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Liebe mitlesende Veganer

von Hadit

Liebe Veganer,

vielen Dank für Eure guten Beiträge in den vielen Diskussion. Ihr habt in einem Punkt ganz grundlegend Recht: Studien werden oft mit bestimmten Intentionen veranlasst und hinter ihnen stehen finanzielle Interessen. Ob es objektive Studien gibt, ist eine interessante Streitfrage. Ich bin da ganz bei Euch. Umso mehr wundert es mich, dass Ihr mit Studien argumentiert und diese anführt und damit Eure eigene, durchaus richtige Grundüberlegung selbst ad absurdum führt. Aber gut, hinter dem veganen Lifestyle steht natürlich kein Industriezweig, keine Hochglanzindustrie, keine Restaurantketten. Wie lange kann man sich selbst belügen?

Ich esse gerne Fleisch. Ich sage das nur, um Euch ein weiteres Lesen zu ersparen.

Warum esse ich Fleisch? Weil ich das Recht dazu habe. Warum habe ich das Recht? Weil das Universum, so wie es momentan ist, mir die Möglichkeiten gibt, Fleisch zu essen. Genau wie es Euch die Möglichkeit gibt, Euch pflanzlich zu ernähren. Zwar glaube ich nicht an Gott, aber die Gläubigen unter Euch müssten doch zugeben, dass ein allwissender und allmächtiger Gott, der mir den Fleischkonsum nicht verunmöglicht und mich zudem mit guten Ergebnissen belohnt, mir offensichtlich ebenfalls die Erlaubnis gegeben hat, tierische Produkte zu konsumieren. Seine Schöpfung hat es sogar vorgesehen und den Konsum von Fleisch zum wichtigen Baustein in der menschlichen Evolution gemacht. Großartig, oder? Mit dem gleichen Recht fressen mich übrigens diverse Organismen, während ich in meinem Grab liege.

Ob Ihr moralische Gründe anführt, die gegen meine Position sprechen und für Eure, ist unerheblich, denn das ist die Eigenheit moralischer Gründe, dass sie immer denjenigen, der sie anführt, unterstützen. Das bedeutet, dass Eure Motivation, moralisch zu argumentieren, darin begründet liegt, dass sie Euren Standpunkt stärkt. Und damit ist sie obsolet, weil sie nicht mehr „objektiv“ genannt werden kann. Moralische Argumente, die gegen Euch sprechen, würdet Ihr in diesem Moment nicht anführen. Dass Ihr vielleicht jetzt fragt, welche moralischen Gründe gegen Euch sprechen, zeigt eigentlich nur, dass Ihr Euren Standpunkt nie unabhängig beleuchtet habt und deshalb die Frage, welche moralischen Gründe gegen Eure Position sprechen, nicht beantworten könnt. Anzunehmen, dass es bei all den denkerischen Möglichkeiten des Menschen keine geben würde, wäre abermals naiv.

Hinzu kommt, dass Ihr einerseits den Verzehr von tierischen Produkten strikt ablehnt, andererseits Eure moralische Argumentation auf den Fähigkeiten basiert, die durch den Verzehr tierischer Nahrung erst entstanden sind. Hätte der Mensch kein Fleisch gegessen, wäre sein Gehirn nicht so weit wie heute entwickelt und Ihr könntet vermutlich nicht einmal darüber nachdenken, wie Moral geschrieben wird. Zu den höheren Fähigkeit unseres Gehirns gehört aber auch, Schönheit erfassen zu können. Dazu gehört sowohl die Fähigkeit des Empfindens von Schönheit im Geschmack, was niemand nachvollziehen kann, für den Essen eine reine Zufuhr von Nährstoffen ist, als auch das, was man „das Auge isst mit“ nennt. Ehrlich, wenn ich die Pampe, die manche Menschen veganes Essen nennen, so sehe, also jene Produkte, deren Erscheinung zwischen „Kuhfladen vom Dorf“ und „Frisch gekotzt in Berlin-Friedrichshain“ liegen, scheint Euch von Verständnis von Esskultur (!) völlig zu fehlen. Das betrifft selbst Eure veganen Produkte. Die unterschiedlichen Geschmäcker und Bissfestigkeiten von Gemüsesorten, der Genuss, unterschiedliche zu schmecken, unterschiedlich zu betrachten, selbst das würdigt Ihr nicht einmal bei pflanzlicher Nahrung. Gehe ich mit 3 Tupperdosen zur Arbeit, in einer Bohnen, in der anderen Bananen und in der dritten Broccoli (in der vierten war noch Hähnchen), haut Ihr das in einen Mixer und macht eine Matschpampe draus, die ich nicht einmal meinem zahnlosen Hund geben würde. Was an Gemüsesorten da drin ist, lässt sich weder vom Gefühl noch vom Geschmack her erkennen, aber Hauptsache die Pampe trägt den Namen „Smoothie“.

Euer Glaube an die eine Wahrheit, das eine Universum und die eine statische Realität ist schon witzig. Woah, das klingt esoterisch. Es ist aber ganz einfach, lasst Euch die Welt erklären: Die Welt, wie sie heute existiert, ist die Summe komplexer Faktoren. Jeder Faktor, der gesetzt wird, verändert Abhängigkeiten und konstituiert neue Abhängigkeiten. Bedingungen werden verändert und erzeugen neue Bedingungen. Das bedeutet, die heutige Realität, die wir alle kennen und teilen, ist das Ergebnis vieler verschiedener Faktoren und Bedingungen. Sie ist außerdem die Grundlage weiterer Faktoren und Bedingungen. Unsere gemeinsame Realität, die Welt, ist aber nicht auf ihren jetzigen Zustand statisch festgelegt. Das werdet Ihr sicher auch so sehen, denn sonst würdet Ihr keine Verhaltensänderungen einfordern. Wenn wir Faktoren in dieser Realität verändern, z.b. indem wir alle aufhören würden, Fleisch zu essen, würden sich alle Parameter in diesem Universum verändern. Die Kreisläufe, Ernährung, Industrie, Marketing, einfach alles würde sich verändern. Außerdem würden sich die Bedürfnisse der Menschen verändern. Die Veränderung würde in einer Weise passieren, die niemand vorhersehen kann und Euch selbst fehlt wohl auch die Hellsichtigkeit, um realistisch beurteilen zu können, wie unsere jetzige Gesellschaft und Realität unter neuen Bedingungen aussähe oder welche Bedürfnisse Menschen entwickeln würden. Es ist schon sehr naiv anzunehmen, dass eine Gesellschaft und Welt, die durch völlig neue Bedingungen definiert wird, ausgerechnet deckungsgleich mit Eurer Fiktion der „schönen neuen Welt“ sein muss. Im schlechtesten Fall könnte diese Welt noch schlechter als die heutige sein, noch ungerechter, noch grausamer. Vielleicht nicht gegen Tiere, weil diese nicht mehr leben werden, aber gegen andere Mitgeschöpfe. Ihr könnt nicht mit einer Welt als Alternative argumentieren, die Ihr nicht kennt.

