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DG ne

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon DG ne » Fr 25. Mai 2018, 19:47

Max P hat geschrieben:

Yo. Da müssen wir Streikrecht, 8-Stundentag, 5-Tage-Woche, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Kündigungsschutz bei bestimmten Umständen, Mieterrechte, sozialen Wohnungsbau und etlichen anderen Sozialklimbim wohl samt und sonders den aufrechten Demokraten, den freien und die Faust in der Tasche ballenden zu verdanken haben. Die Linken haben derweil alle ängstlich die Gesichter verhüllt und nur hin und wieder mal ein paar Fensterscheiben eingeschlagen. :grin:[/quote]

Jetzt prüfen wir doch mal, was all die Forderungen ohne aufrechte Demokraten so wert ist, wir können ja wunderbar den geschichtlichen Vergleich ziehen:

Streikrecht: 17.06.1953
8-Stunden-Tag, 5 Tage Woche: prima. Nur dass dort, wo aufrechte Demokrakten regieren konnten die Arbeistzeit kürzer war. Dafür der Lebensstandard höher.
Kündigungsschutz? Leiharbeit.
Mieterrechte? Haben wir schon abgefrühstückt, Deine Antwort steht aus.
Sozialer Wohnungsbau? Platte!

Fazit: Links ohne Korrektur ist Mist.

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Plumbum
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Plumbum » Fr 25. Mai 2018, 21:44

Sozialer Wohnungsbau? Platte!


Platte war mal begehrt :grin:

DG ne

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon DG ne » Fr 25. Mai 2018, 22:43

Plumbum hat geschrieben:
Sozialer Wohnungsbau? Platte!


Platte war mal begehrt :grin:


Als die Alternative Kriegsruinen waren...

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Fopper
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Fopper » Fr 25. Mai 2018, 23:21

DG ne hat geschrieben:Fazit: Links ohne Korrektur ist Mist.

Hamwa da ne Linksklemmschwester?
DG trau dich, Marx ist leistungsorientiert.

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Max P
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Max P » Fr 25. Mai 2018, 23:34

Er bräuchte sich bloß anzumelden.

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Gargamel
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Gargamel » Sa 26. Mai 2018, 02:05

Fopper hat geschrieben:
DG ne hat geschrieben:Fazit: Links ohne Korrektur ist Mist.

Hamwa da ne Linksklemmschwester?
DG trau dich, Marx ist leistungsorientiert.




Wasn ne Linksklemmschwester?
Sure 4,34
Die Männer stehen über den Frauen … Und wenn ihr fürchtet, dass Frauen sich auflehnen, dann schlagt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie. (Allah der Allerhabende)

Bauer Horst

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Bauer Horst » Di 29. Mai 2018, 11:39

Gargamel hat geschrieben:
Fopper hat geschrieben:
DG ne hat geschrieben:Fazit: Links ohne Korrektur ist Mist.

Hamwa da ne Linksklemmschwester?
DG trau dich, Marx ist leistungsorientiert.


Wasn ne Linksklemmschwester?

Als Klemmschwester wird ein Mann bezeichnet, der nicht zu seiner Homosexualität stehen will und sie deshalb verheimlicht. Eine Linksklemmschwester ist analog vermutlich ein Mensch, der nicht zu seiner politisch linken Einstellung stehen will und sie deshalb verheimlicht.

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Max P
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Max P » Fr 1. Jun 2018, 23:56

DG ne hat geschrieben:
Max P hat geschrieben:
Ich (jetzt): Es gibt auch in London geschweige denn im Rest von England weder zuwenig Baugrund noch überhaupt einen absoluten Mangel an Wohnraum. Vielmehr gibt es gerade in London einen ungebremsten spekulativen Wohnungs- und Häusermarkt mit Bauboom und zum Teil absurd hohen Marktptreisen. Häuser des sozialen Wohnungsbaus wurden seit Thatcher zum großen Teil privatisiert und ebenfalls zu Spekulationsobjekten gemacht (wie übrigens auch bei uns). Es kann also keine Rede davon sein, dass ein gering entwickelter Mieterschutz ein Anreiz für private Investitionen wäre, deren Preise sich dann auch die leisten könnten, für die Mieterschutz gemacht wurde.

Das wollte ich mal verifizieren, wasngar nicht so leicht ist. Habe jedenfalls eine Statistik der EU gefunden, aus der hervorgeht, dass gerade die ärmeren in England besser wohnen als die Deutschen. Die EU bedient sich dazu der sog. Überbelegungsquote, aber sieh selbst:

http://ec.europa.eu/eurostat/statistics ... population)_YB17-de.png

Engländer wohnen auch deutlich öfter in einem Haus statt in einer Wohnung, das aber nur am Rand.

