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Vegan Citation Buster

oder

Ideologie in den Mund gelegt: Frei erfundene Zitate


von Henry

 
Anscheinend ist es einigen Menschen sehr wichtig, ihre Ansichten damit zu stützen, dass Prominente diese mehr oder wenig teilen. Ob dieser Prominente irgendwelche Kompetenzen besitzt, ist dabei zweitrangig. Wenn Nina Hagen beispielsweise als Vorbild für vegetarische Ernährung dient, ist das als Argument mehr als fraglich. Falls der gewünschte Prominente nun zufällig anderer Meinung ist, oder sich nicht wie erhofft geäußert hat, schadet das mitunter wenig, denn dann werden Zitate völlig sinnentstellend aus dem Zusammenhang gerissen, gekürzt, erweitert, anderweitig geändert oder auch komplett frei erfunden. Für ein solches Zitat ist nun das Internet wie die Stadt Kassel für Waschbären: Einmal dort angekommen, setzt eine unaufhaltsame unkontrollierte Vermehrung ein.

Die folgenden „Zitate“ sind nur willkürliche Beispiele aus einer Reihe, die sich vermutlich noch sehr weit fortführen lässt.

 

1. Theodor Heuss

Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.

Dieses angeblich von Theodor Heuss stammende Zitat taucht seit geraumer Zeit immer wieder auf Internet-Seiten auf, die sich so mit Hilfe von Heuss als Autorität gegen Jagd richten.


Allein die häufig vorkommende Quellenangabe „Theodor Heuss Tagebuchbriefe 1955-1973…“ spricht sehr dafür, dass dieses „Zitat“ von einer falschen Sekundär-Quelle stammt, von der es völlig ungeprüft kopiert wurde. Dieses ist auch die einzige Möglichkeit, den Satz zu verbreiten, da er tatsächlich nirgends außerhalb unsauber recherchierter Webseiten und Druckwerke, schon gar nicht in der angegebenen Quelle, zu finden ist.
Allein der Titel der vermeintlichen Quelle stellt sich auch dem unkritischsten Leser als hanebüchen dar, da Heuss aufgrund seines Todes am 12. Dezember 1963 schwerlich seine Tagebücher bis 1973 geführt haben wird.

Tatsächlich stammt der zweite Satz des hier thematisierten Textes, „Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.“, zumindest so ähnlich von Heuss, wenn auch verändert und völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Tatsächlich ist dort[1] zu lesen:
„“Zur »Jagd« dies: Jägerei ist eine Nebenform von menschlicher Geisteskrankheit, von der ich nie befallen war. Aber sie ist. Auch Diplomaten und deutsche Staatsmänner, die dafür gelten, die sich dafür halten, sind anfällig. Es ist ein Politikum nicht ohne Reiz: mitten in der ärgsten Triestkrise hatte ich den jugoslawischen und damaligen italienischen Botschafter an einem behaglichen Tisch und beim Schießen 100 m von einander entfernt, auf Fasanen lauernd. Der BuPrä als solcher hat keine »Jagd« – das ist »Ländersache«. Aber Nordrhein-Westfalen stellt eine Staatsjagd zur Verfügung. Meine Funktion: am Vorabend ein Essen für 12 – 16 Herren, am Tag acte de présence bei vier Treiben – die Jäger stehen in einer langen Reihe und die Treiber scheuchen das Wild auf. Ich tue gar nichts, sondern besuche, wenn nichts los ist, die einzelnen Herren und plaudere mit ihnen. Ich habe nie eine Flinte in die Hand genommen und mir nie, wie alle anderen, ein Jagdkostüm angeschafft, sondern spaziere im Straßenanzug.“
(Fett sind die Passagen des ersten Satzes, die in den angeblichen Zitaten falsch wiedergegeben sind.)

Dieser tatsächlich von Heuss stammende Text (der übrigens vermutlich ursprünglich keineswegs dazu gedacht war, veröffentlicht zu werden) bedarf keiner weiteren Beschreibung, aber es ist offensichtlich, dass sich Heuss darin nicht einmal ansatzweise gegen Jagd ausspricht.

