Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

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DG ne

Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon DG ne » Do 14. Jun 2018, 17:09

Palmesel hat geschrieben:
DG ne hat geschrieben:Das kann ich so nicht stehen lassen, denn deine Simplifizierung verdreht die Tatsachen. Es gibt die verschiedensten Gründe...
Du hast mich von Deinen Gründen überzeugt, auch wenn ich sie für mich selbst nicht annehmen könnte, und mein Bild auf die Jagd verändert. Was ich aber nicht ohne Weiteres glaube, obwohl ich die Möglichkeit natürlich einräumen muss, ist, dass Deine Ansichten als repräsentativ für die Jägerschaft gelten können. Dazu gibt es imho zu viele Zeugnisse von schlechten Beispielen - sogar Bilder, die Jäger selbst auf Youtube präsentieren, zählen teilweise dazu.


Nur der kleinste Teil der Jägerschaft nutzt YouTube oder Facebook, in sofern ist es völlig unmöglich, dass was dort gezeigt wird, realitätsnah ist.

Ausserdem trügen Bilder.

Ein Beispiel: vor einigen Jahren sah ich auf YT das Video von Jagdgegnern, die eine Drückjagd „dokumentierten“. Finde es leider nicht mehr. Gezeigt wurde ein waidwund geschossenes Wildschwein, gefilmt im Abstand von vielleicht 10 Metern. Die Schützen waren nicht weit weg. Die beiden Jagdgegner regten sich darüber auf, dass ein finaler Schuss unterblieb, um das Tier zu erlösen. Obwohl der Schütze auch nur rund 20 Meter entfernt stand und sehen musste, dass die Sau litt.

Immer wieder kamen Sätze wie „warum schiesst der nicht?“ „die Drecksau will das arme Tier leiden sehen“ „Scheiss Jäger, der muss doch erkennen, wie die leidet“ usw. usf.

Für einen Jäger war sofort offensichtlich, warum das Wildschwein nicht erlöst werden konnte: da waren Menschen in der Nähe (nämlich die selbsternannten Tierschützer, die Filmer)! Ein Schuss wäre viel zu gefährlich gewesen. Also haben die Tierschützer das Leid verlängert, aus purer Unwissenheit und Hybris heraus. Oder absichtlich, genau weiß man das bei so Typen ja nie.

Die Kommentare unter dem Video sprachen Bände - die Propaganda hatte gewirkt.

Dass sich dein Bild von der Jagd geändert hat, freut mich. Du kannst getrost davon ausgehen, dass die große Mehrheit der traditionellen Jäger so denkt wie ich.

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Ted Crilly
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Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon Ted Crilly » Do 14. Jun 2018, 18:49

Palmesel hat geschrieben:...Es geht also vorrangig um die Nutzung, d.h. Ausbeutung, der Tiere als Güter, als Wertobjekte - auch wenn zur Sicherung der Nachhaltigkeit ein bestimmte Achtsamkeit und Hege betrieben wird. Und das ist imo auch der Grund, warum man unter den Jägern i.A. keine Vegetarier oder Veganer findet, und schon gar keine Tierrechtler...


Oh mein Gott ist der doof... :rofl:

DG ne

Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon DG ne » Do 14. Jun 2018, 22:34

Ted Crilly hat geschrieben:
Palmesel hat geschrieben:...Es geht also vorrangig um die Nutzung, d.h. Ausbeutung, der Tiere als Güter, als Wertobjekte - auch wenn zur Sicherung der Nachhaltigkeit ein bestimmte Achtsamkeit und Hege betrieben wird. Und das ist imo auch der Grund, warum man unter den Jägern i.A. keine Vegetarier oder Veganer findet, und schon gar keine Tierrechtler...


Oh mein Gott ist der doof... :rofl:


Siehste mal, wie viel Geduld ich hab.

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Palmesel
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Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon Palmesel » Fr 15. Jun 2018, 11:08

Mrs Thatcher hat geschrieben:Schonend ist super. Bedeutet aber nicht tötungsfrei. Aus deinen Posts schließe ich, dass auch du der Meinung bist, dass das Töten von Tieren (ob groß oder klein) unumgänglich ist, aber man von ihnen so wenig wie möglich töten sollte.

Du sagst also nichts anderes als jeder Fleischkonsument, nur dass dein Rahmen bzw die Tierarten andere sind.
Nein, tötungsfrei ist auch schonend. Da hast Du mich missverstanden.