Schlussendlich kann ich Deine These durch die Zahlen nicht bestätigt sehen.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was diese Statistik in diesem Zusammenhang aussagen soll. Ich meine, sie wird rein zahlentechnisch wohl stimmen und auch zu irgendwas gut sein. Sie beschreibt aber nicht die weitere Lebensrealität der erfassten Länder, sonst müssten sich bsw. Norwegen und Serbien (in beiden Ländern leben über 60% der Leute oder Haushalte in eigenen, freistehenden Häusern) gesellschaftlich ähnlicher sehen als Norwegen und Deutschland. Das ist aber sicher nicht der Fall. Außerdem beschreiben diese Zahlen einen Ist-Zustand, sagen aber nichts darüber aus, wie schwer es ist, bezahlbaren Wohnraum überhaupt zu bekommen. Und ob eine Bevölkerung im Schnitt eher zur Miete wohnt oder sich zumindest für die Dauer des jeweiligen Wohnens den Wohnraum eher kauft (und bei Umzug wieder verkauft bzw. der Bank zurückgibt), ist unterm Strich nicht so der große Unterschied.

Jedenfalls, um zum Thema zurück zu kommen, zaubert "der Markt" keinen bezahlbaren Wohnraum für jedermann. Es ist und bleibt eine linke Errungenschaft, so etwas wie sozialen Wohnungsbau und Mieterrechte erfunden zu haben. Wenn du dich auch nur im Geringsten mit der Lebenssituation des größten Teils der städtischen Bevölkerung im 19. und frühen 20. Jahrhundert beschäftigst, bleibt kein anderer seriöser Schluss, als der, wie segensreich linke Politik im Vergleich und auf lange Sicht gewirkt hat. Und das gilt mutatis mutandis auch für andere Politikfelder.

Übrigens: die Hauspreise in London sinken:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/im ... TN2SrQ-ap1

Im September seien die Preise um 2,7 Prozent im Jahresvergleich zurückgegangen, meldet die Beratungsfirma Acadata.

Ist ja hochdramatisch. Ich sagte oben ja schon, dass auch Durchschnittsverdienern und sogar Armen in London, dem freien Markt sei Dank, Wohnraum hinterhergeschmissen wird.

DG ne

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon DG ne » Sa 2. Jun 2018, 00:17

Gerade im pösen Kapitalismus fand der soziale Wohnungsbau im 19. und beginnenden 20. Jhdt. vor allem durch die fiesen Ausbeuter statt: Fabrikarbeiter sollten nahe ihrer Arbeitsstätte wohnen können (zB. Siemensstadt Berlin).

Nach WK2 mussten viele Flüchtlinge und Ausgebomte untergebracht werden, kostengünstig. Den staatl. Sozialen Wohnungsbau gibt es erst seit 1950, als das 1. Wohnungsbaugesetz erlassen wurde. Ziel war es, schnell günstigen Wohnraum zu schaffen. .

In den 70er Jahren war die Wohnungsnot gestillt, das Instrument der Nachkriegszeit wurde obsolet und entsprechend schrittweise eingestampft.

Ich kann da nicht viel Linkes erkennen. Eher Zwang und Notwendigkeit.

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Max P
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Max P » Sa 2. Jun 2018, 00:48

DG ne hat geschrieben:Gerade im pösen Kapitalismus fand der soziale Wohnungsbau im 19. und beginnenden 20. Jhdt. vor allem durch die fiesen Ausbeuter statt: Fabrikarbeiter sollten nahe ihrer Arbeitsstätte wohnen können (zB. Siemensstadt Berlin).

Derlei artgerechte Nutzmenschenhaltung war die Ausnahme, nicht die Regel.

Nach WK2 mussten viele Flüchtlinge und Ausgebomte untergebracht werden, kostengünstig. Den staatl. Sozialen Wohnungsbau gibt es erst seit 1950, als das 1. Wohnungsbaugesetz erlassen wurde. Ziel war es, schnell günstigen Wohnraum zu schaffen.

Mindestens Ansätze zum sozialen Wohnungsbau gab es schon in den 20er Jahren.

DG ne

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon DG ne » Sa 2. Jun 2018, 07:36

Max P hat geschrieben:Minqdestens Ansätze zum sozialen Wohnungsbau gab es schon in den 20er Jahren.