Fundstellen dieses falschen Zitats:

http://www.abschaffung-der-jagd.de/
http://www.heimat-fuer-tiere.de/deutsch/artikel/jagd/zitate_zur_jagd.shtml
http://www.tierhilfe-kowaneu.com/infos/zitate-zur-jagd/
http://www.frecherfuchs.de/index.php?option=com_content&task=view&id=26&Itemid=73 (Dort sogar mit Quellenangabe: „Quelle: Theodor Heuss Tagebuchbriefe 1955-1973, hg. von Eberhard Pikart, Tübingen/ Stuttgart 1970, Seite 106“)
http://rohkost.info/2012/09/30/die-zeit-der-jagd-und-der-jager-ist-abgelaufen-die-menschen-haben-die-schnauze-voll-vom-jagerlatein/
http://www.brennglas.com/der_lust_toeter/staatlichgefoerdert.html
Dem Verlag „Das Brennglas“ scheint das alles nicht genug, er lügt noch umfassender: „Theodor Heuß (31.01.1884-12.12. 1963) musste als 1. Bundespräsident der Bundesrepublik protokollgedrungen an Diplomatenjagden teilnehmen. Er äußerte schockiert: »Die Jagd ist ein Mordsspaß: – Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf – Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.«“

[1] Pikart, Eberhard (Hrsg.); 1971: Theodor Heuss: Tagebuch Briefe 1955/1963.

   

2. Leonardo da Vinci

Es wird ein Tag kommen, an dem die Menschen über die Tötung eines Tieres genauso urteilen werden, wie sie heute die eines Menschen beurteilen. Es wird die Zeit kommen, in welcher wir das Essen von Tieren ebenso verurteilen, wie wir heute das Essen von unseresgleichen, die Menschenfresserei, verurteilen.

Dieses Zitat wird regelmäßig von veganer und vegetarischer Seite Leonardo da Vinci zugeschrieben, es wäre jedoch mehr als kurios, wenn das zuträfe. Es finden sich vorsichtshalber auch keine Quellenangaben dazu, was man auch damit entschuldigen könnte, dass vom Wechsel vom Mittelalter zur Neuzeit wenig Literatur erhalten sein dürfte. Interessant wird diese fehlende Quellenangabe aber dadurch, dass es eine Quelle zu diesem „Zitat“ gibt, wie ein einfacher Blick in die Wikipedia zeigt. Der Ursprungstext lautet:

„[…]Der Meister leidet es nicht, daß man einem lebenden Wesen irgendwelchen Schaden zufügt, selbst nicht den Pflanzen. Zoroastro erzählte mir, daß er schon seit seiner frühesten Jugend aus diesem Grunde kein Fleisch genießt: es werde eine Zeit kommen, meinte er, da alle Menschen, gleich ihm, sich mit Pflanzenkost begnügen und das Schlachten der Tiere als ein ebenso großes Verbrechen ansehen würden wie den Mord an einem Menschen […]“

Dieser Text, der dem oberen doch verblüffend ähnelt, stammt aus dem Roman Leonardo da Vinci, 1901 verfasst von dem Russen Dimitri Sergejewitsch Mereschkowski[2].

Der nicht völlig deckungsgleiche Wortlaut lässt sich vermutlich mit verschiedenen Übersetzungen erklären. Leider kann ich diesen Roman in Originalsprache weder entziffern, noch verstehen. Darin wird die Romanfigur(!) Leonardo da Vinci auch noch von einer anderen Romanfigur(!) (Tommaso Masini) zitiert, die wiederum von einer dritten Romanfigur(!) (Giovanni Beltraffio) zitiert wird! Und nebenbei wird auch das Schädigen von Pflanzen verurteilt…

Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige. Wir leben vom Tode anderer. Wir sind wandelnde Grabstätten!

Für dieses Zitat gilt ähnliches, wie für das vorgenannte: In der Übersetzung des Romans findet sich:

„[…] „Wahrhaftig, da sieht man so recht wieder, wie sehr doch der Mensch der Herr der Schöpfung, oder besser gesagt: der König der Tiere ist; denn er ist das grausamste unter ihnen.“
Und mit tiefem Kummer fügte er, nach kurzem Schweigen, hinzu: „Wir alle bauen unser Leben auf dem Tod der anderen auf. Menschen und Tiere, beide sind nichts als ewig sich wandelnde Totenbehausungen. Eines das Grab der anderen…“

Dieses Zitat wird dem tatsächlichen da Vinci nicht nur untergeschoben, sondern es wird auch noch ideologisch zurecht gebogen. Aus dem Sinnieren über den Lebenslauf von Mensch und Tier wird mal kurzerhand ein Verachten von Nicht-Veganern herbeigelogen.