Bei allem steht immer die Frage der Verantwortung: worauf ich keinen Einfluss habe, dafür kann ich nicht zur Verantwortung gezogen werden. Wenn bei Ergreifen und ständigem Optimieren aller Vorsichtsmaßnahmen trotzdem ein Tier zu Schaden kommt, dann habe ich doch diesen Schaden mit allen Mitteln zu vermeiden gesucht, und kann folglich davon sprechen, einem Unfall zu begegnen. Die Verantwortlichkeit ist der wesentliche Punkt, nicht, ob Schaden entsteht. Wenn der Blitz einschlägt, bin ich nur dann verantwortlich, wenn ich weiß, dass es Blitzableiter gibt, aber keinen benutzt habe. Genauso ist das mit dem Töten von Tieren. Wenn du sagst, es sein unvermeidlich, und du stündest daher nicht in der Verantwortung, dann verliert das seine Glaubwürdigkeit, wenn dir zuvor erklärt wurde, dass, wie und warum sich die Tötung von Tieren vermeiden lässt.

Warum darf man Pflanzen essen, aber keine Tiere? Irgendetwas müssen wir nun mal essen. Der Schaden, auch an Pflanzen, ist nur um ein Vielfaches größer, wenn wir Tiere essen, und zudem leiden die auch noch, was Pflanzen nicht können, weil ihnen dazu das notwendige Nervensystem fehlt. Wenn wir Menschen uns durch Zivilisation und die Erfindung aller erdenklicher Tötungswerkzeuge zum Superprädator gemausert haben, können wir uns doch beim besten Willen nicht mehr auf eine Nahrungskette bzw. einen Nahrungskreislauf berufen. Tiere sind außerhalb der modernen menschlichen Zivilisation darin eingebunden, aber innerhalb dieser Zivilisation ist "Natur" kein valides Argument mehr für irgendetwas. Wie wir Krallen und Fänge durch Schusswaffen ersetzt haben, sind für uns jetzt Recht, Moral, Ethik die zulässigen Kriterien der Entscheidung. Diese "Kreisläufe", von denen Du sprichst, gelten, wie fast alle anderen natürlichen Gegebenheiten, in der vom Menschen dominierten Welt nicht mehr - es sei denn, er lässt sie kraft seiner Entscheidung zu, aber dann steht er in der Verantwortung, und kann sich nicht auf "Natur" herausreden.

Tiere können keine Pflichten im menschlichen Sinne erfüllen. Das ist evident, und ich hätte sicherlich nichts anderes behauptet. Die Laus wird dir auf den Kopf krabbeln, wenn du sie lässt. Bist du ihr zur Hilfeleistung verpflichtet? Nein, natürlich nicht. Wenn der freundliche Vampir von nebenan bei mir klingelt, und höflich bittet, mich etwas zur Ader lassen zu dürfen, damit er nicht verhungert, rufe ich ihm womöglich einen Krankenwagen, aber kein Richter der Welt verlangt von mir, mich selbst zu beschädigen, um ihm zu helfen. Die elementaren Rechte, so wie die Grundrechte, muss nicht der Einzelne durchsetzen, sondern es obliegt Staat und Gesellschaft, ihre Gewährung zu sichern. Ein Mangel an Recht impliziert übrigens längst keine Pflicht. Pflicht geht mit Verantwortung einher, Recht braucht keine Voraussetzungen. Die Idee, dass individuellen Rechten stets individuelle Pflichten gegenüberstünden, ist irrig. Die unveräußerlichen Menschenrechte sind der Gegenbeweis. Es wird dann richtig, wenn man die Träger der Rechte und die der Pflichten auseinanderhält. Staat und Gesellschaft obliegt die Pflicht, die Menschenrechte zu etablieren.

Es hat bereits eine Erklärung der Tierrechte gegeben, das muss ich mir nicht ausdenken. Die Universelle Erklärung der Tierrechte wurde durch die UNESCO am 27. Januar 1978 in Brüssel verkuendet. Die war aber widersprüchlich, deshalb gab es 1990 eine Überarbeitung. Der entsprechende Text lautet:
International League of Animal Rights hat geschrieben:Considering that Life is one, all living beings having a common origin and having diversified in the course of the evolution of the species, - Considering that all living beings possess natural rights, and that any animal with a nervous system has specific rights, Considering that the contempt for, and even the simple ignorance of, these natural rights, cause serious damage to Nature and lead men to commit crimes against animals, Considering that the coexistence of species implies a recognition by the human species of the right of other animal species to live, Considering that the respect of animals by humans is inseparable from the respect of men for each other, It is hereby proclaimed that:

Article 1 All animals have equal rights to exist within the context of biological equilibrium. This equality of rights does not overshadow the diversity of species and of individuals.