Und die Nazis haben ihn mittels Führererlass und der Einsetzung des „Reichskommissars für den sozialen Wohnungsbau“ zum Programm erhoben.

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Max P » Sa 2. Jun 2018, 12:42

DG ne hat geschrieben:
Max P hat geschrieben:Minqdestens Ansätze zum sozialen Wohnungsbau gab es schon in den 20er Jahren.

Und die Nazis haben ihn mittels Führererlass und der Einsetzung des „Reichskommissars für den sozialen Wohnungsbau“ zum Programm erhoben.

Jo, darauf habe ich gewartet. Die Nazis haben in etlichen Bereichen die Linken (vermeintlich) kopiert, bis hin zum Parteinamen.

DG ne

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon DG ne » Sa 2. Jun 2018, 15:30

Max P hat geschrieben:
DG ne hat geschrieben:
Max P hat geschrieben:Minqdestens Ansätze zum sozialen Wohnungsbau gab es schon in den 20er Jahren.

Und die Nazis haben ihn mittels Führererlass und der Einsetzung des „Reichskommissars für den sozialen Wohnungsbau“ zum Programm erhoben.

Jo, darauf habe ich gewartet. Die Nazis haben in etlichen Bereichen die Linken (vermeintlich) kopiert, bis hin zum Parteinamen.


Weia, musst Du jetzt etwa zugeben, dass aus stramm linker Sicht doch .... nicht .... alles ... schlecht .....

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Max P
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Max P » Sa 2. Jun 2018, 16:11

DG ne hat geschrieben:
Max P hat geschrieben:
DG ne hat geschrieben:
Max P hat geschrieben:Minqdestens Ansätze zum sozialen Wohnungsbau gab es schon in den 20er Jahren.

Und die Nazis haben ihn mittels Führererlass und der Einsetzung des „Reichskommissars für den sozialen Wohnungsbau“ zum Programm erhoben.

Jo, darauf habe ich gewartet. Die Nazis haben in etlichen Bereichen die Linken (vermeintlich) kopiert, bis hin zum Parteinamen.

Weia, musst Du jetzt etwa zugeben, dass aus stramm linker Sicht doch .... nicht .... alles ... schlecht .....

Schrieb ich nicht "vermeintlich"? Die Nazis hatten zum Teil eine Art linke Rhetork, das wars aber auch schon, von ein paar Vorzeigeprojekten abgesehen.

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon DG ne » Sa 2. Jun 2018, 16:42

Das musst du jetzt natürlich sagen! :rofl:

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Lachsbrötchen_mit_Ei » Sa 9. Jun 2018, 15:44

Max P hat geschrieben:
DG ne hat geschrieben:
Max P hat geschrieben:
DG ne hat geschrieben:
Max P hat geschrieben:Minqdestens Ansätze zum sozialen Wohnungsbau gab es schon in den 20er Jahren.

Und die Nazis haben ihn mittels Führererlass und der Einsetzung des „Reichskommissars für den sozialen Wohnungsbau“ zum Programm erhoben.

Jo, darauf habe ich gewartet. Die Nazis haben in etlichen Bereichen die Linken (vermeintlich) kopiert, bis hin zum Parteinamen.

Weia, musst Du jetzt etwa zugeben, dass aus stramm linker Sicht doch .... nicht .... alles ... schlecht .....

Schrieb ich nicht "vermeintlich"? Die Nazis hatten zum Teil eine Art linke Rhetork, das wars aber auch schon, von ein paar Vorzeigeprojekten abgesehen.


Das ist Geschlichtsklitterung. Die NSDAP hatte einen ausgesprochen sozialistischen Flügel um die Strasser-Brüder. Und Adolf selbst sprach davon, was habe er die Wirtschaft zu sozialisieren, er sozialisiere den Menschen, das sei viel effektiver. Und das tat er genau wie es die sozialistischen/kommunistischen Gruppierungen bis heute tun. Selbst in den K-Gruppen kann man diese Elemente der Indoktrinierung u nd Kontrolle wieder erkennen.

Das ist das wesentliche Element des Sozialismus/Kommunismus. Ob jemand in einem VEB oder einer AG malocht, macht keinen Unterschied.
Wer aber, ..., seine Liebe der Menschheit entzieht und sie an Hund oder Katze wendet, begeht zweifellos eine schwere Sünde, eine soziale Sodomie sozusagen, die ebenso ekelerregend ist wie die geschlechtliche.