Im weiteren Verlauf des Romans finden sich übrigens auch diese Zeilen, die eigentümlich wenig Beachtung in veganen Zitatesammlungen findet:

„Wenn du dies meinst, Giovanni, daß Meister Leonardo kein Fleisch ißt, sondern sich von den Pflanzen Gottes nährt…“ „Und wenn ich das meine, Cesare, was dann? Sprich… ich weiß…“ „Nichts weißt du! Wenn Messer Leonardo das auch tut, so tut er es doch keineswegs aus Herzensgüte, sondern er vergnügt sich damit wie mit allem übrigen… es ist ihm ein Spaß…“

Die Stellen, an denen dort … steht, stellen keine Kürzung des Zitats da. Danach geht es im Text um da Vincis Doppelmoral, einerseits tierlieb zu sein, andererseits grausamste Kriegswaffen zu ersinnen.

Fundstellen der falschen (Teil-)Zitate:
http://radhe.ch/index.php?id=340
http://www.heimat-fuer-tiere.de/deutsch/artikel/ethik/zitate.shtml
http://myrawveganexperiment.blogspot.de/p/zitate.html

[2] Mereschkowski, Dmitri Sergejewitsch, 1901: Leonardo da Vinci. Siehe auch
hier.

30 comments to Vegan Citation Buster

  • Warum gibts diese Seite überhaupt?
    Sie grenzt an Rassismus… alles andere als fair (mal ganz abgesehen von der Datenschutz-Verletzung die gegen antiveganforum.com läuft).

    …scheisse wenn man kein Herz hat & nichts fühlt, was?!
    aber noch mehr Tot fressen bringt auch nix und macht euch nur noch kaltblütiger/dümmer/Herzloser.

    lieber spät als nie!
    denkt mal wozu das Leben gut sein sollte… Tipp: es hat was mitm Herz zu tun (aber vorsicht, nicht reinbeissen)

  • lilliefee0

    Zum einen: wie verquer muss man sein, um von einem Artikel über falsches zitieren auf Rassismus zu kommen?

    Und dann: seit wann ist „Veganer“ eine Rasse? Erstens wird mit diesem Rassebegriff eh schon dauernd völlig unqualifiziert rumgeworfen, und zum andren ist das eine Beleidigung für all diejenigen, die WIRKLICH rassistisch verfolgt werden.

    Und jetzt komm wieder runter von deiner Palme und ab in die Ecke und schämen, du dÜmmer Veganer!

  • Kowalski

    „mal ganz abgesehen von der Datenschutz-Verletzung die gegen antiveganforum.com läuft)“

    Gegen AV läuft eine Datenschutzverletzung? Heisst das, daß der AVs Datenschutz verletzt wird? Da müssen wir ja sofort das Regierungspräsidium Düsseldorf anrufen.

    Zum Rassismus sagte lillifee ja schon was.

    Deine Kommentare sind ja noch blödsinniger als das was andere Veganer hier abliefern. Gratulation, Du bekommst von mir die Auszeichnung „Trottel des Monats“.

    Gruß Kowalski

  • Emma

    Oh … wie interessant … hier leben sich also die ewig Gestrigen aus, die, die nichts schnallen, sich nicht weiterentwickeln wollen oder können 😉 … die, die eigentlich gar keine stichhaltigen Argumente haben, weil es dafür keine gibt. Man hat sich zusammengerottet und produziert geistigen Dünnschiss, um sich für sein Fehlverhalten zu rechtfertigen, weil man zu schwach ist sich selbst den Irrtum einzugestehen und eine Änderung in Angriff zu nehmen …. wie armselig. @ patricksson; vergiss es, das ist doch Perlen vor die Säue geworfen …

  • Omma

    Emmas „Argumente“ hingegen sind von beeindruckender Stringenz …

  • Un Bekannt

    @Emma :
    Wenn man als ewig Gestriger gilt, weil man nicht jedem beschissenen Zeitgeist hinterher läuft und tatsächlich mal außerhalb der Meinungsmache mitdenkt – dann bin ich gerne ewig Gestriger! Ich marschiere trotzdem nicht im Stechschritt.

    Ihr merkt ja nicht mal, dass Ihr Superhelden der Vegetarier/Veganerfront einer Modemasche aufsitzt.

    Meinungsmache und Politik =/= Wissen, Beweise, Wahrhheit

    Wünsche Dir viel Spaß mit Ököfaschismus.