Nicht dass Ihr mich falsch versteht: ich mag Visionäre. Ohne Visionäre wäre die Welt heute eine andere und Visionen sind es, die uns Innovationen bringen. Gute Visionen führen zur Selbstveränderung. Der Mensch wird zu einem Beispiel und inspiriert. So kann Verbesserung anstecken und eine neue Welt realisiert werden. Ganz ohne Zwang. Die ungesunde Weise ist, die eigenen Visionen am anderen Menschen verwirklichen zu wollen. Es ist natürlich bequemer, den Gegenüber in die Pflicht nehmen zu wollen anstatt bei sich selbst anzufangen, aber solche Menschen haben in der Geschichte, sobald sie politische Macht hatten, immer großes Unheil angerichtet.

Es ist übrigens witzig, wie Ihr an Euren Rechnern sitzt, Euch aktiv an der Verschmutzung der Umwelt und der Vernichtung von Lebensräumen für Tieren beteiligt und gleichzeitig argumentiert, dass Verschmutzung der Umwelt und Vernichtung von Lebensräumen moralisch verwerflich ist. Wir nennen das heutzutage ganz einfach: bigott. Mal ganz davon zu schweigen, dass Menschen, die den Verzehr von „Menschenfleisch“ tatsächlich als Alternative zu tierischen Produkten empfehlen (und sei es nur als unreflektierte Reaktion auf die eigene Argumentationsschwäche), das Wort „Moral“ gar nicht in den Mund nehmen sollten, weil sie es nicht verstanden haben. Wer meint, „Tötung“ von Tieren müsse mit „Mord“ gleichgesetzt werden, für den sind wohl auch Menschen nicht mehr wert als Tiere. Und das nennt sich Moral? Wie kann ein Lebewesen, das moralisch empfinden kann, auf einer Stufe mit einem Wesen stehen, das nicht moralisch werten kann? Wenn die Moral so irrelevant ist, warum bestimmt sie Euer ganzes Leben?

Herzlichst, Euer Fleischliebhaber

47 comments to Liebe mitlesende Veganer

  • Hanns-Heinz Schmidt

    Wunderbar argumentiert.

    Danke.

  • Mo

    Hallo zusammen,

    ich habe euch bereits öfter gebeten meinen Namen aus einer Diskussion zu entfernen. Dieser wurde per Copy / Paste von einer Facebookdiskussion eingefügt.
    Könnt Ihr bitte darauf eingehen und mir hier helfen? Leider bekomme ich keine Antwort auf meine Mails und der User, der das ganze seinerzeit gepostet hatte, hatte Euch auch schon um Löschung gebeten (hatte mit ihm via Facebook Kontakt aufgenommen).

    Vielen Dank.
    LG,
    Mo

  • Di

    Jetzt bin ich verwirrt. Kann mir mal wer erklären, wie man „moralfrei“ (denn Moral wird ja im Text als „obsolet“ und subjektiv gezeichnet) und dennoch sachlich richtig darauf kommen kann, dass der Mensch _kein_ Tier sei?

    „Es ist natürlich bequemer, den Gegenüber in die Pflicht nehmen zu wollen anstatt bei sich selbst anzufangen,“
    Veganer/innen *haben* bereits angefangen. Das ist ja der ganze Punkt dabei.

    „Wie kann ein Lebewesen, das moralisch empfinden kann, auf einer Stufe mit einem Wesen stehen, das nicht moralisch werten kann?“

    Widerspruch in der eigenen Argumentation… aber vermutlich ist dir das noch nicht mal beim Tippen aufgefallen, oder?

    „Es ist übrigens witzig, wie Ihr an Euren Rechnern sitzt, Euch aktiv an der Verschmutzung der Umwelt und der Vernichtung von Lebensräumen für Tieren beteiligt und gleichzeitig argumentiert, dass Verschmutzung der Umwelt und Vernichtung von Lebensräumen moralisch verwerflich ist.“

    Da icgh mal ganz frech davon ausgehe, dass der Text oben nicht per Gedankenübertragung auf meinem bösen Bildschirm landete, sondern ebenso in ein elektronisches Gerät eingetippt wurde: ist demnach die Zerstörung von Lebensräumen für dich eine gute Sache?

    Ich höre mal lieber auf mit Fragen – am Ende wäre mein Text noch länger als der ursprüngliche geistige Totalausfall.

  • Jackson Fleischlos

    Hallo,
    Also meine Sicht der Dinge ist folgende: In einer Welt wo man nicht mehr den Überblick hat, woher das Fleisch kommt, solange man nicht die Möglichkeit hätte dem Tier in die Augen zu schauen ist es besser sich vegan zu ernähren. Ausserdem sollte Fleisch was nun einmal erlegt wurden ist, gegessen werden ob Veganer oder nicht! Ich merke das hier sehr gerne die Menschen alle in einen Topf wirst, was eine Sachliche Diskussion sowie Stellungnahme sehr erschweren, wenn man alles und jeden so verallgemeinert.
    Ich glaube du solltest dich weiterhin mit diversern Menschen vernetzen und deine eigene Meinung näher beleuchten und weiterbilden. Ich finde es sehr interessant herrauszufinden wieso ein Mensch denkt wie er denkt und wie er zu seiner jetzigen Meinung gelangt ist. Natürlich nur durch andere Menschen! Abschliessend ein Zitat von Albert Einstein:

    „Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom“

  • Tofutier

    Wow. Das war…schlecht.

  • MrSpeaker

    Lieber Fleischliebhaber.
    Da weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll, bei soviel…Blubb. Pseudophilosophisches Geschmarre. Tut mir echt Leid.

    „(…) dass ein allwissender und allmächtiger Gott, der mir den Fleischkonsum nicht verunmöglicht …“
    What? Ist das deine Argumentation? Und was ist mit Folter? Sklaverei? Ausrottung der Elefanten und Nashörner in Afrika? Hat Gott diese Dinge dem Menschen etwa „verunmöglicht“? Und erzielen die Menschen, die dies tun nicht auch „guten Ergebnisse(n)“? Damit sind diese Dinge also alle Rechtens? Na, da wird dir der Gesetzgeber aber was anderes erzählen, aber lass mal.

    „Mit dem gleichen Recht fressen mich übrigens diverse Organismen, während ich in meinem Grab liege.!, ja die haben dich in der Regel aber nicht umgebracht. Davor erst gezüchtet und dann unter widrigsten Umständen fett gefüttert.