Article 2 All animal life has the right to be respected.

Article 3
  1. Animals must not be subjected to bad treatments or to cruel acts.
  2. If it is necessary to kill an animal, it must be instantaneous, painless and cause no apprehension.
  3. A dead animal must be treated with decency.
Article 4
  1. Wild animals have the right to live and to reproduce in freedom in their own natural environment.
  2. The prolonged deprivation of the freedom of wild animals, hunting and fishing practised as a pastime, as well as any use of wild animals for reasons that are not vital, are contrary to this fundamental right.
Article 5
  1. Any animal which is dependent on man has the right to proper sustenance and care.
  2. It must under no circumstances be abandoned or killed unjustifiably.
  3. All forms of breeding and uses of the animal must respect the physiology and behaviour specific to the species.
  4. Exhibitions, shows and films involving animals must also respect their dignity and must not include any violence whatsoever.
Article 6
  1. Experiments on animals entailing physical or psychological suffering violate the rights of animals.
  2. Replacement methods must be developed and systematically implemented.
Article 7 Any act unnecessary involving the death of an animal, and any decision leading to such an act, constitute a crime against life.

Article 8
  1. Any act compromising the survival of a wild species and any decision leading to such an act are tantamount to genocide, that is to say, a crime against the species.
  2. The massacre of wild animals, and the pollution and destruction of biotopes are acts of genocide.
Article 9
  1. The specific legal status of animals and their rights must be recognised by law.
  2. The protection and safety of animals must be represented at the level of Governmental organizations.
Article 10 Educational and schooling authorities must ensure that citizens learn from childhood to observe, understand and respect animals.

(Wenn englisch ein Problem sein sollte, kann ich eine Übersetzung geben, aber ich bin nicht böse, wenn darauf verzichtet werden kann)



Merapi hat geschrieben:Schonend gärtnern kann man; das mache ich auch. Weil es mein Hobby ist. Müsste ich mich selber davon ernähren, müsste ich radikaler gegen Schnecken und Co. vorgehen. Das ist erst recht so, will man Milliarden Menschen ernähren. Was im Kleinen geht, ist noch lange nicht großtechnisch machbar.
Bevor man wirklich weiss, was machbar ist, muss man es erst ernsthaft erforscht und versucht haben. Das ist bisher noch nicht versucht worden, denn eines ist klar: großen Profit dürfte es nicht abwerfen, wer also sollte das ohne Zwang oder Fremdmittel machen?



DG ne hat geschrieben:Nur sind Menschenrechte wohl begründet...
Na, dann lass mal ab: Deine Begründung der Menschenrechte. Jetzt bin ich mal gespannt, welches Konzept Du da als wohlbegründend ansiehst.
Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage - nicht für das, was du verstehst.

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Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon Schnitzelschn » Fr 15. Jun 2018, 12:58

QUELLE? Für deine dümmliche "Erklärung" habe ich im Internet genau eine Quelle gefunden, und die ist auf einer Seite namens "Animalpastor". Eine weitere hat einen ähnlichen Text, der soll aber ein paar Monate später in Paris beschlossen worden sein. Und selbst wenn, was sollte die Organisation für "Erziehung, Wissenschaft und Kultur" für Kompetenzen haben, irgendwelche Tierrechte zu erklären?

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Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon Schnitzelschn » Fr 15. Jun 2018, 13:03

Tiere sind außerhalb der modernen menschlichen Zivilisation darin eingebunden, aber innerhalb dieser Zivilisation ist "Natur" kein valides Argument mehr für irgendetwas.

Die Tiere sind kein Teil der Zivilisation. Diese ist ausschließlich auf den Menschen beschränkt. Wenn er mit der Natur in Kontakt tritt, muss er auch nach den entsprechenden Regeln handeln.