  • Michael

    Diese sogenannten „Zitate“ finde ich schon seit Jahren sehr belustigend 🙂 Fehlt nur noch der grösste Fleischesser aller Zeiten – Chopenhauer.
    An den Kommentaren hier erkennt man den wahren Charakter unserer veganen Freunde: Sie sehen sich als grosse Tier- und Menschenfreunde, im wahren Leben aber benehmen sich wie die letzten Deppen. 🙂

  • AVSchweini

    @Emma: Wenn die Argumente der veganen, zukunftsweisenden Bessermenschen so stichhaltig sind, warum muss man Zitate historischer Größen nicht nur aus dem Zusammenhang reißen sondern auch noch gezielt fälschen? Zum gefälschten Heuss-Zitat sei auch noch mal auf die Beiträge im Forum verwiesen:
    http://antiveganforum.com/forum/viewtopic.php?f=5&t=5011&p=110569&hilit=#p110553

  • Thori

    Tut mal nicht so als wären die Zitate nun von uns gefälscht worden. Falsche Zitate gibt es haufenweise und das nicht nur zu veganen Themen. Das passiert eben wenn etwas ewig weiter kopiert wird oder aus schwierigen Sprachen übersetzt wird.

    Und wer sich ‚wie die letzten Deppen‘ benimmt sieht man ja hier. Welchen Sinn hat diese Seite?

  • CaligoCastra

    @Thori –
    1) Wenn du den Text gelesen hättest, wäre dir aufgefallen, das erwähnt wird, das einige Zitate aus einer fremden Sprache kommen und vermutlich falsch übersetzt wurden. Aber es wird auch beleget, das die Zitate die von RadikalenVeganern in Diskussionen verwendet werden schlichtweg Fehlinterpretiert oder komplett Falsch sind.
    Der Beitrag ist also quasi eine Richtigstellung der Sachlage

    2) Guck‘ betreffs der Frage, was diese Seite soll mal bei „Antivegan WTF??“ findest du auf der Seite oben Links.

  • Thori

    Ich habe den Text gelesen. Stellt euch vor, wir können sogar gesunde Augen haben.

    Sehr schön finde ich den Ausdruck RadikalVeganer. Gegen die seid ihr doch oder?
    Und warum müsst ihr euch dann als RadikalAntiVeganer aufspielen?

  • *lol* wie Thori krampfhaft versucht, irgendwas sinnvolles ‚rauszupressen …

  • AVSchweini

    @Thori: „Tut mal nicht so als wären die Zitate nun von uns gefälscht worden. Falsche Zitate gibt es haufenweise und das nicht nur zu veganen Themen. Das passiert eben wenn etwas ewig weiter kopiert wird oder aus schwierigen Sprachen übersetzt wird.“

    Theodor Heuss war Deutscher, Adorno ebenfalls. Kannst Du mir erklären, welche Übersetzungsfehler vom Deutschen ins Deutsche auftauchen sollen und wo bei dieser völlig unkomplizierten Zitation auf einmal Sätze ZUSÄTZLICH auftauchen, die nachweislich nicht im Werk des Verfassers stehen? Natürlich übernehmen vegane Kopierpastler einfach unkritisch Zitate au dem Internet, die ihnen in den Kram passen, aber jemand hat das oft Kopierte nun einmal irgendwann bewusst gefälscht, daran besteht kein Zweifel, wenn etwas DAZU gedichtet wurde, das die gesamte Aussage verfälscht und das Zitat auch noch aus dem Zusammenhang reißt.

  • suum quique

    Wenn der liebe Gott nicht will, dass ich Tiere esse, warum hat er sie dann aus Fleisch gemacht?

  • Herbivore

    Wenn der liebe Gott nicht will, dass ich Menschen esse, warum hat er sie dann aus Fleisch gemacht?

  • Human

    Wow was für ein evolutionärer Sprung… ein sprechender Herbivore… Hat sich wohl mit Grill-Duft gedopt 😉

  • Carnivore

    @alle Veganer*:
    Wenn Gott gewollt hätte, das ich keine Tiere esse, dann wäre Fleisch für mich als Mensch giftig ^^

    Fußnote*
    kommt Vegan eigentlich von Vagina? Weil seltsamerweise fast nur Frauen Vegan leben…^^

  • Spannend, das da Vinci Zitat taucht ja REGELMÄßIG auf… da fragt man sich schon

    lg Luki

  • Oleg Miam

    Zu dem Zitat von Leonardo da Vinci. Irgendwann wird der Mensch,das Essen von Pflanzen genau so verurteilen,wie das Essen von Tieren und wird wieder anfangen,Menschen zu essen.Das Tier und die Pflanze gilt bei Veganern heute schon mehr,als der Mensch.

