmen, die laut werden, gehören meistens Obdachlosen, die neidisch auf die Lunchpakete blicken, die so nah und doch so fern sind. „Ich bin auch Flüchtling, ich lebe auf der Straße“, brüllt einer, aber die Menschenkette wankt nicht. Sie „wankt nicht“, heißt es im Bericht auf der Website der Frankfurter Rundschau.

Eine vergleichbare Hilfsbereitschaft hat es gegenüber Menschen, die schon in Deutschland leben, noch nie gegeben. Bei den sogenannten Tafeln wurden stets nur Abfälle verteilt, und das ist von Anfang an ein gutes Geschäft gewesen. Es zeichnet sich auch nicht ab, daß ein sozialer Turn im öffentlichen Diskurs eingeleitet worden wäre.

Diejenigen, die dort versammelt waren, haben verinnerlicht, daß es Klassen von Armen gibt, und sie haben nicht die Absicht, daran etwas zu ändern. Im Gegenteil: Sie erhalten diesen Zustand aufrecht. Es ist eine eiskalte Wärme, die sich hier zeigt.

Es soll eine Querfinanzierung im Bundeshaushalt geben, das heißt, die Mehrausgaben, die von jetzt an entstehen, werden an anderer Stelle abgezogen. Es wird auf eine Umverteilung von unten nach unten hinauslaufen, und es ist absehbar, daß das auf eine breite Akzeptanz stoßen wird. Denn die Menschenkette wankt nicht.
https://albatros.antville.org/stories/2229289/


und hier nochwas:
Stresstest für ein selbstzufriedenes Land
sehr lesenswert! von dort aus, lese ich gerade mich durch die ebenfalls dort befindlichen Artikel von Alan Posener zum Thema.

Die grüne Mutter Theresa Katrin Göring-Eckardt schwärmt vom “Septembermärchen 2015″, das unser Land so positiv verändert habe. Hat es auch die Mentalität der grünen Politiker verändert? Es wird Zeit, dass die Grünen ihre hochgestimmte Rhetorik zu ihren schnöden Taten ins richtige Verhältnis setzen.

:azn:

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Quarry
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Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon Quarry » Mo 21. Sep 2015, 18:17

Bei den sogenannten Tafeln wurden stets nur Abfälle verteilt,


Völliger Schwachsinn. Und als NAchtrag Gedanken eines Obdachlosen.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/due ... -1.5379505

Tut der Staat genug für Obdachlose?

Ja. Obdachlose müssen die Möglichkeiten nur nutzen, und wer sie nicht nutzt, der will sie nicht nutzen.


Und da waren Sie keinen Moment neidisch?

Nee. Es gibt auch gar nicht die Notwendigkeit, dass sich jemand so sehr um mich kümmert. Ich bin ja in der Lage, mich hier selbst zurechtzufinden. Die Flüchtlinge können die deutsche Sprache nicht, sie haben keine Anlaufstelle.
Oh Captain, my Captain.

Andreas Bär Läsker - der Donald Trump des Veganismus. XOND Rocks. :kotz:

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fromme Helene
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Re: [abgetrennt] Flüchtlingskrise

Beitragvon fromme Helene » Mo 21. Sep 2015, 18:29

Ich bin kein Politiker und kein Entscheidungsträger. Ich bin nicht informiert genug, um Aussagen zu treffen, was Deutschland braucht, verkraftet oder was aus dem Land in Zukunft wird. Ich habe keine Lösungen und theoretische Überlegungen, bzw wann, wohin mit wie vielen Flüchtlingen und so, interessieren mich nicht.
Ich sehe Menschen, denen es schlechter geht als mir, und ich helfe, so gut ich kann.
Ich gebe auch zu, mich erst jetzt, wo ich selber nicht nur genug zum Leben, sondern auch etwas darüber hinaus habe, stärker zu engagieren.
Meine Eltern und meine Tante haben schon seit 20 Jahren die Obdachlosenvereine unterstützt. Als mein Vater starb ist der halbe Hausrat und seine sämtliche Kleidung an die Obdachlosenhilfe gegangen. als meine Tante diesen Frühling starb, haben wir 5 Erben entschieden, dass ihre gesamte Habe an die Obdachlosenvereine geht. Meine Tante hat im Müll nach pfandflaschen gesammelt und das gesamte Pfand an die Obdachlosen gegeben, zusätzlich zu anderen Spenden. Es ist nixht wahr, das sich für die Bio- Armen im Land keiner interessiert hat.

Und weil wir teilweise wegen des Engagements als christliche Gutmenschen verschimpft werden: Wir sind keine Christen, schon in der vierten Generation nicht mehr. Ich bin das Heidenkind, mit dem früher die anderen christliche Kinder nicht spielen durften, das nicht in die Kirche ging und nicht in den Religionunterricht.

Dieses Hirngewichse hier hilft keinem dieser armen Schweine.

Ich habe fertig!
Das Gute - dieser Satz steht fest -
Ist stets das Böse, was man läßt!


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