    “ Hätte der Mensch kein Fleisch gegessen, wäre sein Gehirn nicht so weit wie heute entwickelt und Ihr könntet vermutlich nicht einmal darüber nachdenken, wie Moral geschrieben wird.“
    Zusammenhangloses nachplappern von „irgendwo schon mal gehört“.
    Ich bitte dringend um Quellenangaben, die diese These belegen. Das menschliche Gehirn, hat sich aufgrund vieler vieler Faktoren und Umständen zu dem entwickelt, was es heute ist. Und Moral war stets eine treibende Kraft (wenn auch nicht immer die stärkere), denn sonst hätte man sich nie auf überlebenswichtige Regeln in Gruppen und Verbänden einigen können. Die ganze Bibel, mit ihren Geschichten und Regeln ist ein einziges moralisches Standardwerk. Geschrieben als Geschichtsbuch und als Regelwerk zum Zusammenleben.
    Fleischessen war nie eine wichtige Komponente zur Entwicklung unseres Gehirns, oder warum ist dann der Omnivore Mensch und nicht der reine Fleischesser Krokodil oder Tiger die intelligenteste Spezies dieses Planeten? Und warum ist der 100% Veganer Gorilla einer der intelligentesten unter den nicht-menschlichen Tieren?
    Die Entwicklung des Gehirns und der Intelligenz ist ein eigenes sehr umfangreiches Forschungsgebiet und dieses hat es wirklich nicht verdient, dass du es mit deinen unzulässigen Verkürzungen und völlig unwissenschaftlichen Ergüssen beleidigst.

    „Fähigkeit des Empfindens von Schönheit im Geschmack, was niemand nachvollziehen kann, für den Essen eine reine Zufuhr von Nährstoffen ist, als auch das, was man „das Auge isst mit“ nennt.“

    Ja, richtig. Aber Veganer sehen eben auch mal hinter die Kulissen, was der Fleischesser ja gerne mal ausblendet. Also an einem in seiner eigenen Scheiße stehenden Schwein, dass dann mit Leidensgenossen zusammengepfercht kilometerweit zum nächsten Schlachthof gekarrt wird, um dort von einem unterbezahlten und im Akkord arbeiteten „Stecher“ mal mit mal ohne ausreichende Betäubung abgestochen zu werden und letztlich in einer Pampe aus Blut, Eiter und Eingeweiden sein zeitliches zu segnen, finde ich jetzt persönlich nichts sehr ansprechendes. Und niemand, der das mal richtig! gesehen hat, und diese Tatsache nicht mit einigem Aufwand ignoriert, kann doch an einem Steak oder ähnlichem tatsächlich etwas Ästhetisches erkennen, bei dem „das Auge mitisst“. Wohl ehr noch „bei dem man das Auge mitisst…“

    Aber ganz ab von Moral und Blut und Eiter.
    Es gibt wesentlich mehr Gründe, die über deine Apologie des Fleischessens weit hinausgehen.
    Gesundheit (WHO und so).
    Umweltzerstörung
    soziale Komponente
    Auswüchse des Kapitalismus

    Also wenn es mal wichtig war für den Menschen, dass er Fleisch isst. Weil er überleben musste und es nichts anderes gab, vor allem zu allen Jahreszeiten, dann kann es doch durchaus sein, dass diese Zeit einmal vorbei ist, oder? Und diese Zeit ist längst vorbei.
    Die einzige Frage die wirklich zählt ist doch: muss ich dieses oder jenes unbedingt tun, auch wenn es viele bekannte negative Folgen hat? Hängt mein Überleben davon ab?
    Die Antwort? Nein. Man muss kein Fleisch essen, so ziemlich jede Studie und Untersuchung bestätigen dies.
    Tu ich es aber trotzdem, obwohl es Tiere, Umwelt und andere Menschen (indirekt) schädigt?

    „Ihr könnt nicht mit einer Welt als Alternative argumentieren, die Ihr nicht kennt.“
    Das sag mal all den Bürgerrechtlern der vergangenen Jahrhunderte. Frauenwahlrecht? Bloß nicht! Der Untergang des Abendlandes!
    Abschaffung der Sklaverei? Wie soll es dann bloß weitergehen, wenn wir die Arbeiter tatsächlich für ihre Arbeit bezahlen müssen?

    Niemand kennt die Welt von morgen und trotzdem forschen und arbeiten gerade im Augenblick Millionen Menschen daran, diese Welt zu schaffen. Ein wirklich sehr sehr schwaches und von einigen Zukunftsängsten geprägtes Argument.

    Das Fleischessen wird sich reduzieren. So (gaaaanz) langsam kommen die Leute drauf (siehe Umweltschutzplan der Bundesregierung, da war das weniger Fleischessen sogar mal kurz mit drinnen). Die Mächtigen dieser Erde wissen schon lange, was die Uhr geschlagen hat. Die UNO, die WHO die Weltvereinigung der Ernährungsexperten etc. pp. Die Multi-Millarden-Dollar-Fleischindustrie bremst natürlich. Die Bauernlobby bremst und deswegen geht es leider unendlich langsam voran. Aber es geht voran. Die Änderungen werden also nicht von heute auf morgen kommen und die ganze Welt ins Chaos stürzen. Du kannst also noch mal in Ruhe ein Schnitzel essen und über alles Geschrieben nachdenken.

    Tschö.

  • tsitra

    „Warum isst Du Fleisch?“

    Die einzige wahrhaftige und aufrichtige Antwort wäre:
    „Ich bin zu schwach meine Lust auf Fleisch und sonstige tierischen Produkte zu kontrollieren oder zu überwinden!“
    Wenn ein/e Nicht Vegetarier/ Nicht Vegetarierin imstande ist/wäre einfach nur das zu äußern,
    dann ist er/sie schon deutlich weiter als alle die, die mit irgendwelchen konstruierten Argumenten,
    versuchen Tiermisshandlung und Tiertötung zu rechtfertigen! Denn diese Argumente sind immer(!) fehlerhaft und/oder unvernünftig, gemessen an deren eigenen Maßstäben!