  • Facingfuture

    Diese Seite ist nicht fair?
    Weil man die Worte und Meinung eines Menschen „richtigstellt“?
    Das ist nicht plausibel.
    @Thori
    Klar können Fehler beim zitieren passieren. Deswegen gibt es ja diese Seite. Jeder sollte sich freuen, wenn etwas berichtigt wird.
    Wenn Du es aber gut findest, wenn bewußt Sätze sinnentstellt weitergegeben werden, so könnten wir ja jetzt im Internet verbreiten:
    „Und wer sich ‘wie die letzten Deppen’ benimmt sieht man ja an mir“ (Vegetarier Thori)

    Komischerweise passieren die Zitierfehler immer in der gleichen Art und Weise. Niemals wird so ganz aus Versehen aus einem Prominenten ein Jagd- oder Fleischfan. Und sobald ein wunderschönes Vegetarierzitat geboren wurde, so gelangt es ohne jeglichen Kopierfehler total identisch auf zig Vegetarierseiten.
    Sehr seltsam.

  • Mia

    selten so ne scheiße gelesen. alle zitate sind im original natürlich anders, aber der sinn ist lustigerweise derselbe. und die person/en dieser webseite sind zu dumm für die welt. es ist schon länger kein geheimnis mehr dass es besser für alle lebewesen, die umwelt, unserer gesundheit und unserem geldbeutel besser gehn würde, wenn man sich pflanzlich ernährt. man sollte sich richtig informieren, bevor man sich so heftig anti bewegt nur weil sich andere menschen vegan ernähren. diese webseite ist so lächerlich, dass sie nicht mal mehr provoziert.
    übrigens: vegan zu leben ist natürlich konsumverzicht, und das ist auch nur gut so! warum sagen veganer aber sie müssten auf nichts verzichten? weil sie nicht verzichten müssen zu schlemmen, auf keine vitamine, gute nährstoffe und und und verzichten müssen.
    hört auf so pseudophilosophisch zu sein und lernt mal weit zu denken.

  • wololo

    die Seite ist doch ein einziges Substrat des schlechten Gewissens, oder?

  • Hallo Mia,

    wie eine aktuelle Studie zeigt schädigt Veganismus das Gehirn: http://www.heise.de/tp/artikel/40/40689/1.html

    Ich sterbe also lieber mit 70 an Krebs, dafür im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte, als als sabbernder Idiot hundert Jahre alt zu werden!

    LG,

    Jim Beam

  • P.E.T.A. Mitglied

    Das Veganismus das Hirn schädigt, sieht man doch schon an den Kommentaren, die hier hinterlassen werden.

  • StephanCGN

    @….wenn Gott gewollt hätte das wir kein Fleisch essen, warum haben wir dann eine Gallenblase ?

    Muss ich jetzt auch ganz viele Ausrufezeichen machen, wie die hier aufschlagenden Pseudogutmenschen der Veganfront ?

  • Jason

    Jetzt erst mal eine ordentliche Portion Leberwurst auf’s Brot, würd ich sagen. 😀

  • Jason


    , ihr veganen BITCHES!

  • Zielfernrohr

    Haben Veganer eigentlich Sex? Weil, letztendlich ist das auch „Lust am Fleisch“. 😀

  • Max Murxx

    Ich sehe schon, hier schwingen mal wieder einige Pflanzenliebhaber die Nazi-Keule und meinen, im Gegensatz zu ihnen seien Fleischesser „von gestern“. Dazu hätte ich einen netten Text, Quelle ist unten angegeben:

    Mit dem Reichstierschutzgesetz vom 24. November 1933 trat das bis dahin umfassendste Tierschutzgesetz der Welt in Kraft. Es „verbesserte die Rechtsstellung des Tieres mithin erheblich“, resümiert der Rechtshistoriker Winfried C. J. Eberstein in einer vergleichenden Studie. Die Präambel legte erstmals gesetzlich fest, dass Tiere um ihrer selbst willen zu schützen seien. 1934 folgte das Reichsjagdgesetz, ein Jahr später das Naturschutzgesetz, 1937 wurden Tiertransporte rechtlich geregelt.