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Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon DG ne » Fr 15. Jun 2018, 14:41

Habe keine Seite der UNESCO gefunden, auf der dieses in sich widersprüchliche Sammelsurium von Forderungen gelistet wäre. Gehe davon aus, dass es sich dabei mal wieder um einen Fake handelt, wie so viel, wenn es um dieses ... öhm ... spezielle Thema geht.

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Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon Schnitzelschn » Fr 15. Jun 2018, 16:27

Unter dem deutschsprachigen Text bei animalpastor :gaga: steht übrigens folgendes:

Ketzer hat geschrieben:Ein Traum... Ein Traum-Text
Ein Traum, den viele Tierfreunde träumen...
Ein Traum, der, Gott segne ihn, hoffentlich bald zur Wirklichkeit wird...

Palmesel, liest du deine Quellen immer so gründlich? :rofl: :rofl: :rofl: :rofl: :rofl: :rofl:

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Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon Lachsbrötchen_mit_Ei » Fr 15. Jun 2018, 16:40

In dem englischen Text ist von Gleichstellung menschlichen und tierischem Leben nicht die Rede.

Insbesondere dürfen Tiere offenkundig geschlachtet werden. Der Passus entspricht dem deutschen TSchG.
Wer aber, ..., seine Liebe der Menschheit entzieht und sie an Hund oder Katze wendet, begeht zweifellos eine schwere Sünde, eine soziale Sodomie sozusagen, die ebenso ekelerregend ist wie die geschlechtliche.

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Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon Schnitzelschn » Fr 15. Jun 2018, 16:57

Hier gibts noch eine schönere Übersetzung: http://www.meltemsvet.com/unescode.html :devil:

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Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon Donnervogel » Fr 15. Jun 2018, 17:32

Palmesel hat geschrieben:Bitte benenne das Wichtigste zuerst. Ich meine zwar, nicht ausgewichen zu sein, aber falls es bei so viel Text vorkommen sollte, ist es ja kein Problem. Einfach bitte nochmal auf das Argument oder die Frage verweisen!

Wie ich schon hier angemerkt habe, habe ich nicht vor, Deine Faulheit zu unterstützen. Beispiele habe ich dort genannt. Wenn Du weitere brauchst, lies selber nach. Du bist alt genug dafür. :rolleyes:

Palmesel hat geschrieben:Da hast Du recht, ich habe mich womöglich ungenau geäußert, weil ich nicht erwartete, dass Du auf diese Argumentationsschiene umschwenken würdest. Ich halte eine Ernährung als reiner Frutarier nicht für praktikabel, und sehe es daher als notwendig an, Pflanzen zu töten. Andererseits ist Dein Schluss, das Leben von Pflanzen hätte für mich deshalb keinen Wert, ein Trugschluss. Ich gehe auch mit dem Leben von Pflanzen nicht leichtfertig um. Meine größere Aufmerksamkeit gilt aber jedem Wesen mit einem zentralen Nervensystem oder möglicherweise homologen Systemen, also sind Pilze und Pflanzen denen imo tatsächlich nachrangig.

Und wie kommst Du dann auf die Idee, Jäger würden mit dem Wild leichtfertig umgehen? Wie schon mehrfach gesagt wurde: Du hast keine Ahnung, aber jede Menge Meinung. Wobei inzwischen DG sehr gute Aufklärungsarbeit geleistet hat.

Palmesel hat geschrieben:Spätestens in dem Moment, wo sie den Abzugfinger krumm machen, ist es damit ja wohl vorbei.

Also hat für Dich das Leben der Kartoffelpflanze auch keinen Wert mehr, sobald sie aus dem Boden geholt wird, ja? Solche Dinge wie das Streckelegen nach der Jagd, der letzte Bissen und andere Jagdbräuche zeigen natürlich alle, wie wenig die Jäger die getöteten Mitgeschöpfe achten. :rolleyes:
Bestimmt gibt es auch bei Veganern bestimmte, traditionelle Signale wie "Kartoffel tot!" oder das "Salatli", mit denen nach der Ernte der getöteten Pflanzen gedacht wird?

Palmesel hat geschrieben:Ich würde nur einem Jäger echte Achtung vor dem Leben abnehmen, wenn er Vegetarier oder Veganer wäre. Merkwürdigerweise findet man diese Kombination irgendwie nicht.