    Diese ganze website hier (antiveganblog /antiveganwiki) ist eine böswillige und gescheiterte Benutzung des Verstandes um Tierrechtlerinnen und Tierrechtler schlecht zu machen! Den Schreibern für die Misshandlung und Tötung von Tieren fehlt nicht nur das Vermögen klar und schlüssig zu denken, sondern deren Gemütslage ist offenbar so abgestumpft, dass Regungen für Mitgefühl kaum oder nicht mehr möglich sind. (Antoine de Saint-Exupéry hat mal gesagt: „Man sieht nur mit dem Herzen gut.“ )
    Falls es so nicht ist, dann muss es wohl folgendermaßen sein: Sie ahnen zumindest was sie tun, und haben ein schlechtes Gewissen und gehen deshalb auf Angriff über. Da die ethisch-rechtliche Situation aber sehr eindeutig und klar ist (und sie selbst wissen und anerkennen das) pfrimmeln sie sich fahrig und nervös Argumente zusammen, die einfach unlogisch und widersprüchlich sind und auch nur falsch sein können, weil sie den physischen Fakten widersprechen.
    Sogar (sehr) belesene Personen wie z.B. studierte Soziologen, Politikwissenschaftler versuchen
    mit kümmerlichen Argumentationen Tierrechtlerinnen und Tierrechtler zu diskreditieren.
    Oft heißt es z.B.“Hitler war auch Vegetarier“ oder „Unter den Nazis wurden Tierschutzgesetze eingeführt“.
    Mal angenommen das sei wahr. Wie kann man nur so etwas gegen Tierrechtlerinnen und Tierrechtler anbringen?
    Adolf Hitler hat bestimmt ab und zu Sport oder Gymnastik gemacht. Wer nun Sport oder Gymnastik macht, orientiert sich an Hitler! Solche Dummheiten leisten sich studierte Personen, als ob sie hasserfüllt wahnsinnig wären, nur um Tierrechtlerinnen und Tierrechtlern schlecht zu machen.
    Da finde ich es besser und ehrlicher wenn ein Mensch einfach sagt „Was kümmert mich so ein Vieh. Ich will auf meine Wurst nicht verzichten“ als das schier unerträgliche hochtrappende Geschreibsel das sich durch die sachlichen Fehler als „Geschwätz“ entlarvt. Die, die da so ihren Verstand bemühen, finden es wohl unbehaglich sich eingestehen zu müssen, dass sie ganz einfache unbeherrschte Menschen sind und nicht mal halb so gebildet wie sie meinen.
    Sie bemühen sich sichtlich sich aus dieser defizitären Lage herauszuwinden, aber es kann ihnen nicht gelingen. Ein fühlendes Wesen zu misshandeln ist in jedem Fall ein Verbrechen und es zu töten ist in über 99,9% der Fälle eine ganz üble Tat.

    Übrigens: MrSpeaker beweist hier Verstand.

  • Bissl Käse zum Whine? Halt, geht nicht! Käse ist ja nicht vegan! 😀

    Warum esse ich Fleisch? Aus mehreren Gründen:

    1. Es schmeckt verdammt gut.
    Fleisch ist lecker. Dass die meisten Veggies ebenfalls dieser Meinung sind, ist allein mit der Existenz von „Seitanschnitzel“ und „100% veganer Entenbrust“ eindeutig bewiesen. Dumm ist nur: Kein veganer Ersatzstoff kommt an den Geschmack von echtem Fleisch oder Fisch ran. Nicht einmal im Entferntesten. Und jeder Veggie, der Anderes behauptet, lügt entweder schamlos, oder aber er hat sich seinen Geschmackssinn ruiniert. Face it.
    Allein mit dieser Begründung wäre Deine Behauptung mit der „einzig wahrhaftigen und aufrichtigen Antwort“ widerlegt. Aber ich bin ja gar nicht so, deswegen noch ein paar weitere Gründe:

    2. Fleisch ist für Menschen „artgerechte Ernährung“.
    Menschen sind Omnivore – also Allesesser. Sie können tierische Nahrung verdauen (sieht man von Laktoseintoleranz oder ähnlichen Krankheiten ab) und dürfen das normalerweise auch. Warum sollte ich auf artgerechte Ernährung verzichten? Nur weil eine Minderheit mir sagt: „Das darfst Du nicht!“? Sei nicht albern.

    3. Um Tierrechtler zu ärgern.
    Machen wir uns nichts vor: Die meisten Tierrechtler sind Lügner, Heuchler, Menschenhasser und teilweise sogar Kriminelle. Du möchtest Beispiele? Aber gern.

    A: Tierrechtler schrecken nicht davor zurück, für „ihre Sache“ schamlos zu lügen und ihre Mitmenschen übers Ohr hauen zu wollen. Ein Beispiel dafür ist Christian Vagedes, der in der ersten Ausgabe seines „Veganmagazins“ völlig haltlose Zahlenbeispiele gebracht und diese auch in späteren Ausgaben nie revidiert hat. Das ist pure Effekthascherei, nicht mehr.

    B: Die weltgrößte Tierrechtsorganisation PeTA behauptet, angeblich für Tiere einzustehen. Deshalb spenden leichtgläubige Idioten Ingrid Newkirk und ihren Gefolgsleuten Jahr für Jahr Millionen, die aber zum größten Teil jedoch im Verwaltungsapparat von PeTA versickern und gar nicht erst bei den Tieren ankommen. Zudem werden mehr als 90% der (zum Beispiel nach dem Tod ihrer Besitzer) verwaisten Haustiere, die bei PeTA abgegeben werden, sofort getötet, ohne auch nur den Versuch einer Vermittlung gemacht zu haben. Besonders pikant: PeTA-Mitarbeiter schrecken nicht einmal davor zurück, Haustiere zu stehlen und sie sofort umzubringen.

    C: Die bereits genannte Firma PeTA betreibt die Verharmlosung des Holocaust, indem es Fleischkonsum mit den Gräueltaten der Nazis und Tierhaltung mit den Konzentrationslagern gleichsetzt. Damit wird nicht etwa das Banale (Tierhaltung) kriminalisiert, sondern das Kriminelle (Holocaust) verharmlost. Menschenhass in Reinkultur. Die Tierrechtler des zweifelhaften „Vereins“ Animal Peace bekennen sich sogar offen zum Menschenhass, ziehen das Andenken von Toten in den Dreck und verharmlosen Terrorakte, indem sie mit Tierzucht und Fleischgewinnung gleichgesetzt werden.

    D: Die Animal Liberation Front wird nicht zu Unrecht als „Terroristische Vereinigung“ eingestuft. Diese Leute begehen Einbrüche, Tierdiebstähle und Brandanschläge, und schrecken nicht einmal vor der Störung der Totenruhe zurück, wenn die Knochen von Verwandten missliebiger Pharmaziemitarbeiter gestohlen werden, um sie zur Aufgabe von Tierversuchen zu erpressen.

    Dass ich mit solchen Leuten, egal ob nun Lügnern, Heuchlern, Menschenhassern oder gar Terroristen nicht in einen Topf geworfen werden will, dürfte Dich nicht weiter verwundern. Und so ist der Umstand, dass ich Fleisch esse, nicht nur großer Genuss und gesunde, abwechslungsreiche Ernährung, sondern zudem auch ein deutliches Abgrenzen gegen die Spinner und Kriminellen, die wohl nie über den Tod von Bambis Mama hinweggekommen sind und deshalb ihrem Menschenhass die Zügel schießen lassen.

    Von daher: Iss was Du willst, aber schmück Dich nicht mit einem Heiligenschein, der Dir mehr als nur ein paar Nummern zu groß ist.