    Diese Gesetze verschafften den Nationalsozialisten weltweites Ansehen. Hitler, der sich als oberster Tierschützer Deutschlands verstand, erhielt 1934 von der Eichelberger Humane Award Foundation in Seattle (USA) die Goldmedaille für seine besonderen Verdienste um den Schutz der Tiere. Der deutsche Botschafter in New York nahm im selben Jahr von einem Komitee gegen Tierversuche eine Ehrenurkunde für Hitler entgegen. 1935 wurde das Reichstierschutzgesetz bei der internationalen Tierschutzversammlung in Brüssel als Meilenstein gefeiert. Auch das Reichsjagdgesetz galt als das beste der Welt.

    Nimmt man Gandhis Zitat ernst, müsste man „untrüglich“ zu dem Schluss kommen, dass Hitlerdeutschland damals die größte und fortschrittlichste Nation der Erde war. Die Nazis werteten Tiere nicht nur juristisch höher, als es in anderen Staaten je üblich war; sie sorgten auch für die konsequente Umsetzung ihrer Gesetze auf allen gesellschaftlichen Ebenen. „Die Misshandlung und Quälerei von Tieren wurde bis tief in die Kriegszeit vom Staatsapparat streng verfolgt und geahndet. Teilweise befasste sich sogar das Militär mit dem Tierschutz“, stellt der Rechtshistoriker Stefan Dirscherl fest.

    Es gab damals Tieranwälte, die als Interessensvertreter der Tiere agierten; Blockwarte wurden bei Verstößen gegen den Tierschutz ebenso zur Denunziation angehalten wie Kinder, die jede Misshandlung ihren Eltern oder direkt der Polizei melden sollten. Für besondere Verdienste ums Tierwohl gab es die „Adolf-Hitler-Medaille“ mit dem schönen Eintrag: „Adolf Hitler – ich bin ein entschiedener Gegner der Tierquälerei“.

    Den Nationalsozialisten war es sehr wichtig, den Tierschutz durch „Volksaufklärung“ gesellschaftlich zu verankern, damit er aus innerer Überzeugung von allen „Volksgenossen“ beherzigt werde. Mit Plakaten, Postkarten, Merkblättern, in Wochenschauen und Rundfunkbeiträgen wurde die „gute Sache“ vorangetrieben. Für die Kinder gab es u.a. den „Reichstierschutzkalender“, der bunte Bilder und Geschichten rund ums liebe Mitgeschöpf enthielt. Ab 1938 wurde der Tierschutz als Unterrichtsfach an Schulen eingeführt. „Da der Tierschutz für den Nationalsozialismus eine ethische Frage war und die kulturelle Stufe eines Volkes anzeigte, war der Tierschutz auch in der HJ besonders wichtig. Die Jugend sollte das Tier als ‚beseeltes Mitgeschöpf‘ erkennen, welches ‚keine Sache‘ sei“, schreibt Dirscherl.

    Fast alle Nazi-Größen sympathisierten mit dem Vegetarismus. Goebbels hielt den Fleischverzehr für eine „Perversion des modernen Menschen“; Heß, Himmler und Hitler waren praktizierende Vegetarier. Himmler ließ in Dachau Versuche an Häftlingen mit veganer Ernährung durchführen, um die Überlegenheit der Pflanzenkost zu beweisen. Die Jagdleidenschaft von Reichsjägermeister Göring stieß bei seinen Mitstreitern auf nahezu einhellige Ablehnung. Hitler hielt die Jagd schlichtweg für Mord und duldete sie nur aus „ökologischen“ Gründen.

    Das Wort „Konzentrationslager“ tauchte öffentlich erstmals im Zusammenhang mit dem Tierschutz auf. Göring hatte 1933 als preußischer Ministerpräsident alle Tierversuche verboten. Wer sich nicht daran hielt, sollte unverzüglich in ein Konzentrationslager überführt werden. Hitler wollte ursprünglich alle Tierversuche im Reich verbieten lassen, musste dann aber Konzessionen an ökonomische und medizinische Notwendigkeiten machen. Versuche an höher entwickelten Tieren (Pferde, Hunde, Affen, Katzen) wurden jedoch nur gestattet, wenn „durch Versuche an anderen Tieren der beabsichtigte Zweck nicht erreicht werden kann.“ (§ 7 Abs. 5) Im Vergleich zum neuen Tierschutzgesetz der Bundesrepublik (1972) bedeutete dies eine strengere Reglementierung.

    Ewig gestrig? Wer war das nochmal?

    Quelle: https://www.jagdverband.de/content/adolf-hitler-medaille-f%C3%BCr-tiersch%C3%BCtzer

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