Da antworte ich mit dem unvergesslichen Bommel aus dem Film "Die Feuerzangenbowle": Dat findense eijenartich? Dat find ich aber eijenartich.
Der Umstand, dass es unter Jägern so wenige Veganer, Vegetarier und Tierrechtler gibt, hängt vermutlich damit zusammen, dass Jäger Ahnung von der Natur haben, und dass sie damit gegen romantisierende Anwandlungen von Tierrechtlertum und Veganismus weitestgehend immun sind. Genau dieser wesentliche Punkt ist bei den Bambistreichlern, Graslutschern und ähnlichen Figuren jedoch überdurchschnittlich oft suboptimal ausgeprägt. Die beschränken sich dann eben zum Beispiel auch auf die Aussage: "Bei der Jagd werden Tiere getötet, und das ist alles, was ich wissen muss." :rolleyes:

Ach ja, noch ein weiterer Hinweis, obwohl Du damit nicht mich angesprochen hast: Das Buch "Was Jäger verschweigen" von F. Werner zeigt in immer wiederkehrender, geradezu signifikanter Weise die Ahnungslosigkeit von Jagdgegnern und die grotesken Behauptungen, die sie - oftmals bar jeglicher Sachkenntnis - aufstellen. Selbst mir als Nicht-Jäger fallen da haufenweise Fehlschlüsse (oder sollte ich da lieber von "Fehlschüssen" sprechen?) auf. Dass ein Jagdgegner, der ein Buch über die angebliche Unredlichkeit der Jagd verfassen will, nicht besser recherchiert, sondern diesen Beweis seiner offensichtlichen Unkenntnis (vermutlich mit gramgekrümmten Fingern, ideologisch verblendetem Verstand und Schaum vor dem Mund) in seinen Rechner gehackt hat, erscheint angesichts der Vorwürfe und Behauptungen, die F. Werner da absondert, doch ziemlich dreist.
Veganismus ist wie ein Penis.
Es ist okay, wenn Du ihn hast.
Und es ist okay, wenn Du drauf stolz bist.
Aber fuchtle damit bitte nicht in der Öffentlichkeit rum.
Und wenn Du versuchst, meine Kinder damit zu penetrieren, kriegst Du mächtig Ärger mit mir!

DG ne

Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon DG ne » Sa 16. Jun 2018, 13:02

Danke für diesen überlangen Besinnungsaufsatz des F. Werner, selten so gelacht!

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Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon Donnervogel » Sa 16. Jun 2018, 14:45

Gern geschehen. Wenn ich mir vorstelle, dass jagdlich unwissende (und an tatsächlicher Information über die Jagd oftmals wenig interessierte) Menschen sich solche Schriften als ernstzunehmende Quellen heranziehen und daraus ihre Philosophien drechseln, bleibt mir allerdings das Lachen im Hals stecken. :(
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Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon DG ne » Sa 16. Jun 2018, 20:39

Donnervogel hat geschrieben:Gern geschehen. Wenn ich mir vorstelle, dass jagdlich unwissende (und an tatsächlicher Information über die Jagd oftmals wenig interessierte) Menschen sich solche Schriften als ernstzunehmende Quellen heranziehen und daraus ihre Philosophien drechseln, bleibt mir allerdings das Lachen im Hals stecken. :(


Ich bin‘s mittlerweile gewohnt, weil genau solche Leute in den letzten Jahren sogenannte „moderne“ Jagdgesetze geschrieben haben. Man härtet ab (oder wird stumpf), wenn man ausbadet, was da läuft.

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Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon vegan ist besser » So 17. Jun 2018, 09:34

Wer jagd dem ist eh nicht mehr zu helfen. Wer Lust empfindet wenn er tötet ist nie über das Niveau des Neandertalers hinausgekommen.

Jagd ist Mord!

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Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon Donnervogel » So 17. Jun 2018, 10:10

:taetschel:
Veganismus ist wie ein Penis.
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Und es ist okay, wenn Du drauf stolz bist.
Aber fuchtle damit bitte nicht in der Öffentlichkeit rum.
Und wenn Du versuchst, meine Kinder damit zu penetrieren, kriegst Du mächtig Ärger mit mir!

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Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon Die schwarze Acht » So 17. Jun 2018, 10:25

Aber hallo!
vegan ist besser hat geschrieben:Wer jagt, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Wer Lust empfindet, wenn er tötet, ist nie über das Niveau des Neandertalers hinausgekommen.

Jagd ist Mord!