    Viele Grüße
    Donnervogel

  • tsitra

    Donnervogel,
    was für ein Unfug.
    Der erste Grund dafür, dass du Fleisch isst, ist dass es dir „verdammt gut“ schmeckt, aber du willst/kannst doch nicht den Tieren ihr Recht auf ein gutes Leben absprechen, nur damit du dein Geschmackserlebnis bekommst. Wenn du halbwegs klar bist, dann kannst du nicht dafür sein, dass ich jemand schweren Schaden zufüge, nur damit ich mein Wohlbefinden etwas steigern kann. (Denn dann sind Raubmorde, Vergewaltigungen und Einbrüche etc. legitim)

    Aufrichtig wäre also zu sagen: „Mir schmeckt es gut und ich bin zu schwach darauf zu verzichten, deshalb nehme ich die Tiermisshandlung und Tiertötung in Kauf, setze mich somit über das Lebensrecht der Tiere hinweg.

    Der Rest ist auch voll mit Fehlern und falschen Behauptungen.

    Wach‘ auf!

    Gruß,
    tsitra

  • Donnervogel

    @Tsitra:

    Und Du zeigst mir jetzt bitte, wo für Tiere das „Recht auf ein gutes Leben“ festgeschrieben ist. Na komm, Du kannst mir das doch bestimmt sagen. Kannst Du nicht? So ein Pech aber auch. 😉

    Auch wenn es Dir nicht schmeckt [sic!], so bleibt es doch Fakt, dass Tiere keine Rechte haben. Und auch wenn Idioten wie Ingrid Newkirk und ihr Spendensammelclub diesen Schwachsinn immer wieder herunterbeten, ändert sich nichts daran. Wenn Du Verbrechen wie Raubmord, Vergewaltigung und Einbruch mit Fleischkonsum gleichsetzt, stellst Du Dich (natürlich) in eine Reihe mit den Gierlappen von PeTA, begibst Dich auf der Niveauleiter damit aber sicher nicht nach oben, sondern nach unten. (Siehe obigen Punkt 3C. Nicht das Banale wird kriminell, sondern das Kriminelle wird durch Deine Aussage banalisiert.)

    Wer also aufwachen sollte, bist Du. Du spinnst Dir ein krudes Weltbild zusammen, in dem Du Menschen und Tiere gleichsetzt. Wahrscheinlich wirst Du nun wieder etwas von Speziesismus flennen, aber diese Unterscheidung ist nun einmal in unserer Welt Usus.

    Aufrichtig wäre also von Dir, zu sagen: „Ich liebe Tiere und bin zu schwach, sie für den Genuss anderer Menschen sterben zu sehen. Ich komme nicht damit klar, dass Menschen und Tiere nicht die gleichen Rechte haben. Ich bin nicht in der Lage, biologische und soziale Gegebenheiten in der Gesellschaft, in der ich lebe, zu akzeptieren. Ich bin der Ansicht, dass meine Weltanschauung, die aus übersteigerter Tierliebe und Realitätsverweigerung geboren ist, sich unbedingt durchsetzen muss. Daher schrecke ich auch nicht davor zurück, ein nichtexistentes ‚Lebensrecht der Tiere‘ einzufordern, und meine Mitmenschen anzulügen, indem ich wider besseres Wissen behaupte, dass es so etwas gibt.“

    Ach ja: Wo die „restlichen Fehler und falschen Behauptungen“ sind, darfst Du mir auch zeigen, nachdem Du mir die „Proklamation der Tierrechte“ im Gesetzbuch gezeigt hast. Ach ja, PeTA-Flyer gelten NICHT als Gesetzbuch. 😉

    Viele Grüße
    Donnervogel

  • Snopper

    @Tsitra,
    Du bist vegan und hast bestimmt gute Gründe dafür diesen Lebensstil gewählt zu haben.
    Ich bin nicht vegan und ich habe gute Gründe diesen Lebensstil gewählt zu haben.
    Ich für meinen Teil, als ein sehr rational und nicht emotional denkender Mensch, kann durchaus damit leben wenn Tiere sterben damit ich sie essen kann.
    Wenn du den Tod/ das Leid der Tiere nicht mit deinem Gewissen vereinbaren kannst, dann verzichtest du halt auf Fleisch, denn zum Glück hat man in unserer Gesellschaft da genug Entscheidungsfreiheit 🙂

    Ich finde ein bisschen mehr gegenseitige( ja ich meine auch dich Donnervogel) Akzeptanz würde hier nicht schaden, dann würde die „Vegan oder nicht Vegan“-Debatte auch nicht so lächerlich wirken. Das ist wie mit Religion und Fußballvereinen, das wählt jeder für sich selbst und versucht dann das andere schlecht zu machen. Bald führen dann Fleischesser Kreuzzüge gegen Veganer und töten diese „Ungläubigen“, oder auch andersherum 😀 Koexistenz Andersdenkender war schon immer so eine Sache und man muss sich ja nicht gegenseitig verehren aber Respekt und Toleranz sollte vorhanden sein(vermisse ich aber in 90% aller Diskussionen zu dem Thema)

    Viele Grüße
    Snopper

  • Donnervogel

    @Snopper:

    Ich habe kein Problem damit, Veganer zu akzeptieren. Genau genommen sind sie mir – mit Verlaub – sogar relativ gleichgültig, solange sie einerseits nicht Unschuldige gefährden (z.B. durch vegane Ernährung von Kleinkindern bis hin zur Mangelernährung, Krankheit und Tod), und andererseits mich oder andere Omnivore nicht aufgrund ihrer Ideologie verunglimpfen oder gar verletzen.
    Da signifikant viele Veggies – zumindest wenn man die Vorgänge im Internet betrachtet – offenbar von einem missionarischen Eifer erfasst sind, von der sich so manche (andere?) fundamentalistischen Religionsanhänger eine Scheibe abschneiden [sic!] könnten, sollten sich die Betreffenden aber bitte nicht wundern, wenn sie auf Ablehnung stoßen.

    Was den „Kreuzzug“ gegen die Anderen betrifft, so ist es bei den Tierrechtlern, Jagdgegnern und sonstigen Hardcoreveggies übrigens inzwischen schon Usus, Jägern, Bauern, Reitern, Metzgern und anderen Tierproduktherstellern und -nutzern einen möglichst blutigen Tod zu wünschen. Die Aktionen der ALF (Animal Liberation Front) mit Brandanschlägen auf Mastbetriebe, Schlachthöfe und ähnliche Einrichtungen haben diesem „Verein“ sogar die Einstufung als terroristische Vereinigung eingebracht. Und die ganzen Typen, die Hochsitze ansägen und riskieren, dass sich der Jäger (oder möglicherweise auch jeder Andere, der sich drauf setzt) den Hals bricht, sind auch nicht unbedingt von dem erfüllt, was ich als „Respekt und Toleranz“ bezeichnen würde.

