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Der Gorilla und der Tod

Wenn man die Interessen von Tieren berücksichtigen möchte, stellt sich die Frage, was für Interessen diese haben. Bambiveganer machen es sich dabei einfach und versetzen sich Mittels ihrer erstaunlichen empathischen Fähigkeiten in das Tier hinein: was würde ich an Stelle des Tieres wollen? Sie lassen dabei ausser acht, dass selbst der beschränkteste Veganer vermutlich ein deutlich komplexeres Bild vom Leben und seiner Stellung in ihm hat als das intelligenteste nichtmenschliche Tier.

Die meisten Tiere dürften nicht über Selbstbewusstsein verfügen, sich also nicht ihrer Selbst bewusst sein, „ICH“ denken können. Auch das Konzept von Zeit, von Geschichte, Gegenwart und Zukunft, scheint den meisten Tieren fremd zu sein. Der Philosoph Peter Singer, als Autor von „Animal Liberation“ von Tierrechtlern teils verehrt und teils verachtet, unterscheidet insoweit zwischen Tieren, die lediglich einfache primäre Gefühle wie Hunger, Durst, Schmerz usw. empfinden können, und „Personen“, die sich ihrer selbst und der zeitlichen Bedingtheit ihrer Existenz bewusst sind. Den Interessen letzterer möchte er einen höheren Wert beimessen, denn nur sie haben tatsächlich ein Interesse daran, weiter zu leben. Die anderen Tiere wissen nicht, was ihr Tod bedeutet.

Nun ist das alles schönes philosophisches Geschwurbel, aber wie sieht es real aus, wenn Tiere sich ihrer Sterblichkeit bewusst werden?

Dieser Film klärt uns auf:

Zugehöriger Diskussionsfaden im Forum

2 comments to Der Gorilla und der Tod

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