Woher hast Du eigentlich Deine Kenntnisse über das Seelenleben der Neandertaler, dass Du Dir diesbezüglich ein Urteil bilden konntest? Generationen von Archäologen und Anthropologen würden von Deinen Geistesblitzen profitieren können, also halte damit nicht hinter dem Berg. (By the way, ich würde vorher noch zur Anschaffung einer neuen Tastatur raten. Bei der aktuellen scheint die Taste mit dem Komma nicht mehr zu funktionieren.)

Mit achtungsvollen Grüßen
Radikale Veganer sind ja nicht deshalb bescheuert, weil sie Veganer sind, sondern weil sie radikal sind.

Alex Green – parasitenfrei – Parasitenkur – Rocket Backlinks

DG ne

Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon DG ne » So 17. Jun 2018, 10:57

vegan ist besser hat geschrieben:Wer jagd dem ist eh nicht mehr zu helfen. Wer Lust empfindet wenn er tötet ist nie über das Niveau des Neandertalers hinausgekommen.

Jagd ist Mord!


Ja, klar. Und „Vegan“ ist ein alter chinesischer Begriff und bedeutet „ahnungsfrei und meinungsstark“. :kaffee:

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Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon Holzbock » So 17. Jun 2018, 13:42

DG ne hat geschrieben:Danke für diesen überlangen Besinnungsaufsatz des F. Werner, selten so gelacht!

Ich werde mir das Ding mal an einem sehr sehr langweiligen Abend antun, momentan kommt mir aber eher das :kotz: wenn ich sehe, wie schlampig hier an die Sache herangegangen wird

http://www.wasjaegerverschweigen.de/
So gefühllos wie mancher Mensch, ist kaum ein Tier.
im Göttlichkeitswahn und im Glauben, er sei - so viel
mehr -, ward der Mensch gegen Natur und Kreatur
zum Monster auf dieser Erde hier.

Wer so einen Mist verzapft, wird wohl weder von Wissen noch von Kenntnis der deutschen Sprache geplagt.


Und es setzt sich fort unter einem Kapitel "Der Bauernbug und die Katzen", das dann folgenden Inhalt hat
Der Bauernbub und die Katzen

Es räkelte sich leise schnurrend die Katzenmutter.
Auf ihr schlummerten die Kleinen,
süß und wollig, es war ein Genuss sie anzusehen.
Liebevoll beleckte sie einen kleinen Fratz auf ihrem Bauch.
Der Bauernbub saß vor ihnen, sah ihnen zu und spürte
diesen Frieden auch.
Bis sie, diese Mutter, vom Hunger getrieben aufstand, um
für kurze Zeit nur weg zu gehen.
Der Bauernbub saß noch immer vor den nun wach
gewordenen Kleinen.
Lieb und süß waren sie anzusehen.
Doch er sagte sich: „Was sein muss, das muss sein“!
Wie ein Mann, so wie sein Vater wollte er handeln.
Jährlich zweimal junge Katzen, oh nein!
Herzlos wie ein Mann nahm er die kleinen Wesen in die Hand,
ging mit ihnen hinters Haus und schleuderte eines nach
dem anderen an die Wand.
So einfach waren diese kleinen Wunder der Natur zerstört,
die Schmerzen die er ihnen zugefügt,
die hat er selber dabei ja nicht gespürt.
Dennoch wurde es ihm langsam bewusst,
was er selbst soeben alles zertrümmert hatte.
Brutalität gegen Schwache, dachte er dabei,
das kann doch nicht sein, dass das die hohe Kunst erwachsener Menschen sei.
Es packte ihn die Reue und der Wunsch, dass das alles
mit diesen Tierchen doch nicht wirklich sei geschehen
und er hoffte, ein böser Traum würde ihm nur die Sinne verdrehen.
Doch der Tod, der war jetzt auch zu ihm unerbittlich hart.
Tot bleibt tot und war es vorher noch so lieb so zart.
Unmenschlich muss doch sein, wer gefühlskalt töten kann.
Tränen stiegen ihm in die Augen,
denn in ihm war doch noch zuviel Mensch und zu wenig Mann.