    Ich für meinen Teil habe noch nicht erlebt, dass ein überzeugter Fleischesser aufgrund seiner Liebe zu Schnitzel und Currywurst Rot-Weiß den Lieferwagen eines Gemüsehändlers angezündet hat. Ich habe auch noch nicht gehört, dass ein passionierter Pilzsammler aufgrund seiner Tätigkeit von Jägern Morddrohungen erhielt. Umgekehrt passiert das sehr wohl. Die Geschichte, als ein Jäger in Schweden von der Polizei gerufen wurde um einen angefahrenen Wolf zu erlösen, nur um danach zweimal das Auto demoliert zu bekommen, war in einschlägigen Webseiten zu lesen. Die Liste ließe sich noch beliebig fortführen. Und wenn Du schon dabei bist, Toleranz und Respekt zu predigen, darfst Du das gern im Nachbarthread fortführen, in dem wieder mal so ein kranker Geist den hier schreibenden Leuten Tod und Qual wünscht.

    Ich wünsche viel Erfolg dabei.

    Viele Grüße
    Donnervogel

  • jjjuuu

    @ Donnervogel

    „Auch wenn es Dir nicht schmeckt [sic!], so bleibt es doch Fakt, dass Tiere keine Rechte haben.“

    Genau das wurde vor ein paar hundert Jahren auch über Sklaven gesagt. Wie gut, dass sich die Zeiten geändert haben. Aber es wird wohl immer Menschen geben, die auf den Schwächeren herumtrampeln – und es sind ja schließlich nur Tiere, gell? Gewöhn dich schon mal dran: Es wird auch immer Menschen geben, die versuchen die Welt ein bisschen besser zu machen. Es ist schon bedenklich, wenn man ihnen das mit aller Gewalt absprechen muss, so wie du es hier tust.

  • Donnervogel

    @Ju..

    Dann sprechen wir uns wohl am Besten in ein paar hundert Jahren wieder, wenn Tieren Rechte verliehen wurden. (Oder wenn Du erwachsen geworden bist.) Du kannst die betreffenden Rechte ja inzwischen schon mal vorformulieren. (Aber bitte einerseits antispeziesistisch, und andererseits ohne dabei den Menschen Deinerseits ihre Rechte abzusprechen.)

    Solltest Du zum entsprechenden Zeitpunkt noch am Leben sein, darfst Du Dir die Erfindung dieser Idee dann stolz auf Deine Fahne schreiben. Wenn nicht… Pech gehabt.

    Liebe Grüße
    vom Donnervogel

    PS: Bissl Käse zum Whine? ;-P

  • in Vertretung

    Das Leben ist heilig!
    Wer tötet ist böse!
    Wer böse ist kommt nicht in Himmel.
    Andere​s Stockwerk. 😎😇

  • Konrad Duden

    „in DEN Himmel“

    Wie willst du die Welt retten, wenn du so schlecht schreibst?

  • in Vertretung

    Eine Art Super Kommunismus mit Langfristiger Planwirtschaft in der wieder in Stunden abgerechnet wird. Keine Abschreibungen 25 Prozent werden für Verwaltung und Soziales abgezogen. Von Putzfrau bis Kanzler bekommen das selbe.

    Es wird nur noch produziert was Qualität hat und recycelt werden kann, keine Rente- und Pensionskasse oder gesetzliche​ und private Kassen mehr. Also eine reale einklassen Gesellschaft.

    Wenn die ganze Welt sich so ernähren würde wie wir, brauchen​ wir 3 Erden Anbaufläche​. Wie viel kg Korn braucht man um ein Kg Fleisch herzustellen? Die Flussbette und das Erdreich sind schon verschlakt.

    Ist nur kurzer Lagebericht das ganze Konzept ist bissl umfangreicher.

    Wir Arbeiten daran und haben nun auch WWW

    So lebet in Einklang mit der Natur und Liebet auch die nächsten​.

    MFG

  • Konrad Duden

    Egal was Du rauchst, spritzt oder sonst konsumierst: Nimm weniger davon.

  • in Vertretung

    Wenn das deine Argumente sind.
    Nur jemand der Würde besitzt, weiß wenn er eine antastet.

    Was kannst noch?
    Wären wir bei Rechtschreibung​ und Austeilen ist ja schon nicht schlecht für Kommunikation​.

  • Konrad Duden

    Warum sollte ich Argumente bringen? Du tust das doch auch nicht, sondern schwurbelst nur wirr herum. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.

  • in Vertretung

    Tut mir Leid falls ich was falsches geschrieben habe.

    Hab nur eine Frage beantwortet.

    Warum gefragt?

  • Konrad Duden

    Erzähl keine Märchen. Du hast geschwurbelt, und du hast noch dazu falsch geschwurbelt.

  • in Vertretung

    OK, es gibt bestimmt Dinge die noch verbesserungswürdig sind. Wäre sehr dankbar wenn du mir dabei helfen könntest ein akzeptables Konzept zu erstellen.

  • Konrad Duden

    1. Wenn du was zu sagen hast, dann sag es auch.
    2. Wenn du nichts zu sagen hast, dann halt die Pfoten still.
    3. Lass Gott/Bibel/Satan/Himmel/Hölle aus dem Spiel.
    4. Drück dich verständlich aus. (Sätze bildet man aus Subjekt, Prädikat und Objekt.)
    5. Wenn du einen der Punkte 1. bis 4. nicht erfüllen kannst, dann hau ab.

  • in Vertretung

    Ruhig Blut.

    Wir reden hier nicht über, bessere Rechtschreibung.

    Glaub hier ist eher eine ethische Diskussion also pro und contra.

    Deshalb sollten beide Seiten sachlich diskutieren.

    Meiner Meinung nach hat jedes Wesen Recht auf Leben und Freiheit.

  • Konrad Duden

    Absolut jedes?

  • in Vertretung

    Wenn keine Gefahr für die anderen besteht, schon.

    Aber mit der Definition absolut, habe ich mich noch keine Gedanken gemacht.

    Der war gut, das wird bisschen dauern. Bis mir dazu die richtigen Worte einfallen.

  • in Vertretung

    Wenn ich diese Frage beantworten soll, bin ich der Meinung das ich das nicht zu entscheiden habe.

    Finde jedes Wesen hat ein Recht zu Leben.

    Das mit Freiheit hab ich zum Glück nicht zu entscheiden, aber ich lebe lieber in Freiheit als in Gefangenschaft.
    Schwieriges Thema.

  • Konrad Duden

    Wenn jedes Lebewesen ein Recht auf Leben hat, bist du als Mensch dem Untergang geweiht. Denn auch Pflanzen sind Lebewesen, und indem du zum Beispiel einen Salat isst, bringst du vorher ein Lebewesen um. (Den Salat nämlich.) Wenn du also jedem Lebewesen ein Recht auf Leben zugestehst, verweigerst du dir selbst dieses Recht auf Leben, weil du über kurz oder lang verhungerst.