Konrad Lorenz

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Max P » Sa 9. Jun 2018, 19:14

Lachsbrötchen_mit_Ei hat geschrieben:Die NSDAP hatte einen ausgesprochen sozialistischen Flügel um die Strasser-Brüder.

Abgesehen davon, dass Narionalismus und Sozialismus nicht wirklich zusammenpassen (bzw. bis zur völligen Pervertierung des letzteren u.U. passend gemacht werden), wurde der "linke" Flügel der NSDAP spätestens mit dem "Röhm-Putsch" vollständig eliminiert.

LbmE ne

Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon LbmE ne » So 10. Jun 2018, 09:03

Max P hat geschrieben:
Lachsbrötchen_mit_Ei hat geschrieben:Die NSDAP hatte einen ausgesprochen sozialistischen Flügel um die Strasser-Brüder.

Abgesehen davon, dass Narionalismus und Sozialismus nicht wirklich zusammenpassen (bzw. bis zur völligen Pervertierung des letzteren u.U. passend gemacht werden), wurde der "linke" Flügel der NSDAP spätestens mit dem "Röhm-Putsch" vollständig eliminiert.


Ja und?

Ändert nichts daran, dass es da Mitglieder gab, die sich enen Sozialismus träumten ...

PS.: Goebbels gehörte zunächst auch zu diesem Flügel

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Max P » So 10. Jun 2018, 12:19

LbmE ne hat geschrieben:
Max P hat geschrieben:
Lachsbrötchen_mit_Ei hat geschrieben:Die NSDAP hatte einen ausgesprochen sozialistischen Flügel um die Strasser-Brüder.

Abgesehen davon, dass Narionalismus und Sozialismus nicht wirklich zusammenpassen (bzw. bis zur völligen Pervertierung des letzteren u.U. passend gemacht werden), wurde der "linke" Flügel der NSDAP spätestens mit dem "Röhm-Putsch" vollständig eliminiert.

Ja und?
Ändert nichts daran, dass es da Mitglieder gab, die sich enen Sozialismus träumten ...

Sie haben aber politische keine große Rolle gespielt und nach dem Sommer 1934 gar keine mehr.

PS.: Goebbels gehörte zunächst auch zu diesem Flügel

Eben, zunächst. Aber er wollte unter Hitler ja was werden...

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Fopper
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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Fopper » Mo 11. Jun 2018, 17:42

Das sich eine Partei sozialistisch nennt, dafür kann der Sozialismus nichts.
Das liberale Menschen sich darüber echauffieren ist erstaunlich, weil gerne auch mal versucht wird diese Partei in die rechte Ecke zu ziehen. Siehe FDP, GRÜNE und PIRATEN.
Es gelingt nicht immer. Bei der FPÖ hat es geklappt.

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Max P » Mo 11. Jun 2018, 18:50

Fopper hat geschrieben:Das sich eine Partei sozialistisch nennt, dafür kann der Sozialismus nichts.
Das liberale Menschen sich darüber echauffieren ist erstaunlich, weil gerne auch mal versucht wird diese Partei in die rechte Ecke zu ziehen. Siehe FDP, GRÜNE und PIRATEN.
Es gelingt nicht immer. Bei der FPÖ hat es geklappt.

Richtig. Es gibt seit je auch einen rechten und nationalistischen Liberalismus. Siehe z.B. FPÖ und AfD. Gerade Letztere hat als konservativ-liberale Partei begonnen und die seitdem in die Partei eingewanderten Deutschnationalen und Neonazis fühlten sich durch diese Programmpunkte auch nie gestört. Sogenannter Neoliberalismus hat auch keine nennenswerten Probleme mit rechten Diktaturen, solange diese nur wirtschaftsliberal sind, s.z.B. Chile unter Pinochet.

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Re: Genderisten machen die Uni Berlin unsicher

Beitragvon Schnitzelschn » Mo 11. Jun 2018, 19:21

Solche Kategorien sind doch Käse. Der eine positioniert alle Leute auf einer Links-Rechts-Schiene, der andere hat ein Dreieck vor Augen (mit liberal); der eine bezieht "liberal" auf die Gesellschaft, der andere auf die Wirtschaft; der eine bezeichnet alles, was ihm nicht gefällt, als rechts, der andere als links usw. usf.

Warum diskutiert man nicht über Inhalte?

Einar n.e.

Re: [abgetrennt] Freiheit, die ich meine

Beitragvon Einar n.e. » Do 14. Jun 2018, 06:36

Weil es bequemer ist, Feindbilder zu pflegen.
Und die bedürfen nun einmal einfacher Gegensätze.


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