Jammernd suchte die Katzenmutter nach ihren Kindern.
Mehr als eine ganze Woche lang,
und durch nichts ließ sie sich am Suchen hindern,
bis irgendwann ihr Wehklagen nur noch ganz schwach und leis erklang.
Etwas später hatte der Bub sie in einer Ecke der Scheune dann gefunden.
Ihr Klagen war verstummt.
Ihre Augen waren starr und der Körper steif.
Es war der Tod, der diese Mutter mit ihren Kindern wieder hat vereint.
Sich seiner Schuld bewusst, stand der Bub davor und spürt, dass er weint.

Ehrlich, ich kann mich nicht erinnern, mich jemals so sehr an Qual und Elend ergötzt zu haben, wie es anscheinend zum normalen Leben eines durchschnittlichen empathischen Veganers/Tierrechtlers dazugehört.


:mauer: :mauer: :mauer:
"Früher war nicht alles besser - ich habs nur besser verstanden" Torsten Sträter

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Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon Palmesel » Mo 18. Jun 2018, 12:16

Schnitzelschn hat geschrieben:Die Tiere sind kein Teil der Zivilisation. Diese ist ausschließlich auf den Menschen beschränkt. Wenn er mit der Natur in Kontakt tritt, muss er auch nach den entsprechenden Regeln handeln.
Die "Nutztiere" sind Ergebnis jahrhundertelanger Zucht, und haben mit natürlicher Evolution überhaupt nichts zu tun. Der Mensch beugt sich den Regeln der Natur schon längst nicht mehr, sondern hat sich die Natur Untertan gemacht - soweit das, was von ihr übergeblieben ist, noch "Natur" zu nennen ist. Ein weites Feld... (aber ethisch irrelevant)
Schnitzelschn hat geschrieben:QUELLE? Für deine dümmliche "Erklärung" habe ich im Internet genau eine Quelle gefunden, und die ist auf einer Seite namens "Animalpastor". Eine weitere hat einen ähnlichen Text, der soll aber ein paar Monate später in Paris beschlossen worden sein. Und selbst wenn, was sollte die Organisation für "Erziehung, Wissenschaft und Kultur" für Kompetenzen haben, irgendwelche Tierrechte zu erklären?
Nein, Du hast MICH dazu aufgefordert, eine Erklärung der Tierrechte zu konkretisieren. Aber es ist in der Tat nicht ganz einfach, den Text der UNESCO von 1990 zu finden, doch wozu auch? Wird es irgendetwas für Dich ändern, selbst wenn Gott persönlich ihn Dir in Stein gemeißelt in die Hand gedrückt hätte? Wozu in aller Welt brauchst Du einen Quellenlink?

"Dümmlich" ist vermutlich der Ausdruck Deines Widerspruchs gegen den Inhalt. Vielleicht willst Du das ja näher differenzieren bzw. konkretisieren.

Deine "schönere" "Übersetzung" in allen Ehren, aber das ist ein anderer Inhalt (der von 1978), und insbesondere den kritischen Artikel 9 aus der 78er-Version würde ich nicht "übersetzt" nennen.



Lachsbrötchen_mit_Ei hat geschrieben:In dem englischen Text ist von Gleichstellung menschlichen und tierischem Leben nicht die Rede. Insbesondere dürfen Tiere offenkundig geschlachtet werden. Der Passus entspricht dem deutschen TSchG.
Gleichsetzung von menschlichem mit menschlichem Leben ist bereits unsinnig - wieso sollte ein solcher Text so etwas enthalten? Nein, Schlachten verstößt gegen Artikel 7.



Donnervogel hat geschrieben:Das Buch "Was Jäger verschweigen" von F. Werner...
Ja, zum Veganismus gibt es auch dumme Bücher. Die habe ich auch nicht gelesen, weil manchmal schon der Titel reicht (Artgerecht ist nur die Freiheit?). Hast Du auch Bücher von Prof. Dr. Josef H. Reichholf und Prof. Carlo Consiglio gelesen, und kannst sie empfehlen oder von ihnen abraten?
Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage - nicht für das, was du verstehst.

DG ne

Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon DG ne » Mo 18. Jun 2018, 13:02

Palmesel hat geschrieben:Aber es ist in der Tat nicht ganz einfach, den Text der UNESCO von 1990 zu finden, doch wozu auch?


Um nachzuweisen, dass er tatsächlich von der UNESCO stammt. Was offenbar nicht der Fall ist. :kaffee:

Veganer nehmen es mit der Realität regelmässig nicht so genau, wenn es in ihre Ideologie passt.