    Aber selbst wenn du „nur“ Tiere in deine Betrachtungen einbeziehst, machst du die Situation nicht viel besser:

    1. In jedem Elektrogerät steckt Kupfer. Kupfer wird mit Tierleim gewonnen.
    Keine toten Tiere -> Kein Computer, kein Handy

    2. Bei nahezu jeder Art der Fortbewegung sterben Tiere. Entweder als zertretene Insekten unter deinem Schuh, als Fliegenmatsch auf der Auto- oder Zugscheibe usw.
    Keine toten Tiere -> Keine Fortbewegung

    3. Wenn man Pflanzen anbaut, um sie zu essen, muss man Schädlinge wie Insekten und Käfer, aber auch Mäuse und Ratten, von den Feldfrüchten fernhalten.
    Keine toten Tiere -> Nichts zu essen.

    Du siehst: Das Recht auf Leben für alle funktioniert nicht. Es gehen immer irgendwo andere Lebewesen – Pflanzen UND Tiere – drauf. Damit musst du wohl klarkommen.

  • in Vertretung

    Kupfer kann man auch anderst gewinnen, komme aus Metall und IT.

    Ich bin gut zu Fuß. Laufe 20-40 km täglich.

    Das mit den Würmern, Insekten, Nager, Säuger, Mensch… Müsste ich mit Reinkarnation erklären, aber ich darf ja hier nicht über Gott schreiben.

    Ich komm ja damit klar.

    Fressen und gefressen werden.

    Aber was macht der an der Spitze der Nahrungsmittel Kette?

    Mit gefressen werden.

  • Konrad Duden

    Wie kann man Kupfer denn zum Beispiel anders gewinnen? Beispiele mit belastbaren Quellen wären sehr hilfreich.

    Wenn du zu Fuß gehst, zertrittst du keine kleinen Lebewesen? Ameisen? Käfer? Spinnen? Wie garantierst du das?

    Wenn du mit Reinkarnation argumentierst, verstehe ich nicht, wo dein Problem mit dem Essen von Fleisch liegt. Die ganzen Nutztiere werden dann doch auch wiedergeboren. So schnell kommst du aus deinem Dilemma raus.

    Der an der Spitze der Nahrungskette wird auch gefressen. Zwar erst nach seinem Ableben und nur von Würmern und Mikroorganismen, aber kein Mensch existiert ewig. Außer vielleicht Brigitte Rondholz. Zumindest sagt sie das immer.

    Nachdem mit der Reinkarnation dein Problem gelöst ist, wünsche ich dir guten Appetit bei deinem nächsten Steak.

  • in Vertretung

    Ich töte nicht, und lasse nicht töten in meinem Namen.

    Wenn dann aus Barmherzigkeit um leid zu beenden.

    Evtl noch aus Notwehr oder Nothilfe.

    Also keine Notwendigkeit.

    Töten ist nicht.

  • Konrad Duden

    Natürlich tötest du.
    Du tötest Tiere, indem du einen Spaziergang machst, oder indem du mit dem Bus oder dem Auto fährst. Du tötest Tiere, beziehungsweise lässt du sie töten, indem du ein elektrisches Gerät verwendest oder anderswo Strom verbrauchst. Du lässt Tiere töten, indem du Pflanzen anbauen lässt, und du tötest Pflanzen, indem du sie isst.

    Du redest dir zwar ein, dass du nicht tötest, aber in Wirklichkeit bist du genauso schuldig an millionenfachem Leid wie jeder andere Mensch auch.

  • Konrad Duden

    Übrigens hast du noch keine Beweise für tierleidfreie Gewinnung von Kupfer geliefert. Warum nicht?

    Was ist mit den Nutztieren? Werden die nicht reinkarniert?

  • in Vertretung

    Reinigung
    Viele Metalle sind unrein, wenn sie aus ihren Erzen gewonnen werden. Verunreinigungen müssen entfernt werden. Kupfer wird mittels Elektrolyse gereinigt. In diesem Verfahren wird Kupfer von einer unreinen Anode auf die Kathode einer elektrolytischen Zelle übertragen. Die unlöslichen Verunreinigungen fallen auf den Boden. Das durch dieses Verfahren gewonnene Kupfer ist zu 99,99 % reines Kupfer.
    Mit diesem Verfahren verhält es sich ähnlich wie bei der Elektrolyse, die in einem Schullabor durchgeführt wird.

    Alles was ne Seele hat müsste theoretisch inkarnieren, also auch die Tiere. Ich erkenne den Unterschied zwischen Mensch, Tier und Pflanzenwelt.

    Früher gab es sogar nutzmenschen, zum Glück sind wir schon soweit​. Das es da eine gewisse Gleichstellung​ gibt.

  • Konrad Duden

    Ganz genau, durch elektrolytische Reinigung wird Kupfer gewonnen. Und jetzt rate doch mal, welcher Stoff bei dieser Reinigung als Inhibitor verwendet wird. Na, kommst du drauf? Ich verrate es dir: Knochenleim! Ja, Knochenleim kommt bei der Elektrolyse von Kupfer zum Einsatz. Und dieser Knochenleim ist ein Tierqualprodukt. Ergo ist auch das damit gewonnene Kupfer ein Produkt, das erst durch Tierleid gewonnen wird. Indem du einen Computer oder ein Smartphone zum Surfen im Internet verwendest, bist du ein Auftraggeber für massenhaften Tiertod. Wenn du zuhause das Licht anschaltest, bist du ein Auftraggeber für Tiertod. Wenn du in irgendeiner Weise den elektrischen Strom benutzt, bist du ein Auftraggeber für Tiertod, und indem du Pflanzen isst, die entweder mit Gülle gedüngt (Bioanbau) und/oder mit Schädlingsbekämpfungsmitteln geschützt wurden, bist du ein Auftraggeber für Tierleid.

    Tut mir leid, dir das sagen zu müssen. Aber aus der Nummer kommst du nicht raus. Du gibst täglich hundertfach Tierleid in Auftrag, und versuchst verzweifelt, dir einzureden, du würdest Tiere durch Veganismus schützen. Das ist Quatsch, und du weißt es sicher auch. Aber eingestehen willst du es dir nicht. Entweder, weil du schlecht zugeben kannst, dass du die ganze Zeit gelogen hast, oder weil du nicht zugeben willst, dass du es nicht gewusst hast.

    Wenn die Tiere, die du beim Spazierengehen zertrittst, reinkarnieren, dann ist das für dich offenbar nicht so schlimm, Tiere zu töten. Wenn ich ein Steak esse, dann reinkarniert das Rind doch auch. Also was ist daran jetzt anders schlimm als daran, wenn du einen Käfer zertrittst?

    Die Nutzmenschen gibt es auch heute noch, und auch daran bist du beteiligt. Mach dir keine Illusion. Du bist genauso schuldig wie jeder andere hier.

  • in Vertretung

    Da muss ich dir Recht geben, in dieser Gesellschaft ist es schwer den tod zu verhindern. Ich will mich nicht rausreden. Ich verursache auch Leid. Aber sich darüber Gedanken zu machen kann ein Vorteil für beide Seiten zu sein. Ich versuche die Käfer nicht zu zerquetschen, glaube das gelingt mir nicht immer. Aber vorsätzlich herbeigeführt, habe ich da ein reines Gewissen. Unfälle passieren.

  • Konrad Duden

    Nein, du hast leider kein reines Gewissen. Denn du benutzt immer noch vorsätzlich das Internet. Und das, obwohl du weißt, dass Kupfer nicht vegan ist, du Tierquäler. 😀

    Aber zurück zur Reinkarnation: Was ist so schlimm daran, Fleisch zu essen, wenn die Kuh ja doch wiedergeboren wird? Beim Internet ist es dir doch auch egal.

  • in Vertretung

    Der Beweis das Kupfer nicht vegan ist, muss erst noch geliefert werden. Wenn es ein Maulwurf ausgräbt und ein Esel zur Raffinerie bringt dann evtl. Nicht. Aber naja. Das Internet nutzen mit vegan Vergleichen um nen Grill verteidigen ist bissl weit hergeholt.

    Wenn ich mich zwischen ein Tier Stelle um dessen Leben zu verteidigen, würde ich gerne Mal dein Gesicht sehen.

  • Konrad Duden

    Der Beweis IST längst erbracht.
    Dr. Günther Leuprecht ist studierter Metallurg und Produktionsleiter bei der Aurubis AG. Für den Fall, dass dir das nichts sagt: Aurubis ist einer der größten Kupferhersteller und -recycler weltweit. Und Dr. Leuprecht hat bestätigt, dass „ein Einsatz von Knochenleim in Kupfer-Raffinationselektrolysen als Inhibitor nicht nur in unserem Hause und in Deutschland, sondern weltweit üblich ist.“ Falls du weitere Bestätigungen brauchst: Gib bei Google „Kupfer Inhibitor Leim“ ein. Auch da bekommst du die Information.

    Der Vergleich ist überhaupt nicht weit hergeholt. Er ist dir nur unangenehm, weil deine vegane Seifenblase zu platzen droht. Übrigens schreibst du schon wieder so wirr, dass man dich kaum versteht. Wieso willst du dich zwischen ein Tier stellen? Bist du Metzger? Eine Hälfte vom Tier rechts, eine Hälfte vom Tier links? Ich kann dir versprechen: Wenn du dich zwischen ein Tier stellen kannst, dann ist es mit Sicherheit tot.

  • Konrad Duden

    Übrigens: Die Frage mit der Reinkarnation ist immer noch offen.

  • Mario

    Dieser Text ist vom Wie sieht sich der Autor/Realität-Quotienten das schlechteste, was ich je gelesen habe.

    Derartige Selbstüberschätzung gepaart mit inhaltlichem Versagen kannte ich bisher eigentlich nur von Rechtsradikalen, Reaktionären und Verschwörungstheoretikern. Glückwünsch für die Einreihung in diese Gesellschaft.

  • Pommes-Fritz

    Pommes dazu?

  • Manfred Wagner

    Die Natur\Evolution hat mich bzw uns Menschen zu Allesfressern gemacht und wie man sehen kann war dies wohl der richtige Weg,der menschlichen Entwicklung.
    Ich werde der Natur\evolution nicht vorschreiben wie sie zu sein bzw zu funktionieren hat.
    Auch werde ich ihr nicht vorwerfen das sie alles falsch gemacht hat und sich nun dem Willen einiger zu unterwerfen hat.
    Ich betrachte die Evolution als ein seit Millionen Jahren funktionierendes Prinzip.
    Sie hat mich\uns zu Allesfressern gemacht, ich persönlich werde nicht aus irgendwelchen eingebildeten,selbst konstruierten Moralvorstellungen,der Evolution widersprechen,werde mich weiterhin in ihrem Sinne ernähren.
    Auch werde ich mich nicht irgendwelchen selbst ernannten Heilsbringern beugen die das menschliche Leben verachten,dem Tier gleichzeitig einen höheren Stellenwert gegenüber dem Menschen zeigen.
    Ich werde mich keiner Diktatur weniger beugen, die in ihrem geringen Ego, ihre Berufung darin finden,den Beschützer, angeblich schwächerer zu spielen, somit die eigene Existenz auf ein Podest stellen, sie der Retter, Heilsbringer für Mensch und Tier.
    Heilsbringer?
    Natürlich man muss sich nur ihrer Diktatur beugen und man wird sehen wie gut es einem darin geht, sie wollen die Menschen nur unterdrücken umTiere zu retten.
    Eben wie all die guten Diktatoren,wie Hitler, Stalin, Lenin, Mao, wie gut waren sie zu uns.
    Und wie gut wird es uns gehen wenn Fleischfresser im Knast landen, abgeknallt werden, oder Hungersnöte ausbrechen um Tiere zu retten.
    All ihr Menschen die ihre Freiheit lieben, erkennt ihr nicht wie schön sie sein kann die Diktatur der Veganer, Tierschützer, wenn Freiheit nur noch bei Tieren Anwendung findet und der Mensch zum unfreien Wesen wird,zu gehorchen hat, wie in jeder schönen Diktatur.
    Hitler Stalin und Lenin war es nicht schön mit ihnen,all die Millionen Toten die sie auf dem Gewissen haben.
    Und ja so schön kann auch die Diktatur der Veganer und Tierschützer sein.
    Oder aber wir wehren uns und erheben unsere Stimme für die Freiheit, sagen Nein zu einer neuen Diktatur.

  • Manfred Wagner

    Frage mich angesichts der Thematik, wie soll man nur einer Fleischfressenden Pflanze ihr Fehlverhalten erklären.
    Setzt sie auf Diät, oder reist sie raus.
    Diese Schöpfung der Natur hat sich den Tierschützern,den Veganern zu beugen, sie alleine wissen und zeigen der Natur wie es richtig ist.

  • AffenhirnaufEis

    Wenn man kein Problem damit hat mit Menschenrechtler, gesetzestreue Bürger, Tierschützer und Pflanzenliebhaber, wieso sollte man dann ein Problem mit Veganern haben.

    Ob Evolution oder Adam is ja egal von was wir abstammen wir sind ja hier. Egal ob wir vom Affen abstammen oder nicht. RH und rh und die Anti-D-Prophylaxe gibts sogar beide Theorien eine berechtigung sie zu diskutieren.

    Das mit den Fleischfressenden Pflanzen finde ich interessant, ob die das mit absicht machen oder ausversehen. Wenn die das mit absicht machen, ist die Pflanze dann gleich böse? Nicht das die militant werden und wir brauchen eine Verteidigung dafür. Nicht das sie uns überrennen und in ställe sperren. Ich kauf mir mal ein Buschmesser und übernimm die Front 🙂

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