Gästin

Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon Gästin » Mo 18. Jun 2018, 13:13

DG ne hat geschrieben:Veganer nehmen es mit der Realität regelmässig nicht so genau, wenn es in ihre Ideologie passt.
mit der wahrheit auch nicht wenn ihre ideologie der realität widerspricht

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Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon Palmesel » Mo 18. Jun 2018, 13:51

Antiveganer benutzen hier offenbar die Pippi-Langstrumpf-Methode.

Ich weiß zwar nicht, warum es Euch interessiert, aber die Erklärung wurde 1990 durch die UNESCO bekanntgemacht. Is halt so. Es gibt etliche Verweise dazu. Oder ruft Herrn Zaragoza an, und fragt ihn selbst, der war verantwortlich. Das Dokument THE UNIVERSAL DECLARATION OF ANIMAL RIGHTS OR THE CREATION OF A NEW EQUILIBRIUM BETWEEN SPECIES By Jean-Marc Neumann referenziert offline-Quellen, aber wer will schon Bücher lesen. Die französische Wikipedia hat auch einen Eintrag: Déclaration universelle des droits de l'animal en Wikipédia. Deutsche und englische Wiki sparen das Thema aus - keine Ahnung, warum.
Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage - nicht für das, was du verstehst.

LbmE

Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon LbmE » Mo 18. Jun 2018, 14:01

Article 3


If it is necessary to kill an animal, it must be instantaneous, painless and cause no apprehension.


Das erlaubt offenkundig die Schlachtung. Fast wörtlich der Text des deutschen TSchG.

DG ne

Re: Ehrliche Diskussion mit ordentlichen Argumenten von beiden Seiten

Beitragvon DG ne » Mo 18. Jun 2018, 14:33

Lesen wir uns den Text mal genau durch.

Die Deklaration von 1978 wurde erstellt von einer "International Leage of Animal Rights", in der ein paar (teilw. prominente) Privatleute zusammenarbeiteten. Er wurde am 26.1.1978 in der Uni Brüssel zum erstem mal der Öffentlichkeit vorgestellt.

Dann hatte ein George Heuse, der damals im Sekretariat des Generaldirektors der UNSECO arbeitete, die Idee, dass der Text auch in den Räumen der UNSECO verkündet werden könnte und, irgendwann mal später, auch von der Generalversammlung der UN zur Abstimmung vorgelegt werden sollte (Merke: Lauter Absichtserklärungen. Hätte, hätte, Fahrradkette).

Der Termin der Verkündung (nicht der Abstimmung!) war morgens um 10.00 Uhr im Plenarsaal des UNESCO Hauptquartiers in Paris. Es gab einen Haufen Reden und der Text wurde vor 2000 Gästen verlesen. Am Ende der Veranstaltung wurde das Textchen beim Generaldirektor der UNESCO eingereicht. Die Presse überschlug sich.

10 Jahre später wurde der Text von der selbsternannten "International Lage of Animal Rights" überarbeitet, es wurde auf das Tamtam von 1978 verzichtet.

Was ich nicht aus dem verlinkten Artikel herauslesen kann: Eine Abstimmung der UNSECO, in dem der Text angenommen wird. Eine Liste von Staaten, die sich zu dieser Deklaration erklärt. Irgend eine rechtliche oder auch nur moralische Verpflichtung durch eine internationale Regierungsorganisation auf den Text. Ein Hinweis, dass das Thema Tierrechte tatsächlich innerhalb der UNESCO irgend eine Rolle spielt.

So weit die Zusammenfassung der Geschehnisse, wie ich sie dem englischen Text entnehme. Vielleicht habe ich was überlesen? Wohl kaum:

As discussed previously, the Declaration was proclaimed at the UN Educational, Scientific & Cultural Organization (UNESCO) and not by UNESCO.


Eine Schlussbetrachtung:
Wenn die Frau Huber aus Hintertupfingen sich eine Liste mit Forderungen ausdenkt, und diese mit noch so großem Tamtam, unterstützt von Kanonenböllern, tanzenden Pinguinen und Liveübertragung auf Facebook diese an Frau Merkel im Reichstag überreicht, wird daraus noch lange kein Gesetz. Auch wenn ihre Fans das noch so oft behaupten. :kaffee:

Meine Herrn, Georg PalmESEL, Textverständnis ist wirklich nicht deins.


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